Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 01.01.2023

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Laden­dieb­stäh­le en masse

Bam­berg. Am 31.12.2022, gegen 13:00 Uhr, konn­te ein Ange­stell­ter eines Super­mark­tes im Bam­ber­ger Osten über die Video­über­wa­chung beob­ach­ten, wie ein Kun­de zwei Deodo­rants im Wert von 3,90 Euro ent­wen­det. Bei der anschlie­ßen­den Kon­trol­le befand sich der jun­ge Mann in Beglei­tung von zwei wei­te­ren Män­nern, wel­che eben­falls Die­bes­gut, dies­mal Lebens­mit­tel im Wert von ca. 480,- Euro, mit sich führ­ten. Gegen 15:50 Uhr wur­de der­sel­be Super­markt durch einen wei­te­ren Laden­dieb auf­ge­sucht, wel­cher Alko­hol und Nah­rungs­mit­tel im Wert von ca. 27,00 Euro ent­wen­det. Da der jun­ge Mann bei der Tat ein gefähr­li­ches Werk­zeug mit sich führ­te, wur­de die­ser wegen eines Dieb­stahls mit Waf­fen angezeigt.

Auf Süßig­kei­ten hat­te es gegen 14:35 Uhr ein wei­te­rer Laden­dieb in einem Super­markt in der Wun­der­burg abge­se­hen. Zwar zahl­te der Mann einen Teil der Ware, jedoch leg­te er wei­te­re Arti­kel nicht auf das Kas­sen­band, son­dern ver­steck­te die­se in sei­nem Rucksack.

Beschä­dig­te Müll­ei­mer – nicht zuge­las­se­nes Feuerwerk

Bam­berg. In der Sil­ve­ster­nacht kam es im Stadt­be­reich Bam­berg zu meh­re­ren Beschä­di­gun­gen an Müll­ei­mern. Bei einer der Über­prü­fun­gen wur­de ein jun­ger Mann fest­ge­stellt, wel­cher nicht zuge­las­se­nes Feu­er­werk mit sich führ­te. Wei­te­re Ermitt­lun­gen sind hier not­wen­dig. Zeu­gen der Vor­fäl­le wer­den gebe­ten sich bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt zu melden.

Schwe­rer Verkehrsunfall

Bam­berg. Am 01.01.2022, gegen 00:15 Uhr, ereig­ne­te sich in der Pödel­dor­fer Stra­ße in Bam­berg ein Ver­kehrs­un­fall mit einer schwer ver­letz­ten Per­son. Zum Unfall­zeit­punkt befuhr ein Fahr­zeug­füh­rer mit sei­nem Pkw die Pödel­dor­fer Stra­ße stadt­ein­wärts. Hier­bei über­sah er einen Fuß­gän­ger, wel­cher sich zu die­sem Zeit­punkt auf der Fahr­bahn befand. Durch den Anstoß wur­de der Fuß­gän­ger schwer ver­letzt und muss­te ins Kran­ken­haus gebracht wer­den. Die genaue­ren Umstä

Grab­scher festgenommen

Bam­berg. Am 01.01.2023, gegen 03:30 Uhr, soll ein Mann vor einer Dis­ko­thek am Obst­markt meh­re­re Frau­en belä­stigt haben. Den ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten gab sich dann ledig­lich eine Frau zu erken­nen, wel­che dies bestä­tig­te. Im Rah­men der Fahn­dung konn­te anschlie­ßend der mut­maß­li­che Täter fest­ge­stellt und fest­ge­nom­men wer­den. Die­ser lei­ste­te erheb­li­chen Wider­stand. Zeu­gen wer­den gebe­ten sich bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt zu melden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Land

Sach­be­schä­di­gun­gen

HALL­STADT: In der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag wur­de die Ein­gangs­tü­re der Johan­nes­kir­che, sowie ein Pfla­ster­stein und eine Later­ne im Vor­hof der Kir­che mit schwar­zer Far­be besprüht. Der hier­durch ent­stan­de­ne Sach­scha­den beläuft sich auf meh­re­re hun­dert Euro. Wer kann Hin­wei­se auf den oder die Täter geben?

BAU­NACH: Am Sil­ve­ster­abend war­fen Jugend­li­che gegen 21.00 Uhr einen Feu­er­werks­kör­per in einen Alt­klei­der­con­tai­ner in der Bahn­hof­stra­ße. Dadurch fing die dar­in befind­li­che Klei­dung Feu­er und der Con­tai­ner brann­te aus. Der

Sach­scha­den wird auf ca. 500,- Euro geschätzt. Die fünf Jugend­li­chen flüch­te­ten unerkannt.

