Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 05.03.2023

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Dieb­stahls­de­lik­te

Bam­berg. Ein am Lau­ban­ger abge­stell­ter Anhän­ger mit dem Kenn­zei­chen IK-AQ115 wur­de in der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag gestoh­len. Nach Anga­ben des Hal­ters hat der Anhän­ger einen Zeit­wert von 1000,- Euro.

Sach­be­schä­di­gun­gen

Bam­berg. Eine Müll­ton­ne im Wert von 200,- Euro wur­de am Sams­tag­mit­tag von einem Unbe­kann­ten in Brand gesteckt. Das Gan­ze war aus der Gereuth­stra­ße gemel­det wor­den, der Brand wur­de durch einen Anwoh­ner gelöscht.

Unfall­fluch­ten

Bam­berg. Ein in der Pödel­dor­fer Stra­ße gepark­ter Kia wur­de am Sams­tag, zwi­schen 11.50 Uhr und 12.15 Uhr, von einem Unbe­kann­ten ange­fah­ren. Der Ver­ur­sa­cher des Unfalls flüch­te­te von der Unfall­stel­le und hin­ter­ließ Scha­den in Höhe von 1000,- Euro.

Eine wei­te­re Unfall­flucht wur­de aus der Bug­er Stra­ße gemel­det. Hier wur­de ein VW Pas­sat ange­fah­ren, der Scha­den wird mit 2000,- Euro ange­ge­ben. Der geschä­dig­te Auto­fah­rer gibt als Unfall­zeit den Frei­tag, zwi­schen 11 und 14 Uhr, an.

Zu guter Letzt kam es im Kas­par-Zeuß-Weg noch zu einem Unfall mit Fah­rer­flucht. Am Frei­tag oder Sams­tag wur­de ein VW Golf ange­fah­ren. Der hin­ter­las­se­ne Scha­den wird auf 3000,- Euro geschätzt.

Sons­ti­ges

Bam­berg. Zu einer Kör­per­ver­let­zung wur­de die Poli­zei am Sonn­tag, gegen 2 Uhr, geru­fen. Ein betrun­ke­ner 23-jäh­ri­ger war nicht in eine Dis­ko­thek am Obst­markt ein­ge­las­sen wor­den. Aus Frust dar­über schlug er mit der Faust auf einen Tür­ste­her ein. Der 23-jäh­ri­ge muss­te durch die ver­stän­dig­te Poli­zei aus­ge­nüch­tert wer­den. Der Geschä­dig­te wur­de nur leicht verletzt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Land

Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten

GUN­DELS­HEIM. Im Zeit­raum von Frei­tag­früh bis Sams­tag­mit­tag wur­de in der Blu­men­stra­ße ein Gara­gen­tor beschä­digt. Offen­sicht­lich stieß ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer beim Ran­gie­ren gegen das Gara­gen­tor und ent­fern­te sich anschlie­ßend, ohne sich um den Scha­den zu küm­mern. Am Gara­gen­tor ent­stand eine gro­ße Del­le. Der Sach­scha­den wird auf ca. 300,- Euro bezif­fert. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land erbit­tet Täter­hin­wei­se unter der Tele­fon­num­mer 0951 / 9129 – 310.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bamberg

Schwarz statt Grün – Bilanz der Vergesslichkeit

Stadt­ge­biet Bam­berg Das neue Ver­si­che­rungs­jahr ist schon wie­der 5 Tage alt, was offen­bar trotz meh­re­rer Pres­se­ver­öf­fent­li­chun­gen an einer Viel­zahl von Zwei­rad­fah­rern vor­bei gegan­gen ist. So war am Sams­tag­vor­mit­tag auch ein 32-jäh­ri­ger Fah­rer eines E‑Scooters aus dem Land­kreis Bam­berg sicht­lich über­rascht, als er in der Innen­stadt von Bam­berg durch eine Strei­fe der Ver­kehrs­po­li­zei kon­trol­liert wur­de. An sei­nem Gefährt war immer noch das grü­ne Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen ange­bracht, eine aktu­el­le Ver­si­che­rung konn­te er nicht vor­wei­sen. Bis er sich sein aktu­el­les schwar­zes Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen beschafft hat, kann er sein Gefährt nur ohne Motor­un­ter­stüt­zung nut­zen. Eine Anzei­ge auf­grund feh­len­den Ver­si­che­rungs­schut­zes folgt. Allein im Stadt­ge­biet Bam­berg mach­ten sich auf die­se Wei­se inner­halb 5 Tagen 24 Fah­rer strafbar.

