Die Sel­ber Wöl­fe sind am Wochen­en­de in Heil­bronn und gegen Kauf­beu­ren gefordert

Selber Wölfe. Bild: Mario Wiedel
Selber Wölfe. Bild: Mario Wiedel

„Wir müs­sen posi­tiv bleiben“

Nach der ernüch­tern­den Nie­der­la­ge am ver­gan­ge­nen Sonn­tag bei den Eis­bä­ren Regens­burg bestehen zwar noch rech­ne­ri­sche Chan­cen auf Platz 10, doch da müss­te in den ver­blei­ben­den vier Spiel­ta­gen schon sehr viel für die Sel­ber Wöl­fe lau­fen. Den­noch will das Wolfs­ru­del die mini­ma­le Chan­ce wah­ren. Geht es doch auch dar­um, sich zumin­dest die best­mög­li­che Aus­gangs­la­ge für die dro­hen­den Play­downs zu ver­schaf­fen und mit einem guten Gefühl in die Cruncht­i­me zu gehen.

Form­kur­ve

„Das Wochen­en­de der Wahr­heit“ stand für die Sel­ber Wöl­fe am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de an. Mit zwei Sie­gen gegen die Lau­sit­zer Füch­se und die Eis­bä­ren Regens­burg, bei­des direk­te Kon­kur­ren­ten um Platz 10, wäre man rich­tig gut im Geschäft um den ersehn­ten Pre-Play­off-Platz gewe­sen. Doch es soll­te eben nur zu einem Sieg nach Penal­ty­schie­ßen zu Hau­se gegen die Füch­se rei­chen. So kehr­te erst ein­mal Ernüch­te­rung ein, als man am Sonn­tag­abend mit lee­ren Hän­den und hän­gen­den Köp­fen die Donau-Are­na ver­ließ. Doch Auf­ste­cken ist für die Sel­ber Wöl­fe nie eine Opti­on. Ein gro­ßes Man­ko ist aktu­ell die Lade­hem­mung in der Offen­si­ve. Die weni­gen Tore, die man in den letz­ten Spie­len erziel­te, schos­sen meist die Ver­tei­di­ger. Defen­siv steht man dage­gen recht stabil.

Sta­tis­tik

Die Punk­te­aus­beu­te gegen die bei­den Geg­ner vom Wochen­en­de ist bis­lang für die Sel­ber Wöl­fe (Tabel­len­platz 13) aus­bau­fä­hig. Gegen die Heil­bron­ner Fal­ken (12.) konn­ten die Por­zel­lan­städ­ter bis­lang nur einen Punkt erzie­len, gegen den ESV Kauf­beu­ren (2.) ste­hen derer immer­hin zwei zu Buche. Nicht mehr kom­plett zu ver­ste­cken brau­chen sich die Wöl­fe bezüg­lich der Spe­cial­teams. Hier hat man sich im Power­play mit einer Quo­te von 19,6 % immer­hin auf Platz 10 vor­ge­ar­bei­tet. Stark sind in die­ser Dis­zi­plin die Fal­ken, die mit 26,6 % Erfolgs­quo­te Platz 1 ein­neh­men. Kauf­beu­ren belegt hier mit 24,3 % Rang 5. In Unter­zahl sind die All­gäu­er mit 87,9 % Liga­pri­mus. Selb liegt mit 82,7 % auf Rang 2 und Heil­bronn mit nur 72,7 % Platz 12. Die aktu­el­len Tops­corer der Teams sind bei Heil­bronn Alex­an­der Ton­ge (16 Tore, 38 Vor­la­gen), bei Kauf­beu­ren Jacob Lag­acé (15 Tore, 37 Vor­la­gen) und bei Selb Mark McN­eill (27 Tore, 19 Vorlagen).