Son­sti­ges

HALL­STADT: In der Sil­ve­ster­nacht kam es vor einer Dis­co­thek in der Miche­lin­stra­ße zu einer Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen drei alko­ho­li­sier­ten Gästen. Ein 21 Jäh­ri­ger erlitt hier­bei eine Kopf­platz­wun­de und muss­te vom Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus gebracht wer­den. Die zwei ande­ren Betei­lig­ten wur­de nur leicht ver­letzt. Ein 18 Jäh­ri­ger muss­te jedoch in Gewahr­sam genom­men wer­den, da er sich unent­wegt aggres­siv ver­hielt. Meh­re­re Straf­an­zei­gen wegen Kör­per­ver­let­zung sind nun die Folge.

RECKEN­DORF: Am Sams­tag fiel gegen 19.30 Uhr ein grau­er 1er BMW im Orts­be­reich auf, des­sen Fah­rer mit stark über­höh­ter Geschwin­dig­keit in einer Zone 30 unter­wegs war. Auf der B279 zwi­schen Recken­dorf und Brei­ten­güß­bach kam es anschlie­ßend u.a. im Bau­stel­len­be­reich zu ris­kan­ten Über­hol­ma­nö­vern. In Bau­nach wur­de eine unbe­kann­te Frau gefähr­det, die mit ihrem Hund unter­wegs war. Der 19-jäh­ri­ge Fah­rer konn­te schließ­lich im Stadt­ge­biet Bam­berg ange­hal­ten und einer Kon­trol­le unter­zo­gen wer­den. Ein Dro­gen- und Alko­hol­test ver­lief nega­tiv. Im BMW befan­den sich noch drei wei­te­re Insas­sen, dar­un­ter ein Klein­kind. Nach Rück­spra­che mit der Staats­an­walt­schaft wur­den das Fahr­zeug und der Füh­rer­schein des Man­nes wegen der vor­lie­gen­den Ver­kehrs­straf­ta­ten sicher­ge­stellt. Etwa­ige Ver­kehrs­teil­neh­mer, die durch die rück­sichts­lo­se Fahr­wei­se gefähr­det wur­den, wer­den gebe­ten sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land unter Tel. 0951 / 9129–310 in Ver­bin­dung zu setzen.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bamberg

Wäh­rend der Fahrt eingenickt

A 73 / Brei­ten­güß­bach. In den frü­hen Mor­gen­stun­den des Neu­en Jah­res befuhr eine 57jährige Dame mit ihrem Opel die A73 auf dem rech­ten Fahr­strei­fen in Rich­tung Nürn­berg. Kurz nach der Anschluss­stel­le Brei­ten­güß­bach-Süd schlief sie am Steu­er ein, über­quer­te den lin­ken Fahr­strei­fen und tou­chier­te die Mit­tel­schutz­plan­ke. Anschlie­ßend wur­de der Pkw nach rechts in den neben der Fahr­bahn befind­li­chen Gra­ben geschleu­dert. Die Dame klag­te an der Unfallört­lich­keit über Nacken­schmer­zen und wur­de durch den Ret­tungs­dienst zum Zwecke einer nähe­ren Kon­trol­le ins Kli­ni­kum Bam­berg ver­bracht. Ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer kamen glück­li­cher­wei­se nicht zu Scha­den. Der ent­stan­de­ne Gesamt­scha­den wird der­zeit auf ca. 6.000 Euro geschätzt.

Trink­fe­stig­keit überschätzt

Bam­berg. In der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag wur­de eine Strei­fe der Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bam­berg in der Bren­ner­stra­ße auf­grund sei­ner auf­fäl­li­gen Fahr­wei­se auf einen männ­li­chen Fahr­rad­fah­rer auf­merk­sam. Neben den zuvor beob­ach­te­ten Schlan­gen­li­ni­en konn­te sich der 23jährige aus dem Bam­ber­ger Osten bei der fol­gen­den Kon­trol­le kaum auf den Bei­nen hal­ten. Ein durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert in Höhe von 1,3 Pro­mil­le. Auf­grund der geschil­der­ten Aus­fall­erschei­nun­gen wur­de eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net und die Wei­ter­fahrt unter­sagt. Eine Anzei­ge wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr ist nun die Folge

Poli­zei­in­spek­ti­on Bayreuth-Stadt

Ruhi­ge Sil­ve­ster­nacht im Stadt­ge­biet Bayreuth

BAY­REUTH. Auch wenn es in der Sil­ve­ster­nacht zu meh­re­ren Ein­sät­zen im Stadt­ge­biet Bay­reuth kam, ver­lief der Jah­res­wech­sel wei­test­ge­hend ruhig.

