CKC Moren­den Bay­reuth erreicht mit Müh und Not ein Unentschieden

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Meh­re­re Black­outs und Herz­schlag­fi­na­le! – „Ein unglaub­li­ches Unentschieden“

CKC Moren­den Bay­reuth e.V. (5298) vs. VfB Ein­tracht Frau­reuth (5298)

Im letz­ten Heim­spiel die­ser Sai­son woll­te der CKC Moren­den Bay­reuth eigent­lich noch­mal ein gutes Ergeb­nis prä­sen­tie­ren, doch da blieb der Wunsch der Vater des Gedan­kens. Teil­wei­se kata­stro­pha­le Leis­tun­gen, man kann schon von Black­outs reden, lie­ßen die Bay­reu­ther in die Ernüch­te­rung stür­zen und alles deu­te­te auf eine Heim­nie­der­la­ge hin. Die Gäs­te aus Frau­reuth spiel­ten zu Beginn sehr stark auf und Bay­reuth spiel­te umso schlech­ter, so dass ein fast schon aus­sichts­lo­ser Rück­stand ent­stand und es nach einem Frau­reu­ther Start-Ziel-Sieg aus­sah. Doch was dann pas­sier­te war schon fast unglaub­lich, eine immens star­ke Wil­lens­leis­tung und eine unglaub­li­che Auf­hohl­jagd hät­ten fast noch den Sieg gebracht.

Ste­fan Land­mann (306) stand einem sehr star­ken Frau­reu­ther gegen­über. Ste­fan Land­mann begann ver­hal­ten und man sah im schon an das er Pro­ble­me hat­te. Nach 66 Kugeln ging es dann auch nicht mehr wei­ter und er wur­de durch Ste­fan Kull­mann (540) ersetzt. Bei­de konn­ten aber dem über­ra­gen­den Max Kuhr (973) in keins­ter Wei­se Paro­li bie­ten, ihr mäßi­ges Ergeb­nis sorg­te für einen Rück­stand von 127 Kegel. Aber nicht nur das, auch der zwei­te Bay­reu­ther Bas­ti­an Land­mann (847) erwisch­te kei­nen guten Tag. Sein hek­ti­sches und unkon­zen­trier­tes Spiel bescher­te gegen den guten Pir­min Sor­ber (911) wei­te­re 64 Mie­se. Mit 191 Holz Rück­stand nach dem Start­paar wur­de man schnell aus den Träu­men geris­sen, das hat­te geses­sen. Und im Mit­tel­paar ging es sogar so wei­ter René Ott spiel­te so schlecht wie schon lan­ge nicht mehr, vor allem im Räu­men hat­te er einen völ­li­gen Black­out. Er konn­te von Glück reden, dass sein Geg­ner auch kei­ne star­ke Num­mer spiel­te. So unter­lag der Wag­ner­städ­ter dem Sach­sen Wil­ly Schu­mann (858) nur mit 34 Kegel, jetzt droh­te es zu einer gewal­ti­gen Heim­klat­sche zu wer­den. Doch es gab ja noch 3 wei­te­re Moren­den die sich gemäß dem Moren­den Mot­to „Moren­den geben nie­mals auf“ gegen das Abwat­schen und die dro­hen­de Nie­der­la­ge stemm­ten. Der Seni­or der Bay­reu­ther blies zur Auf­hol­jagd und was dann ablief war unglaub­lich und ein Kraft­akt son­der­glei­chen, mit einem nicht all­täg­li­chen End­ergeb­nis. Hans Dip­pold (915) kämpf­te ver­bis­sen um jedes Holz gegen dem jun­gen Frau­reu­ther Gre­gor Lie­bold (864). Sei­ne Anstren­gun­gen wur­den mit der Gut­schrift von 51 Kegel belohnt, er ver­kürz­te auf 174 Kegel Rück­stand. Immer noch eine enor­me Auf­ga­be für das „dyna­mi­sche Duo“ der Ober­fran­ken. Doch Juli­an Böhm (945) und Micha­el Prill (921) wach­sen gera­de an sol­chen Her­aus­for­de­run­gen und auch dies­mal zeig­ten sie sich abso­lut unnach­gie­big. Holz für Holz schmolz der Rück­stand auf Frau­reuth bis zur vor­letz­ten Kugel, blie­ben noch 3 Kegel Rück­stand übrig. Juli­an Böhm agier­te wie­der feh­ler­frei und mit einer sehr star­ken Leis­tung besieg­te er Chris­ti­an Schu­mann mit 104 Kegel. Micha­el Prill hat­te auch kein Erbar­men und besieg­te Rei­ner Schu­mann (851) mit 70 Kegel. Die Span­nung war in jedem Win­kel der Anla­ge spür­bar, Micha­el Prill kommt noch­mal in die Vol­len trifft aber nur 5 Kegel. Jetzt hing alles an Juli­an Böhm er lief an zu Sieg oder Nie­der­la­ge. Haar­scharf ver­fehlt er den ers­ten Kegel und nur 2 Kegel fie­len, kein Anschub in die Vol­len mehr mög­lich, aber ein Unent­schie­den war greif­bar. Der Bay­reu­ther setz­te den ent­schei­den Wurf total cool und sicherts­ei­ner Mann­schaft ein sehr sel­te­nes Unent­schie­den im 200 Wurf Bereich, vor allem das auch das Spiel sowohl in den Vol­len, als auch im Räu­men unent­schie­den aus­fiel macht das End­ergeb­nis ein­zig­ar­tig. So ein Spiel hat­te noch kei­ner erlebt obwohl doch schon bei vie­len eini­ge Jahr­zehn­te Kegel­erfah­rung bestehen. Die Schluss­ach­se der der Sach­sen aus Frau­reuth konn­te der geball­ten Macht der Bay­reu­ther Schluss­spie­ler nichts ent­ge­gen­wer­fen und so gab es eine dem Spiel­ver­lauf gerech­te Punk­te­tei­lung. Für die Ein­tracht aus Frau­reuth war es der ers­te Aus­wärts­punkt in der DCU Bun­des­li­ga! Für Moren­den hät­te auch ein Sieg nichts mehr in der Tabel­le geän­dert, der 4 Platz ist ein­ge­mau­ert. N ich­Jetzt geht es noch nach Mons­heim und dort wol­len die Man­nen von Team­chef Nie­bergall mit einer ordent­li­chen Leis­tung die Sai­son beenden.

