Stadt Kulmbach hat Spendenkonto für Erdbebenopfer in Türkei und Syrien eingerichtet

Es sind grausame Bilder aus der Türkei und Syrien, die gerade um die Welt gehen: über 40.000 Menschen sind in Folge der verheerenden Erdbeben am Montag ums Leben gekommen, mehr als 115.000 Menschen wurden teils schwer verletzt. Ganze Städte liegen in Trümmern, die frostigen Temperaturen und die Sorge vor weiteren einstürzenden Gebäuden erschweren die Suche nach Überlebenden weiterhin.

In Absprache mit der Türkischen Gemeinde Kulmbach und dessen Vorsitzenden Serkan Uzun hat Oberbürgermeister Ingo Lehmann ein Spendenkonto von der Stadtkämmerei einrichten lassen. „Die Erdbebenkatastrophe im türkisch-syrischen Grenzgebiet macht uns alle betroffen. Ich denke allen voran an unsere vielen türkischen und syrischen Freunde und Familien, die hier in Kulmbach leben und in vielen Fällen sogar noch Verwandtschaft in der betroffenen Region haben. Dieses  Unglück  macht  uns  fassungslog  und  fordert  unsere  Unterstützung“,  erklärt  der  Oberbürgermeister.

 

Oberbürgermeister Ingo Lehmann (l.) und der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde Kulmbach, Serkan Uzun, rufen zum Spenden für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien auf. (Foto: Stadt Kulmbach)

Oberbürgermeister Ingo Lehmann (l.) und der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde Kulmbach, Serkan Uzun, rufen zum Spenden für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien auf.(Foto: Stadt Kulmbach)

Wer spenden möchte, kann einen Geldbetrag auf folgendes Konto überweisen

 

Sparkasse Kulmbach-Kronach
IBAN: DE84 7715 0000 0000 1000 73
BIC: BYLADEM1KUB
Betreff: Spende Erdbeben Türkei-Syrien

Wichtig: Wer eine Spendenquittung möchte, möge den Betreff bitte um das Schlagwort „Spendenquittung“ sowie die Anschrift (Straße, Hausnummer, Wohnort) erweitern. Ohne Anschrift kann keine Spendenquittung ausgestellt werden.

Die eingegangenen Spenden werden umgehend an die im Krisengebiet tätigen Hilfsorganisationen weitergeleitet.

Auch Kulmbachs Landrat Klaus Peter Söllner unterstützt die Initiative der Stadt: „Stadt und Landkreis halten hier zusammen und bündeln ihre Kompetenzen. Anfragen, die uns im Landratsamt erreichen, verweisen wir gerne an das Spendenkonto der Stadt. Ich danke allen, die mit ihren Spenden einen wertvollen Beitrag leisten und den Menschen im Katastrophengebiet helfen.“