Unge­si­cher­te Baumstämme

Star­ken­feld­stra­ße, Bam­berg Eine ord­nungs­ge­mä­ße Ladungs­si­che­rung kann Unfäl­le ver­mei­den und sogar Leben ret­ten. Was im Pkw-Kof­fer­raum oder auf der Rück­bank anfängt, hört natür­lich im gewerb­li­chen Güter­ver­kehr nicht auf. Des­halb staun­ten die Beam­ten der Ver­kehrs­po­li­zei Bam­berg nicht schlecht, als sie am spä­ten Sams­tag­nach­mit­tag in der Bam­ber­ger Star­ken­feld­stra­ße einen Lkw, bela­den mit Baum­stäm­men, kon­trol­lier­ten. Alle Sta­pel mit Stäm­men waren nur man­gel­haft gesi­chert, sodass die Gefahr bestand, dass nicht nur grö­ße­re Rin­den­tei­le, son­dern gan­ze Rund­höl­zer auf die Fahr­bahn fal­len konn­ten. Nach der Nach­si­che­rung erwar­tet den 70-jäh­ri­gen Fah­rer auch noch eine Bußgeldanzeige.

Fahr­strei­fen­wech­sel zwingt zu Ausweichmanöver

A 73, Hirschaid, Lkr. Bam­berg Zeu­gen zu einem Ver­kehrs­un­fall auf der A 73 bei Hirschaid am Sams­tag­nach­mit­tag kurz vor 14.00 h sucht die Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bam­berg unter der Tele­fon­num­mer 0951/9129–510. In Fahrt­rich­tung Nürn­berg befuhr ein 30-jäh­ri­ger Mann aus Bie­le­feld mit sei­nem dunk­len Nis­san die lin­ke Fahr­spur, als eine 20-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin eben­falls zum Über­ho­len aus­scher­te. Um eine Kol­li­si­on zu ver­mei­den wich der Bie­le­fel­der nach links in den Mit­tel­strei­fen aus und streif­te dabei die Mit­tel­schutz­plan­ke. Ohne dies bemerkt zu haben fuhr die Fah­re­rin mit ihrem wei­ßen Klein­wa­gen wei­ter, wes­halb gegen sie nun wegen Ver­kehrs­un­fall­flucht ermit­telt wird. Der Gesamt­scha­den wird auf ca. 5000.- Euro geschätzt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Unfäl­le

FORCH­HEIM. Am Sams­tag kam es gegen 12.25 Uhr in der Bam­ber­ger Stra­ße zu einem Auf­fahr­un­fall. Ein 34-jäh­ri­ger Golf­fah­rer über­sah hier­bei ein ver­kehrs­be­dingt hal­ten­des Fahr­zeug und fuhr auf die­ses auf. Hier­bei wur­de die 28-jäh­ri­ge Fahr­zeug­füh­re­rin leicht ver­letzt. An den Fahr­zeu­gen ent­stand ein Scha­den von ca. 14.000 Euro. Bei der Unfall­auf­nah­me stell­te sich her­aus, dass der Unfall­ver­ur­sa­cher eine Atem­al­ko­hol­kon­zen­tra­ti­on von 0,38 Pro­mil­le auf­zeig­te. Durch die Staats­an­walt­schaft wur­de eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net. Eine Anzei­ge bezüg­lich einer fahr­läs­si­gen Kör­per­ver­let­zung und der Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs sind die Folge.

