Angehörigenschulung „Depression im Alter“ in Hof

Etwa 6 Prozent der Menschen im Alter zwischen 70 und 79 Jahren sind von schweren Depressionen betroffen. Für die Betroffenen bedeutet dies oft einen erheblichen Verlust an Lebensqualität. Angehörige fühlen sich im Umgang mit den Betroffenen oft überfordert. In Hof gibt es am 22. Februar und 1. März daher eine zweitägige Angehörigenschulung „Depression im Alter“.

„Psychische Erkrankungen im Alter können jeden treffen, man sollte sich nicht davor scheuen, Hilfe zu suchen und anzunehmen“, so Bezirkstagspräsident Henry Schramm. Die Schulung zu Depressionen im Alter wird veranstaltet von der Koordinationsstelle für psychische Gesundheit im Alter in Hof, die vom Bezirk Oberfranken finanziert wird.

Am 22. Februar wird in einem zweistündigen Block von der Sozialpädagogin Alexandra Pape zunächst Basiswissen vermittelt und das Krankheitsbild der Depression näher beleuchtet. Auf dem Programm steht auch eine Unterscheidung von Depression zu Trauer und Demenz. Im zweiten Teil der Veranstaltung, am Mittwoch, den 1. März, geht es dann um den konkreten Umgang mit depressiv erkrankten, älteren Menschen. Wie verhalte ich mich gegenüber den Betroffenen, wie rede ich mit ihnen? Welche Hilfsangebote für Angehörige und Betroffene gibt es?

Der Schulung findet jeweils von 17 bis 19 Uhr in der Begegnungsstätte des Sozialpsychiatrischen Dienstes in der Luitpoldstraße 18 in Hof statt.

Für Kursunterlagen und Getränke wird ein Unkostenbeitrag von 5 Euro erhoben. Anmeldung bis 20. Februar unter Tel. 09281/ 837530 oder per Mail unter sozialpsychiatrischerdienst@diakonie-hochfranken.de.

Die Koordinationsstelle für psychische Gesundheit im Alter wird vom Bezirk Oberfranken finanziert. Durch Beratung, Vernetzung und Information soll die gerontopsychiatrische Versorgung der Menschen in Oberfranken stetig verbessert werden.

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