Zeit­zeu­gen-Gespräch „Vor­über­ge­hen­de jüdi­sche Gemein­de Pegnitz“

Im Rah­men der der­zei­ti­gen Aus­stel­lung im Land­rats­amt „Vor­über­ge­hen­de Hei­mat Peg­nitz: die jüdi­sche DP-Gemein­de in der Stadt von 1945 bis 1950“ wird am Mitt­woch, 22. März, ab 18 Uhr Herr Wolf Wer­di­gier aus Wien im Land­rats­amt sein und aus sei­ner Sicht als Zeit­zeu­ge von sei­nen Kind­heits­er­in­ne­run­gen in Peg­nitz wäh­rend der Nach­kriegs­zeit berich­ten und für Fra­gen zur Ver­fü­gung stehen.

Wolf Wer­di­gier ist der Sohn der Holo­caust-Über­le­ben­den Moritz und Edith Wer­di­gier, die damals der jüdi­schen DP-Gemein­de Peg­nitz ang­erhör­ten. Er wur­de 1946 in Peg­nitz gebo­ren. Er stu­dier­te Archi­tek­tur und Male­rei in Wien und Lon­don, sei­ne Aus­stel­lun­gen waren in Wien, Vene­dig, Jeru­sa­lem, Tel Aviv und New York zu sehen. Seit 1985 hat er sein eige­nes Ate­lier in Wien, seit 2003 ist er Lei­ter der Inter­na­tio­na­len Som­mer­aka­de­mie für Bil­den­de Küns­te und Medi­en in Venedig.

Herz­li­che Ein­la­dung an alle Interessierte!