Neun­kir­chen am Brand: Kon­zert zur Pas­si­ons­zeit mit dem bekann­ten Vocantachor

Unser Bild zeigt den Chor bei einem Konzert in der St. Lorenzkirche Nürnberg/Foto: Vocanta
Unser Bild zeigt den Chor bei einem Konzert in der St. Lorenzkirche Nürnberg/Foto: Vocanta

Am Sams­tag, den 25. März fin­det um 19 Uhr in der Chris­tus­kir­che Neun­kir­chen am Brand (von- Hirsch­berg-Str. 8, nahe Bus­bahn­hof) ein Kon­zert zur Pas­si­ons­zeit mit Meis­ter­wer­ken aus 400 Jah­ren Musik­ge­schich­te vom 17. bis zum 21. Jahr­hun­dert statt. 

Auf dem Pro­gramm ste­hen aus­drucks­vol­le Chor­sät­ze u. Motet­ten von Hein­rich Schütz (Ver­leih uns Frie­den gnä­dig­lich), Joh. Seb. Bach (Motet­te: Komm, Jesu komm), Johann Kuh­nau (Tris­tis est ani­ma mea), August Fer­di­nand Häser (Aus der Tie­fe rufe ich Ps.130) Anton Bruck­ner (Chris­tus fac­tus est), Hugo Distler (Für­wahr, er trug unse­re Krank­heit), Hel­mut Bar­be (Pas­si­ons­mo­tet­te) Nan­cy Tel­fer (De Pro­fun­dis, nach Psalm 130, im Jah­re 2000 kom­po­niert) und ande­ren. Die Wer­ke von Schütz und Dist-ler sind inmit­ten von Kriegs­zei­ten ent­stan­den und rufen zum Innen­hal­ten und zur Besin­nung auf, ent-fal­ten aber auch eine star­ke trös­ten­de Wir­kung. Zwi­schen den Chor­sät­zen erklingt an der Heintz-Or-gel der Chris­tus­kir­che Fan­ta­sie und Fuge c‑moll (BWV 537) von Joh. Seb .Bach sowie choral­be­zo­ge­ne Orgel­mu­sik des Früh­ba­rock von Samu­el Scheidt und dem Nürn­ber­ger Sebal­dus­kan­tor Johann Pach-elbel.

Vocan­ta gehört zu den ange­sag­tes­ten a‑ca­pel­la-For­ma­tio­nen in Fran­ken, singt aber auch gele­gent-lich gro­ße ora­to­ri­sche Wer­ke wir z.B. den Mes­si­as. Der Chor steht seit sei­ner Grün­dung Mit­te der acht­zi­ger Jah­re unter der bewähr­ten Lei­tung von Joa­chim Adamc­zew­ski (ehe­ma­li­ger Winds­ba­cher, Stu­di­um Solo­ge­sang und Schul­mu­sik in Würz­burg, Fach­be­treu­er Musik am musi­schen Chris­ti­an- Ernst-Gym­na­si­um in Erlan­gen bis 2022). Er form­te den unver­wech­sel­ba­ren Chor­klang von Vocan­ta und führ­te den Chor zu gro­ßen Erfol­gen im In- und Aus­land (u.a. Kon­zert­rei­sen nach Frank­reich, Eng­land, Russ­land und in die Schweiz). 2016 erhielt Vocan­ta als außer­ge­wöhn­li­cher musi­ka­li­scher „Bot­schaf­ter“ der Stadt Erlan­gen den Erlan­ger Kul­tur­preis verliehen.

Der Orga­nist des Kon­zer­tes ist Frank Her­de­gen, er war nach sei­nem Kir­chen­mu­sik­stu­di­um an der Hoch­schu­le Tros­sin­gen fast 14 Jah­re Stadt- und spä­ter auch Deka­nats­kan­tor in Amberg. Nach sei-nem Aus­schei­den aus dem kir­chen­mu­si­ka­li­schen Dienst war er 24 Jah­re kom­mu­na­ler Musik­leh­rer und Lei­ter des Igens­dor­fer Kul­tur­som­mers. Er ist bis heu­te bei Orgel­kon­zer­ten im In- und Aus­land tätig (Öster­reich, Ita­li­en, Frank­reich). 2022 war er Orgels­o­list bei der Saint-Saens Orgel­sym­pho­nie mit der Orches­ter­ge­mein­schaft Nürn­berg an der gro­ßen Orgel der Meistersingerhalle. 

Der Ein­tritt zu die­sem Kon­zert ist frei, alle Spen­den kom­men Vocan­ta und der Chris­tus­kir­che zu Gute!