Ste­ven Deeg blickt voraus

Ste­ven Deeg: “Ehr­lich gesagt, haben wir in Regens­burg ein schreck­li­ches Spiel abge­lie­fert. Bei 5‑gegen‑5 waren Regens­burg klar die bes­se­re Mann­schaft. Trotz­dem hat­ten wir noch die Chan­ce, das Spiel zu gewin­nen oder zumin­dest noch in die Ver­län­ge­rung zu kom­men, doch auch die­se haben wir nicht genutzt. Wir haben natür­lich nicht die Leis­tung gezeigt, die wir aufs Eis brin­gen woll­ten. Gera­de weil es das bis­her wich­tigs­te Spiel für uns in die­ser Sai­son war. Zudem hat­ten die vie­len Fans, die extra nach Regens­burg ange­reist sind, um uns zu unter­stüt­zen, es nicht ver­dient, so eine schlech­te Leis­tung von uns gebo­ten zu bekom­men. Trotz­dem ist die Stim­mung im Team nicht schlecht. Wir müs­sen posi­tiv blei­ben und wei­ter vor­an­ge­hen. In einer Sai­son gibt es immer so vie­le Höhen und Tie­fen. Es hilft uns nicht wei­ter, wenn wir uns mit unse­ren Leis­tun­gen aus der Ver­gan­gen­heit beschäf­ti­gen. Unser Ziel ist es, in den letz­ten vier Par­tien star­ke Leis­tun­gen abzu­ru­fen und schau­en, auf wel­chem Platz wir danach ste­hen. Uns steht ein schwe­res Wochen­en­de bevor. Heil­bronn liegt in der Tabel­le nur knapp vor uns, des­halb wird es am Frei­tag bei den Fal­ken ein sehr wich­ti­ges Spiel für uns. Wir wis­sen, dass wir gegen Heil­bronn in die­ser Sai­son noch nicht gut gespielt haben, des­halb müs­sen wir bereit sein für ein hart umkämpf­tes Spiel. Am Sonn­tag erwar­ten wir mit Kauf­beu­ren eines der Top-Teams der Liga zu Hau­se. Sie sind schnell, kör­per­lich stark und haben kaum Schwä­chen. Des­halb müs­sen wir uns auch auf die­se Her­aus­for­de­rung gut vor­be­rei­ten. Wie gesagt, wir haben ein schwie­ri­ges Wochen­en­de bzw. vier schwie­ri­ge Spie­le vor uns. Wir müs­sen posi­tiv gestimmt blei­ben und vor­an­kom­men. Dann sehen wir, wo wir in der Tabel­le lan­den und wel­cher Her­aus­for­de­rung wir uns stel­len müssen.“

Lin­e­up

Bis auf Feo­dor Boi­ar­chi­nov, Max Gim­mel und Mar­tin Hlo­zek (alle ver­letzt) kann Head­coach Ser­gej Waß­mil­ler auf einen vol­len Kader zurückgreifen.

(VIP-) Tickets/​Hallenöffnung

Kar­ten für die Par­tie am Sonn­tag gegen den ESV Kauf­beu­ren gibt es im Vor­ver­kauf online unter https://​www​.sel​ber​woel​fe​.de/​t​i​c​k​e​ts/, bei EDE­KA Egert in Selb am Vor­werk oder in Spar­neck bei IT-Solu­ti­ons Lau­ter­bach. Die Abend­kas­se wird eben­falls öff­nen. Bei­de Spie­le wer­den zudem live auf Spra­de TV und in Aus­zü­gen in der Radio Euro­herz Eis­zeit über­tra­gen. Spiel­be­ginn am Sonn­tag ist um 17:00 Uhr. Die NETZSCH-Are­na öff­net ihre Pfor­ten ab 16:00 Uhr.

Noch ein wich­ti­ger Hin­weis zum Bewir­tungs­an­ge­bot für die kom­men­den bei­den Spie­le: Da einer der Lie­fe­ran­ten krank­heits­be­dingt für die nächs­ten bei­den Heim­spie­le aus­fällt, kön­nen lei­der kei­ne Piz­za und kei­ne Sand­wi­ches ange­bo­ten wer­den. Das übri­ge Sor­ti­ment steht – auch dank eines Ersatz­lie­fe­ran­ten für die Back­wa­ren – wie gewohnt zur Verfügung.

Inha­ber von Sai­son- oder VIP-Kar­ten kön­nen den Ein­gang an der ehe­ma­li­gen Sta­di­on­gast­stät­te benutzen.

Wei­ter­hin sind Tages-VIP-Kar­ten in stark limi­tier­ter Anzahl erhält­lich. Die­se beinhal­ten – neben dem Ein­tritt zum Spiel – Zugang zum VIP-Bereich, kos­ten­lo­se Spei­sen und Geträn­ke im VIP-Bereich und einen Sitz­platz auf der VIP-Tri­bü­ne. Eine Tages­kar­te kos­tet EUR 110,-. Anfra­gen rich­ten Sie bit­te per E‑Mail direkt an Tobi­as Ernst­ber­ger (t.​ernstberger@​selberwoelfe.​de).