Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Bam­ber­ger Armbrustschützen

Arm­brust­schüt­zen wei­ter­hin bestän­dig und zuversichtlich!

Der 1. Vor­sit­zen­de Micha­el Mackert eröff­ne­te, sicht­lich über­rascht vom gro­ßen Inter­es­se der Mit­glie­der, tra­di­ti­ons­ge­mäß die Jah­res­haupt­ver­samm­lung mit der Begrü­ßung und dem Toten­ge­den­ken im voll­be­setz­ten Gast­raum des Schüt­zen­hau­ses. Im ver­gan­ge­nen Jahr haben die Arm­brus­ter ihren Schüt­zen­ka­me­ra­den Nor­bert Man­dry auf sei­nem letz­ten Weg beglei­tet, ein wei­te­rer Todes­fall in der Mit­glie­der­schaft konn­te zum Glück nicht ver­zeich­net werden.

Die obli­ga­to­ri­schen Tages­ord­nungs­punk­te mit den Jah­res­be­rich­ten wur­den alle ein­stim­mig bestä­tigt und konn­ten somit sehr schnell abge­han­delt werden.

Der Kas­sen­be­richt wur­de mit gro­ßem Applaus aller Anwe­sen­den ent­ge­gen­ge­nom­men, da der Ver­ein wie­der schul­den­frei ist und ordent­li­che Rück­la­gen gebil­det wur­den. Bei der Aus­spra­che über die finan­zi­el­len Ver­hält­nis­se gab Mackert jedoch zu beden­ken, dass die Rück­la­gen für die nächs­ten Jah­re auch gebraucht wer­den, denn die aktu­ell hoch dis­ku­tier­ten poli­ti­schen Kli­ma­zie­le machen auch vor Ver­ei­nen und ihrem Eigen­tum nicht halt.

Im Jahr 2022 konn­te die Gil­de ihr 125. Bestehen fei­ern, dies wur­de im klei­nen Rah­men durch­ge­führt, da auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie in den Vor­jah­ren die Pla­nun­gen für ein gro­ßes Fest sehr unge­wiss waren. Jedoch konn­te man sich zum 125jährigen einen klei­nen Wunsch erfül­len und konn­te die Ver­eins­fah­ne von 1977 restau­rie­ren las­sen, die­se wur­de im Som­mer beim Schüt­zen­fest erst­mals nach der Restau­rie­rung präsentiert.

Im letz­ten Jahr konn­ten die Mit­glie­der eine neue über­ar­bei­te­te Ver­eins­sat­zung ver­ab­schie­den wel­che im Sep­tem­ber 2022 beim Amts­ge­richt im Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wur­de. Die­se sieht auch vor dass der Vor­stands­rat nun­mehr auf zwei Jah­re gewählt wird, nicht wie bis­her auf ein Jahr.

Erst­mals auf zwei Jah­re wur­den in ihren Ämtern bestä­tigt: Kas­sie­re­rin Bri­git­te Schatz, Schrift­füh­re­rin Andrea Grei­fen­berg, Pro­to­koll­füh­re­rin Ros­wi­tha Grie­bel, Schüt­zen­meis­ter Arm­brust Chris­to­pher Grie­bel, Schüt­zen­meis­ter Klein­ka­li­ber Gün­ther Fried­rich, Jugend­lei­ter Anton Rup­pert, Senio­ren­be­treu­er Anton Pomp, Bei­sit­zer Robert Zenk, Fah­nen­trä­ger Jür­gen Kohn, Inter­net­be­auf­trag­ter Alex­an­der Schatz, Dele­gier­ter für den Baye­ri­schen Arm­brust­schüt­zen­ver­band Ralf Schloß­ma­cher, Haus- und Gerä­te­wart Win­fried Schatz und des­wei­te­ren erst­mals ins Amt gewählt wur­den Robert Zenk als zusätz­li­cher Haus- und Gerä­te­wart sowie als Schüt­zen­meis­te­rin Luft­ge­wehr Mela­nie Moros­kow. Die Kas­sen­prü­fung über­neh­men im nächs­ten Jahr Michae­la Ramisch und Lin­da Straub.

Im Anschluss konn­te noch Alwin Becker für sei­ne 50jährige Mit­glied­schaft geehrt wer­den. Ihm wur­den die Abzei­chen der Gil­de, des BSSB und DSB in Gold mit den dazu­ge­hö­ri­gen Urkun­den überreicht.
Im Sport konn­ten zwei gro­ße Erfol­ge ver­kün­det wer­den, bei­de Luft­ge­wehr­mann­schaf­ten haben sich den ers­ten Platz in ihrer Grup­pe gesi­chert, die 1. Mann­schaft in der Kreis­klas­se Gruppe1 und die 2. Mann­schaft in der B‑Klasse Gruppe2. Mit 372,7Ringen im Durch­schnitt sicher­te sich Anna Steng­lein den zwei­ten Platz in der gesam­ten Kreisliga.

Bei der Vor­schau für 2023 wur­de neben dem Schüt­zen­fest am 22.07.2023 ein wei­te­rer Höhe­punkt im Kalen­der bekannt gege­ben, am 20./21. Mai 2023 fin­det in Bam­berg der 70. Ober­frän­ki­sche Schüt­zen­tag in der Kon­zert­hal­le in Bam­berg statt. Hier wird eine Viel­zahl schieß­sport­trei­ben­der Ver­ei­ne aus ganz Ober­fran­ken mit ihren Abord­nun­gen und ihren Ver­eins­fah­nen erwartet.
Nach nur knapp 2 Stun­den wur­de die Ver­samm­lung in Einig­keit und Zuver­sicht geschlossen.

Kurz notiert: Die Arm­brust­schüt­zen­gil­de „Hofer“ Bam­berg-Gau­stadt 1897 e.V. wur­de als Bam­ber­ger Ver­ein in der Schwein­fur­ter­str. 15 gegrün­det und hat­te bis 1941 ihre Stamm­lo­ka­le im Bam­ber­ger Sand­ge­biet. Par­al­lel wur­de 1918 eine Som­mer­schieß­stät­te in Gau­stadt errich­tet, jedoch erst ab 1950 wur­de die Gil­de als Gau­stad­ter Ver­ein geführt bis zur Ein­ge­mein­dung 1972. Heu­te betreibt die Arm­brust­schüt­zen­gil­de den Schieß­sport mit Arm­brust, Klein­ka­li­ber­ge­wehr, Luft­ge­wehr und Luft­pis­to­le im Schüt­zen­haus Gaustadt.

Wei­te­re Infos zum Ver­ein und akti­ven Jugend­ar­beit unter www​.hofer​-bam​berg​.de