Gro­ßer Kampf der Sel­ber Wöl­fe doch erneut kei­ne Punkte

Selber Wölfe vs. EC Bad Nauheim. Foto: Mario Wiedel
Selber Wölfe vs. EC Bad Nauheim. Foto: Mario Wiedel

Sel­ber Wöl­fe vs. Bad Nau­heim 2:4 (1:1; 1:1; 0:2)

Zwei Mal lagen die Wöl­fe in Füh­rung, die Punk­te gin­gen den­noch nach Hes­sen. Bei­de Mann­schaf­ten boten den 1179 Zuschau­ern einen har­ten, aber stets fai­ren Kampf auf Augen­hö­he. Erst im Schluss­ab­schnitt stell­ten die Gäste aus der Wet­ter­au die Wei­chen auf Sieg. Wie schon am Sonn­tag müs­sen sich die Wöl­fe erneut mit 2:4 geschla­gen geben

Tor­hü­ter im Mittelpunkt

Den Auf­takt hat­ten sich die Gäste sicher­lich ganz anders vor­ge­stellt. Gera­de ein­mal drei Minu­ten waren gespielt als Wolt­mann eine Her­ein­ga­be von Noack muster­gül­tig zum 1:0 in die Maschen don­ner­te. In der Fol­ge ent­wickel­te sich ein offe­ner Schlag­ab­tausch mit guten Mög­lich­kei­ten auf bei­den Sei­ten. Die Gäste dräng­ten auf den Aus­gleich. Wei­de­kamp ret­te­te gegen Hafen­rich­ter aus höch­ster Not. Kurz dar­auf war es der Pfo­sten, der die Sel­ber Füh­rung bewahr­te. Aber auch die Wöl­fe kamen unter ande­rem durch Miglio und McN­eill zu dicken Chan­cen. Bad Nau­heim dräng­te indes­sen auf den Aus­gleich. In der neun­ten Minu­te war es dann aber soweit. Van Cal­ster fass­te sich ein Herz, bekam viel zu viel Platz und ließ Wei­de­kamp kei­ne Abwehr­mög­lich­keit. Auch in der Fol­ge stan­den die Schluss­män­ner immer wie­der im Mit­tel­punkt des Gesche­hens. Über­win­den lie­ßen sie sich aber bis zur Drit­tel­pau­se nicht mehr.

Kampf, Lei­den­schaft und viel Herzblut

Inten­si­ves Eis­hockey bot sich den Zuschau­ern auch im zwei­ten Drit­tel. Erneut wur­de um jeden Mil­li­me­ter Eis gekämpft. Nur auf der Anzei­ge­ta­fel ergab sich lan­ge nichts Zähl­ba­res. Zumin­dest bis zur 34. Minu­te: In eige­ner Über­zahl hielt Trs­ka ein­fach mal drauf, McN­eill fälsch­te ab und die Schei­be zap­pel­te zur erneu­ten Sel­ber Füh­rung im Netz. Bad Nau­heim ant­wor­te­te mit viel Wut im Bauch, Selb stemm­te sich dage­gen. Eine ein­zi­ge Unauf­merk­sam­keit in der Defen­si­ve besie­gel­te zwei Minu­ten vor Drit­tel­en­de den­noch den Aus­gleich der Roten Teufel.

Bad Nau­heim mit dem län­ge­ren Atem

Auch im Schluss­ab­schnitt blieb die Par­tie hart umkämpft. Zehn Minu­ten vor Spie­len­de gin­gen die Gäste erst­mals an die­sem Abend in Füh­rung. Die Wöl­fe ver­such­ten frei­lich noch­mal alles. Kurz vor Spie­len­de zog Waß­mil­ler alle Regi­ster und wech­sel­te Wei­de­kamp zugun­sten eines sech­sten Feld­spie­lers. Am Ende soll­te der Mut jedoch nicht belohnt wer­den. Den Schluss­punkt setz­te Erk mit sei­nem Tref­fer ins längst ver­wai­ste Sel­ber Tor.

Mann­schafts­auf­stel­lun­gen und Statistik

  • Sel­ber Wöl­fe: Wei­de­kamp (Roel­ofsen) – Kania, Red­dick, Laval­lée, Trs­ka, Fern, Schaaf, Sil­ber­mann – Mel­ni­kow, Ham­mer­bau­er, Gel­ke, Schwam­ber­ger, Van­tuch, McN­eill, Kruminsch, Miglio, Deeg, Noack, Klug­hardt, Woltmann
  • Bad Nau­heim: Bick (Babu­lis) – Seke­si, Köh­ler, Schmidt, Sei­fert, Erk, Hafen­rich­ter, Nie­denz – Kör­ner, Wör­le, Steck, van Cal­ster, Vau­se, Pol­las­tro­ne, Cof­f­man, Herr­mann, Hick­mott, Pau­li, Cer­ny, Bartuli
  • Tore: 4. Min. 1:0 Wolt­mann (Noack, Trs­ka); 9. Min. 1:1 van Cal­ster (Cof­f­man, Erk) ; 34. Min. 2:1 McN­eill (5/4); 38. Min. 2:2 Steck (Wör­le, Hick­mott); 51. Min. 2:3 Schmidt (Kör­ner, Wör­le); 60. Min. 2:4 Erk (emp­ty net)
  • Straf­zei­ten: Selb 2; Bad Nau­heim 4
  • Schieds­rich­ter: Becker, Stein­ecke (Lau­den­bach, Schröder)
  • Zuschau­er: 1.179

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