Gegen 22:30 Uhr kam es in der Hin­den­burg­stra­ße zu einer kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung, in deren Ver­lauf ein bis­lang unbe­kann­ter Täter einem 24-jäh­ri­gen Bay­reu­ther eine Bier­fla­sche ins Gesicht schlug. Die Ver­let­zung wur­de im Kli­ni­kum Bay­reuth behan­delt. Die Fahn­dung nach dem Täter ver­lief negativ.

Gegen 02:20 Uhr wur­de einem 21-jäh­ri­gen Mann aus dem Land­kreis Kulm­bach in der Sophien­stra­ße das Mobil­te­le­fon ent­wen­det. Der Mann stell­te den Täter, einen 24-jäh­ri­gen Mann aus Bay­reuth, zur Rede, wor­auf­hin es zu einer Schlä­ge­rei kam. Die ein­tref­fen­den Strei­fen der PI Bay­reuth-Stadt schlich­te­ten die Aus­ein­an­der­set­zung und es fol­gen Anzei­gen wegen Dieb­stahl und Kör­per­ver­let­zung. Das Mobil­te­le­fon konn­te an sei­nen Besit­zer zurück­ge­ge­ben werden.

Im Bay­ern­ring ent­zün­de­te ein bis­lang unbe­kann­ter Täter gegen 03:30 Uhr eine Müll­ton­ne. Der Brand konn­te durch die Feu­er­wehr Bay­reuth gelöscht wer­den. Es ent­stand Sach­scha­den in Höhe von ca. 200,- Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bayreuth-Land

Alko­hol­fahrt endet mit Unfall – Fahr­zeug­füh­rer star­tet ohne Füh­rer­schein ins neue Jahr

Gefrees, LKR. BAY­REUTH Am frü­hen Sonn­tag­mor­gen ereig­ne­te sich zwi­schen Gefrees und dem Orts­teil Korn­bach ein fol­gen­schwe­rer Verkehrsunfall.

Ein 29-Jäh­ri­ger aus dem Land­kreis Hof befuhr mit sei­nem Pkw die Stra­ße in Rich­tung Korn­bach. In einer Rechts­kur­ve ver­lor er die Kon­trol­le über sein Fahr­zeug. Die­ses über­schlug sich und blieb auf dem Dach lie­gen. Der Fah­rer konn­te sich noch selbst­stän­dig aus dem Fahr­zeug befrei­en. Ein hin­zu­kom­men­der Ver­kehrs­teil­neh­mer alar­mier­te schließ­lich die Ret­tungs­kräf­te und die Polizei.

Als Unfall­ur­sa­che dürf­te wohl die Alko­ho­li­sie­rung des Fah­rers eine nicht unbe­acht­li­che Rol­le spie­len. Die Beam­ten stell­ten vor Ort beim Fah­rer knapp 1,1 Pro­mil­le fest.

Der Unfall­ver­ur­sa­cher wur­de zur wei­te­ren Abklä­rung in ein Kran­ken­haus ver­bracht. An dem Pkw ent­stand wirt­schaft­li­cher Total­scha­den. Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me war die Strecke zwi­schen Gefrees und Korn­bach kurz­zei­tig für den Ver­kehr gesperrt.

Den Unfall­ver­ur­sa­cher erwar­tet nun ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen sei­ner Fahrt unter Alko­hol­ein­fluss. Wei­ter­hin wird der Fah­rer in näch­ster Zeit auf sei­nen Füh­rer­schein ver­zich­ten müs­sen. Die­ser wur­de gleich nach dem Unfall durch die Beam­ten sichergestellt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Brand­fall ohne Personenschaden

Leu­ten­bach. In der Sil­ve­ster­nacht bemerk­te eine 25-jäh­ri­ge auf ihrem Nach­hau­se­weg eine star­ke Rauch­ent­wick­lung in einem Holz­schup­pen. Trotz eines sofort abge­setz­ten Not­rufs stand der ca. 8 x 3m gro­ße Schup­pen sofort in Voll­brand. Das Feu­er griff hier­bei bereits auf einen ange­bau­ten, gemau­er­ten Schup­pen über. Die umlie­gen­den Feu­er­weh­ren wur­den alar­miert und konn­ten das Feu­er mit einem Groß­auf­ge­bot rasch unter Kon­trol­le brin­gen und löschen. Das angren­zen­de Wohn­haus blieb vom Feu­er zum Glück ver­schont. Als Ursa­che könn­te abge­feu­er­tes Sil­ve­ster­feu­er­werk in Fra­ge kom­men. Zu einem Per­so­nen­scha­den kam es nicht. Der Sach­scha­den beläuft sich auf 30.000 EUR.

