Ari­zo­na Forch­heim holt Platz 1 im Fal­staff Burgerrestaurant-Ranking

Wie Phoe­nix aus der Asche – nach Coro­na-Lock­down und Was­ser­scha­den nun ganz oben angekommen

Die Geschich­te des Erfol­ges ist beein­dru­ckend – denn noch vor einem Jahr sah die Situa­ti­on im Ari­zo­na Forch­heim ganz anders aus:

Wie so Vie­le war auch das Ari­zo­na stark durch den Coro­na-Lock­down in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wor­den – zuletzt waren es 7 Mona­te, an denen das Lokal geschlos­sen war. Nur mit Lie­fer­ser­vice-Ange­bo­ten konn­te man sich eini­ger­ma­ßen über Was­ser hal­ten. Als Früh­som­mer 2020 die Wie­der­eröff­nung nah­te, kam der nächs­te Nacken­schlag: Eine defek­te Hei­zungs­an­la­ge hat­te einen gro­ßen Was­ser­scha­den ver­ur­sacht, der eine Sanie­rung des gesam­ten Est­richs im Restau­rant nötig mach­te – wei­te­re 8 Mona­te war dar­auf­hin das Lokal geschlossen.

Wäh­rend­des­sen wur­de auf dem his­to­ri­schen Rat­haus­platz, auf dem das Ari­zo­na nor­ma­ler­wei­se sei­ne schö­ne Som­mer­ter­ras­se auf­stel­len kann, die Groß­bau­stel­le zur Sanie­rung des Rat­hau­ses ein­ge­rich­tet. Die Beein­träch­ti­gun­gen für den Restau­rant-Betrieb sind mas­siv – nur noch halb so vie­le Stüh­le durf­ten auf­ge­stellt wer­den, Bau­stel­len­lärm und Staub statt lau­schi­ger Atmo­sphä­re. Auch Zuwe­gung und Erreich­bar­keit sind nach wie vor stark ein­ge­schränkt. Die ehe­mals vor­teil­haf­te Lage in der Innen­stadt hat­te sich zum gro­ßen Stand­ort-Nach­teil entwickelt.

All die­sen Wid­rig­kei­ten zum Trotz beschlos­sen Inha­ber Till Stür­mer und Restau­rant­lei­ter Tho­mas Mül­ler, die Her­aus­for­de­run­gen anzu­neh­men, und alles auf eine Kar­te zu set­zen: Ein­fach noch bes­ser wer­den, um Gäs­te gezielt in die Forch­hei­mer City zu locken.

Und so wur­de noch­mals inves­tiert: Nach der Sanie­rung des Fuß­bo­dens wur­de auch das Inte­ri­eur ver­bes­sert, das Licht­sys­tem erneu­ert, eine wär­me­re und attrak­ti­ve­re Atmo­sphä­re geschaf­fen. Die Spei­se­kar­te wur­de kom­plett über­ar­bei­tet, und mit neu­en, phan­ta­sie­vol­len Bur­ger­krea­tio­nen ergänzt. Das Ange­bot an vege­ta­ri­schen Bur­gern wur­de stark aus­ge­wei­tet, es wur­de noch mehr Wert auf Regio­na­li­tät und Qua­li­tät gelegt. Das Ser­vice­team wur­de inten­siv geschult, und auch das Cock­tail­an­ge­bot wur­de auf ein neu­es Level geho­ben. Und mit zahl­rei­chen Rabatt-Aktio­nen wur­de eif­rig die Wer­be­trom­mel gerührt.

Die Rech­nung ging auf: Seit der Wie­der­eröff­nung im Febru­ar 2021 ging es ste­tig berauf. Immer mehr Gäs­te waren begeis­tert, immer bes­ser wur­den die Online-Bewer­tun­gen, immer grö­ßer das Ein­zugs­ge­biet. Das Ari­zo­na in Forch­heim wur­de im ver­gan­ge­nen Jahr wie­der der „Place to be“ für die Forch­hei­mer, und ein Anzie­hungs­punkt für vie­le Gäs­te aus dem wei­te­ren Umland.

Nun wur­de die­se Ent­wick­lung gekrönt von der Aus­zeich­nung durch das Food­ma­ga­zin „Fal­staff“: Platz 1 der Bur­ger­re­stau­rants in ganz Süddeutschland!

„Der Preis gebührt mei­nem Team, denn nur in gesun­der Team­leis­tung kann so ein nach­hal­ti­ger Erfolg ent­ste­hen“ betont Restau­rant­lei­ter Tho­mas Mül­ler. Nun gilt es, die Qua­li­tät auch dau­er­haft zu hal­ten, und wei­ter neue Akzen­te zu set­zen. „Wir haben schon Eini­ges neu­es in Pla­nung für das anste­hen­de Früh­jahr“ kün­digt Inha­ber Till Stür­mer an. So soll bei­spiels­wei­se die Ter­ras­sen­flä­che ver­schö­nert wer­den, und die Spei­se­kar­te um „Shor­tribs“ vom Rind ergänzt werden.

„Eine attrak­ti­ve Innen­stadt, mit guten Park­mög­lich­kei­ten und ohne Bau­stel­len-EIn­schrän­kung“, das wünscht sich Till Stür­mer für die Zukunft. „Und natür­lich vie­le net­te und zufrie­de­ne Gäs­te.“ Aber das soll­te bei der Qua­li­tät ja nun kein Pro­blem sein.

Öff­nungs­zei­ten: Täg­lich ab 17 Uhr, Hap­py Hour täg­lich ab 22 Uhr.