Sons­ti­ges

FORCH­HEIM. Am Sams­tag wur­de gegen 09.45 Uhr eine Strei­fen­be­sat­zung in der Äuße­ren Nürn­ber­ger Stra­ße auf einen Rol­ler­fah­rer auf­merk­sam, der beim Erbli­cken des Strei­fen­fahr­zeugs plötz­lich in eine Sei­ten­stra­ße abbog. Hier ver­such­te er der Strei­fe mit über­höh­ter Geschwin­dig­keit zu ent­kom­men. Schließ­lich ließ er sei­nen Motor­rol­ler zu Boden fal­len und ver­such­te zu Fuß zu flüch­ten. Nach ca. 50 Metern konn­te er von einem Beam­ten ein­ge­holt und fest­ge­nom­men wer­den. Es stell­te sich her­aus, dass der Rol­ler nicht ver­si­chert war, der 38-jäh­ri­ge Fah­rer kei­ne erfor­der­li­che Fahr­erlaub­nis hat­te und zudem noch unter dem Ein­fluss von Dro­gen stand. Bei der Durch­su­chung sei­ner Per­son konn­te wei­ter­hin ein soge­nann­tes But­ter­fly­mes­ser sowie eine Sprit­ze mit einer Rest­men­ge Dro­gen auf­ge­fun­den wer­den. Bei der wei­te­ren Über­prü­fung wur­de fest­ge­stellt, dass gegen die Per­son auch noch ein Haft­be­fehl bestand, wes­halb er noch erfolg­ter Sach­be­ar­bei­tung in eine Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt ein­ge­lie­fert wur­de. Der 38-Jäh­ri­ge muss sich nun auch noch wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr, Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis, sowie Ver­stö­ßen nach dem Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz, Waf­fen­ge­setz und dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz verantworten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

Jugend­li­cher hat Mari­hua­na dabei

Alten­kunst­adt, Lkr. Lich­ten­fels. Ein 17-Jäh­ri­ger woll­te sich an sei­nem Geburts­tag etwas gön­nen und beschaff­te sich hier­für etwas mehr als ein Gramm Mari­hua­na. Unge­fähr sie­ben Stun­den vor dem gro­ßen Tag mach­te ihm am Sams­tag­abend eine Poli­zei­strei­fe einen Strich durch die Rech­nung und beschlag­nahm­te das Betäu­bungs­mit­tel im Rah­men einer Kon­trol­le. Der Traum vom Rausch nach dem Genuss eines Joints ist zwar zer­platzt und es folgt eine Straf­an­zei­ge, den­noch wünscht die Poli­zei dem jun­gen Mann, dass er in Bezug auf Dro­gen einen Sin­nes­wan­del erfährt und alles Gute zum Geburts­tag, auch ohne Betäubungsmittel.

Schwar­zen Opel verkratzt

Burg­kunst­adt, Lkr. Lich­ten­fels. Unbe­kann­te haben am Sams­tag­mit­tag zwi­schen 12.30 – 13.30 Uhr den einen schwar­zen Opel Mok­ka auf dem Park­platz einen Ver­brau­cher­mark­tes in der „See­wie­se“ ver­kratzt. Der Scha­den beläuft sich auf ca. 500 Euro und ist an der Heck­stoß­stan­ge ver­ur­sacht wor­den. Die Poli­zei bit­tet um Hin­wei­se aus der Bevöl­ke­rung unter Tel.: 09571/9520–0.

Poli­zei als Vermittler

Lich­ten­fels. Dass es die Poli­zei nicht immer nur mit Ver­bre­chern und tra­gi­schen Ver­kehrs­un­fäl­len zu tun hat zeigt der Fall, als ein Taxi­fah­rer die Poli­zei­be­am­ten in der Wache um Hil­fe bat, weil ein ange­trun­ke­ner Fahr­gast die Beför­de­rung nicht bezah­len konn­te. Dies aller­dings nur, weil die Dame ihre Jacke ver­tauscht hat­te und ihre Geld­bör­se somit nicht bei sich hat­te. Das war aller­dings noch nicht alles. Der Taxi­fah­rer fand bei der Durch­sicht sei­nes Fahr­zeu­ges eine Zahn­pro­the­se, wel­che die Frau wohl ver­lo­ren oder ver­ges­sen hat­te. Da noch der Fahr­preis bezahlt wer­den muss­te und die Dame ihre „Drit­ten“ wie­der haben woll­te, einig­te man sich für die Über­ga­be von Geld und Gebiss bei der Poli­zei. Unter Auf­sicht der Ord­nungs­hü­ter wur­de die Über­ga­be abge­wi­ckelt und bei­de Par­tei­en waren zufrieden.