Sel­ber Wöl­fe unter­lie­gen knapp in Heilbronn

Heilbronner Falken vs. Selber Wölfe. Foto: Mario Wiedel
Heilbronner Falken vs. Selber Wölfe. Foto: Mario Wiedel

Heil­bron­ner Fal­ken vs. Sel­ber Wöl­fe 3:2 (1:1; 1:0; 1:1)

Die Sel­ber Wöl­fe kamen wie­der ein­mal furi­os in die Par­tie, konn­ten jedoch aus ihrer anfäng­li­chen Über­le­gen­heit zu wenig Kapi­tal in Form von Tor­er­fol­gen schla­gen. Und das räch­te sich. Zunächst kamen die Fal­ken im ers­ten Spiel­ab­schnitt zum zu die­sem Zeit­punkt schmei­chel­haf­ten Aus­gleich, ehe sie im 2. Spiel­ab­schnitt bes­ser in die Par­tie und zur Füh­rung kamen. Die Wöl­fe gli­chen zwar noch­mal aus, doch die Gast­ge­ber erziel­ten den letz­ten Tref­fer der Par­tie und gin­gen somit als knap­per Sie­ger vom Eis.

Wöl­fe schla­gen aus anfäng­li­cher Über­le­gen­heit kein Kapi­tal Die Sel­ber Wöl­fe kamen erneut wie die Feu­er­wehr aus der Kabi­ne und über­rann­ten die Fal­ken förm­lich. Je zwei­mal Schwam­ber­ger und Kolu­pay­lo als auch je ein­mal Trs­ka, Red­dick und Kal­ns feu­er­ten in den ers­ten 5 Minu­ten auf das Heil­bron­ner Tor. Es dau­er­te bis zur 6. Minu­te, ehe die Fal­ken Bit­zer zum ers­ten Mal prüften.

Lei­der zogen die Wöl­fe nichts Zähl­ba­res aus ihrer anfäng­li­chen Über­le­gen­heit. Bei dop­pel­ter Über­zahl war es dann doch end­lich so weit: McN­eill bedien­te Kal­ns im Slot, der die Schei­be zur Wöl­fe-Füh­rung ablenk­te. Selb agier­te wei­ter in Über­zahl, konn­te aber kein wei­te­res Kapi­tal aus die­ser Situa­ti­on schla­gen. Dafür kamen die Fal­ken in der 17. Minu­te nach einem schnell vor­ge­tra­ge­nen Kon­ter durch Tops­corer Ton­ge zum Ausgleich.

Lan­ge Unter­bre­chung schmeckt den Wöl­fen nicht

Im 2. Spiel­ab­schnitt kamen die Fal­ken bes­ser ins Spiel, aber nach einer Chan­ce der Fal­ken durch Fischer waren es erst ein­mal wei­ter die Wöl­fe, die auf die Füh­rung dräng­ten. Van­tuch, Schwam­ber­ger, Kal­ns, Kruminsch und Red­dick hat­ten gute Offen­siv­ak­tio­nen, aber kein Glück im Abschluss. Dann gab es eine lan­ge Unter­bre­chung, da eine Schei­be zu Bruch gegan­gen war und ersetzt wer­den muss­te. Die­se unfrei­wil­li­ge Pau­se bekam den Fal­ken bes­ser als den Wöl­fen. Black­wa­ter schei­ter­te in der 30. Minu­te noch an Bit­zer genau­so wie auf der ande­ren Sei­te McN­eill an Mnich. Doch in der 35. Minu­te nutz­ten die Gast­ge­ber meh­re­re Unzu­läng­lich­kei­ten der Wöl­fe in der eige­nen Zone zum 2:1 durch Mor­ri­son. Im wei­te­ren Ver­lauf ret­te­te Bit­zer gegen Wil­liams und Kirsch. Ein zwi­schen­zeit­li­ches Power­play der Fal­ken über­stan­den die Wöl­fe schadlos.

Auf­hol­jagd gelingt nicht

Der letz­te Spiel­ab­schnitt begann für die Wöl­fe nahe­zu opti­mal. Gläßl stell­te von der blau­en Linie mit einem plat­zier­ten Schuss in den Gie­bel den Aus­gleich her. Kurz dar­auf wur­de McN­eill steil geschickt, ver­pass­te die Schei­be aber knapp. Das dar­aus resul­tie­ren­de Icing nutz­ten die Gast­ge­ber durch Leit­ner per Nach­schuss zur erneu­ten Füh­rung für das Heim­team. Die Wöl­fe drück­ten jetzt und war­fen noch ein­mal alles nach vor­ne, um zumin­dest noch den Aus­gleich zu erzie­len. Aller­dings wur­den die Por­zel­lan­städ­ter durch zwei Stra­fen gegen Wolt­mann und Kolu­pay­lo in ihren Bemü­hun­gen aus­ge­bremst, sodass der durch­aus ver­dien­te Aus­gleichs­tref­fer nicht mehr gelin­gen sollte.

Mann­schafts­auf­stel­lun­gen und Statistik

  • Heil­bron­ner Fal­ken: Mnich (Busch) – Mor­ri­son, Rym­sha, Pre­to, Fischer, Krenz­lin, Mapes – Del­la Rove­re, von Ungern-Stern­berg, Caba­na, Kirsch, Ton­ge, Wil­liams, Leit­ner, Volk­mann, Elias
  • Sel­ber Wöl­fe: Bit­zer (Wei­de­kamp) – Kania, Trs­ka, Gläßl, Red­dick, Fern, Schaaf, Gim­mel – Schwam­ber­ger, Van­tuch, McN­eill, Kolu­pay­lo, Kruminsch, Kal­ns, Gel­ke, Ham­mer­bau­er, Hlo­zek, Mel­ni­kow, Noack, Woltmann
  • Tore: 13. Min. 0:1 Kal­ns (Trs­ka, McN­eill; 5/3); 17. Min. 1:1 Ton­ge (Wil­liams); 35. Min. 2:1 Mor­ri­son (Caba­na); 43. Min. 2:2 Gläßl (Kolu­pay­lo, Red­dick); 45. Min. 3:2 Leit­ner (Fischer, Volkmann)
  • Straf­zei­ten: Heil­bronn 6 + 5 Spiel­dau­er gegen Del­la Rove­re, Selb 4 + 5 gegen Kolupaylo
  • Schieds­rich­ter: Schütz, Sin­ger (van der Heyd, Jürgens)
  • Zuschau­er: 2.278