Rest­pro­gramm:

SKC Mons­heim – CKC Moren­den Bay­reuth, Sams­tag, 25.03.2023, 14:30 Uhr

Stim­men zum Spiel:

Rüdi­ger Nie­bergall (Team­chef CKC Morenden)

Wenn mir vor dem Spiel einer gesagt hät­te dass wir uns heu­te so schwer tun….

Wir hat­ten drei abso­lu­te Tief­ergeb­nis und drei Top­er­geb­nis­se für die Bahn, hier habt halt vor­ne raus die Bom­be plat­zen las­sen. Wir waren ziem­lich weit zurück und holen noch ein Unent­schie­den, das ist noch das Gute dar­an. Es war heu­te kei­ne gute Leis­tung von uns und eini­ge Ergeb­nis­se gehö­ren nicht hierher.

Chris­ti­an Schu­mann (Spiel­füh­rer VfB Ein­tracht Fraureuth)

Es wur­de eigent­lich schon alles gesagt, vor­ne raus haben wir eine gute Leis­tung gezeigt, auf die Bahn gebracht was wir woll­ten und was wir uns vor­ge­nom­men hat­ten. Hin­tenraus die­sen gro­ßen Vor­sprung noch ein­zu­bü­ßen, bei sol­chen Spie­len die Ner­ven zu behal­ten das steckt bei uns noch nicht drin, Gra­tu­la­ti­on an euer Schluss­paar. Scha­de drum, aber wir haben Aus­wärts zumin­dest mal ein Unent­schie­den gespielt, das ist auch etwas Posi­ti­ves für uns.

Ergeb­nis­se CKC Moren­den Bay­reuth 1:

Ste­fan Land­mann (306), Bas­ti­an Land­mann (847), René Ott (824), Hans Dip­pold (915), Micha­el Prill (921), Juli­an Böhm (945), Ste­fan Kull­mann (540)

Ergeb­nis­se TSG Haß­loch 1:

Max Kuhr (973), Pir­min Sor­ber (911), Wil­ly Schu­mann (858), Gre­gor Lie­bold (864), Rei­ner Schu­mann (851), Chris­ti­an Schu­mann (841)