Coburg: Heunec wei­ter Part­ner im baye­ri­schen Umwelt- und Klimapakt

Staatliche Urkunde für nachhaltiges Wirtschaften: Frank Rebhan, Barbara Fehn-Dransfeld, Josephine Dransfeld und Sebastian Straubel (von links) machen die Teilnahme von Heunec am Umwelt- und Klimapakt offiziell. Foto: Berthold Köhler

Die Betei­li­gung am Umwelt- und Kli­ma­pakt des Staats­mi­ni­ste­ri­ums für Umwelt und Ver­brau­cher­schutz ist für die Fir­ma Heunec in Neu­stadt kein blo­ßes Lip­pen­be­kennt­nis. Für Jose­phi­ne Drans­feld steht der Schutz der Umwelt an erster Stel­le, wenn es um betrieb­li­che Abläuft geht. „Auch wenn das in wirt­schaft­lich schwie­ri­gen Zei­ten nicht immer ein­fach ist“, sagt die Geschäfts­füh­re­rin des Plüsch­fi­gu­ren-Her­stel­lers. Für ihr Enga­ge­ment ist die Fir­ma Heunec erneut als Part­ner des Umwelt- und Kli­ma­pakts Bay­ern aus­ge­zeich­net wor­den. Die ent­spre­chen­de Urkun­de bekam Jose­phi­ne Drans­feld von Land­rat Seba­sti­an Straubel überreicht.

Gera­de der Aspekt, auch in wirt­schaft­lich nicht ein­fa­chen Pha­sen an die Umwelt zu den­ken, impo­nier­te Seba­sti­an Straubel: „Es braucht Weit­blick für ein nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten.“ Und genau um die­ses gehe es ja beim baye­ri­schen Umwelt- und Kli­ma­pakt: In Unter­neh­men frei­wil­li­gen Umwelt­schutz über die bestehen­den Stan­dards hin­aus zu betrei­ben. „Das ist ein Signal, das auch in die Bevöl­ke­rung hin­ein wirkt“, sag­te der Landrat.

Die Heunec-Geschäfts­füh­re­rin, die selbst kon­se­quent aufs Auto ver­zich­tet und statt­des­sen lie­ber mit dem Zug fährt, hat im Sin­ne des Umwelt­pakts zuletzt vie­le Din­ge auf den Weg gebracht. Unter ande­rem wer­den bei Heunec Schritt für Schritt alle Fahr­zeu­ge mit Ver­bren­nungs­mo­tor durch E‑Autos ersetzt; die von der Geschäfts­füh­re­rin ange­sto­ße­ne E‑Bike-Offen­si­ve hat dazu geführt, dass inzwi­schen 20 Heunec-Mit­ar­bei­ter ein E‑Bike geleast haben. Von ihrer Mut­ter, Bar­ba­ra Fehn-Drans­feld, hat Jose­phi­ne Drans­feld dafür auch schon längst den Titel der „Umwelt­mi­ni­ste­rin“ im Fami­li­en­un­ter­neh­men ver­lie­hen bekommen.

In der Spiel­wa­ren­bran­che, wo Heunec schon seit Jah­ren einer der deut­schen Vor­rei­ter in Sachen Umwelt­schutz ist, hat die Nach­hal­tig­keit zuletzt enorm an Bedeu­tung gewon­nen. Wie Bar­ba­ra Fehn-Drans­feld berich­te­te, wird im Febru­ar die „Fair Toys“-Organisation mit ihrem Enga­ge­ment für eine fai­re und umwelt­freund­li­che Spiel­wa­ren­pro­duk­ti­on erst­mals mit einem eige­nen Stand bei der Spiel­wa­ren­mes­se in Nürn­berg ver­tre­ten sein.

Land­kreis-Wirt­schafts­för­de­rer Mar­tin Schmitz fand das Enga­ge­ment für umwelt­scho­nen­des Wirt­schaf­ten bei Heunec dop­pelt pas­send: Einer­seits für das Kun­den­seg­ment des Plüsch­spiel­zeug-Her­stel­lers, ande­rer­seits aber auch für die Stadt Neu­stadt. Denn dort, das berich­te­te Schmitz mit Blick auf die jüng­ste Unter­neh­mer­dia­lo­ge mit Land­rat Seba­sti­an Straubel in Neu­stadt, spie­le Nach­hal­tig­keit ganz offen­sicht­lich bei vie­len Unter­neh­men eine wich­ti­ge Rolle.

Dass die­se Zie­le nicht immer leicht zu ver­fol­gen sind, berich­te­te Neu­stadts Ober­bür­ger­mei­ster, Frank Reb­han, aus eige­ner Erfah­rung. So sei die Umstel­lung, auf städ­ti­schen Grün­flä­chen ver­stärkt auf Blüh­pflan­zen zu set­zen, „nicht über­all auf Gegen­lie­be gesto­ßen“, berich­te­te Frank Reb­han. Des­halb bezeich­ne­te es der Ober­bür­ger­mei­ster aus­drück­lich als „stark“, dass Heunec erneut Teil des baye­ri­schen Umwelt­pakts sei.

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