Jah­res­auf­takt in Wei­mar für die Brei­ten­güß­ba­cher Regionalliga-Basketballer

Basketball: Der TSV Tröster Breitengüßbach besiegt den TTL Bamberg mit 99:75 Dezember 2022
Den Hunderter verpassten die Güßbacher dieses Mal knapp, sodass schlussendlich ein völlig verdienter 99:75-Derbysieg auf der Anzeigetafel stand. Foto: Privat

Kurz vor den Play­offs war­tet auf die Brei­ten­güß­ba­cher Regio­nal­li­ga-Bas­ket­bal­ler eine eng­li­sche Woche. Am Sams­tag gastiert man um 15 Uhr in Wei­mar, ehe es am 18.01. nach Reg­nitz­tal und am 22.01. daheim gegen Aschaf­fen­burg geht.

Nach fünf Wochen Weih­nachts- und Win­ter­pau­se geht es für den TSV Trö­ster Brei­ten­güß­bach gleich wie­der rich­tig zur Sache. Der unge­schla­ge­ne Tabel­len­füh­rer muss vor dem Start der Play­offs am 11.02.2023 drei Spie­le bin­nen acht Tagen absol­vie­ren. Von Platz eins ist die Trup­pe von Head­coach Mark Völkl nicht mehr zu ver­drän­gen, da der Zweit­plat­zier­te Veits­höch­heim bereits drei Nie­der­la­gen auf dem Kon­to hat. Die Play­off­plät­ze in der Haupt­run­de Nord sind bereits ver­ge­ben. Mit den Güß­ba­chern spie­len auch Veits­höch­heim, Dres­den und Aschaf­fen­burg aus der Nord­grup­pe in der Auf­stiegs­run­de mit. Ledig­lich die end­gül­ti­ge Plat­zie­rung der drei Teams steht noch nicht ganz fest. In der Süd­grup­pe ist Ans­bach schon fix für die Play­offs qua­li­fi­ziert. So gut wie sicher sind Schwa­bing und Vils­bi­burg dabei. Hart umkämpft ist der letz­te freie Platz, auf den es Unter­ha­ching, Treucht­lin­gen und Nörd­lin­gen abge­se­hen haben.

Zur Vor­be­rei­tung auf die hei­ße Pha­se der Sai­son möch­te Head­coach Völkl die rest­li­chen Haupt­run­den-Begeg­nun­gen nut­zen, um den letz­ten Fein­schliff unter Wett­kampf­be­din­gun­gen vor­zu­neh­men und an den bis­he­ri­gen Schwä­chen zu arbei­ten. Wei­mar ist momen­tan Tabel­len­fünf­ter mit einer Bilanz von vier Sie­gen und acht Nie­der­la­gen und kann am Sams­tag befreit auf­spie­len. Die Thü­rin­ger schlu­gen am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de etwas über­ra­schend den TTL Bam­berg in der Graf-Stauf­fen­berg-Hal­le mit 89:76 und been­de­ten damit die Play­off-Träu­me der Dom­städ­ter. Wei­mar sicher­te sich mit dem Sieg sogar den direk­ten Ver­gleich, auf den es in der Play­down-Run­de durch­aus ankom­men kann. Unter­schät­zen wer­den die Güß­ba­cher ihren Geg­ner auf kei­nen Fall. Das Hin­spiel im Okto­ber gewann die Trö­ster-Trup­pe in der hei­mi­schen Hans-Jung-Hal­le mit 73:53.

In der Ver­tei­di­gung müs­sen die Ober­fran­ken vor allem auf Shu­sel (12,2ppg), Bartautas Linar­tas (10,9) und Lang (9,6) auf­pas­sen. Die drei Akteu­re gilt es beson­ders eng und hart zu ver­tei­di­gen, damit sie nicht zur Ent­fal­tung kom­men, da die­se der Dreh- und Angel­punkt der Thü­rin­ger Offen­si­ve sind. Der TSV Trö­ster möch­te zudem an die gezeig­ten Lei­stun­gen in der Defen­si­ve aus den ver­gan­ge­nen Spie­len naht­los anknüp­fen, bei denen man den Geg­nern zu etli­chen Ball­ver­lu­sten zwang und ihnen pha­sen­wei­se nur extrem schwie­ri­ge Wür­fe gestattete.

Man stellt mit durch­schnitt­lich nur 53 kas­sier­ten Punk­ten die mit Abstand beste Ver­tei­di­gung der gesam­ten Liga. Bewegt man dann auch noch den Ball so gut wie zuletzt gegen Veits­höch­heim und Bam­berg (20 bzw. 25 Assists), dann fin­det man auch gegen Cul­tu­re City Wei­mar einen frei­en Mann am Brett oder an der Drei­er­li­nie, der ein­fa­che Punk­te im Korb des Geg­ners unterbringt.

Brei­ten­güß­bach: Bau­er, T. Dip­pold, Engel, Feu­er­pfeil, Hub­at­schek, Klaus, Nies­lon, Pflaum, Reich­mann, Schmidt, Wag­ner, Walde

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