Film­rei­fe Ver­fol­gungs­fahrt durch die Fränkische

Eber­mann­stadt. Am spä­ten Nach­mit­tag des 31.12.2022 soll­te ein 42-jäh­ri­ger VW-Fah­rer einer all­ge­mei­nen Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen wer­den. Nach­dem die­ser auf „Stopp Poli­zei“ kei­ner­lei Reak­ti­on zeig­te, setz­ten die Beam­ten der PI EBS zusätz­lich das Blau­licht ein. Auch dies ließ den 42-jäh­ri­gen unbe­ein­druckt. Statt anzu­hal­ten, beschleu­nig­te er sei­nen Pkw und ver­such­te sich der Kon­trol­le mit deut­lich über­höh­ter Geschwin­dig­keit zu ent­zie­hen. Meh­re­re Strei­fen der PI Forch­heim sowie von der PI Bam­berg-Land unter­stütz­ten die Ein­satz­kräf­te aus EBS.

Von Eber­mann­stadt aus ging die Fahrt in Rich­tung Drü­gen­dorf. Da er trotz mehr­fa­chen Über­hol­ma­nö­vern unbe­tei­lig­ter Fahr­zeu­ge den Strei­fen­wa­gen nicht abschüt­teln konn­te, setz­te er sei­nen Weg in den Wald fort. Film­reif raste er durch den Wald, über Wie­sen, Fel­der und Flur­stra­ßen. Nach­dem sich der Pkw des 42-jäh­ri­gen zu guter Letzt im Schlamm fest­fuhr, flüch­te­te die­ser zum krö­nen­den Abschluss zu Fuß wei­ter durch den Wald. Hier konn­te er nach kur­zer Zeit durch die sport­li­chen Beam­ten der PI Eber­mann­stadt fest­ge­nom­men wer­den. Wie sich her­aus­stell­te, befan­den sich im Fahr­zeug des 42-jäh­ri­gen noch des­sen Ehe­frau, ein 1‑jähriges Kind sowie ein Hund. Es kam zum Glück zu kei­nem Per­so­nen­scha­den. Die Höhe eines mög­li­chen Sach­scha­dens ist noch nicht bekannt.

Ob die feh­len­de Fahr­erlaub­nis des 42-jäh­ri­gen der Grund für die hals­bre­che­ri­sche Fahr­wei­se war oder ob es wei­te­re Beweg­grün­de gab, muss noch ermit­telt wer­den. Fakt ist jedoch, dass ihn zum Start ins neue Jahr 2023 meh­re­re Anzei­gen nach dem Straf­ge­setz­buch erwarten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Unfäl­le

FORCH­HEIM. Weil er ver­ges­sen hat­te, die Hand­brem­se anzu­zie­hen, roll­te das Wohn­mo­bil eines 24jährigen in der Hain­brun­nen­stra­ße rück­wärts gegen die Haus­wand eines Anwe­sens. Der Vor­fall ereig­ne­te sich kurz nach 03.00 Uhr in der Sil­ve­ster­nacht. Der Scha­den an der Haus­wand wird auf meh­re­re Tau­send Euro geschätzt.

Sonstiges/​Ereignisse in der Silvesternacht

HEROLDS­BACH. Kurz nach 00:00 Uhr muss­te die Feu­er­wehr Herolds­bach aus­rücken, weil in der Wim­mel­ba­cher Stra­ße, infol­ge der Sil­ve­ster­knal­le­rei, eine Thu­ja-Hecke in Brand gera­ten war. Das Feu­er konn­te schnell gelöscht wer­den. Für zwei grö­ße­re Thu­ja-Pflan­zen kam jedoch jede Hil­fe zu spät. Der Scha­den wird auf ca. 500 Euro geschätzt. Aus­lö­ser dürf­te laut Feu­er­wehr eine abge­stürz­te Feu­er­werks­ra­ke­te gewe­sen sein.

FORCH­HEIM. Kurz nach halb eins ent­zün­de­te sich im Anhorn­weg eben­falls eine Hecke, nach­dem ein Anwoh­ner sei­ne abge­brann­ten Feu­er­werks­kör­per an den Stra­ßen­rand und zur Hecke gescho­ben hat­te. Der Brand wur­de durch die Forch­hei­mer Feu­er­wehr gelöscht. Der Scha­den wird auf ca. 200 Euro geschätzt.

FORCH­HEIM. Eben­falls kurz nach halb eins brann­te am Selt­s­am­platz eine Müll­ton­ne ab. Auch hier ver­mu­te­te die Feu­er­wehr Sil­ve­ster­feu­er­werk als brandursächlich.

FORCH­HEIM. Mit ent­blöß­tem Ober­kör­per und einem Mes­ser in der Hand stürm­te ein Betrun­ke­ner, gegen 01:00 Uhr, in der Sil­ve­ster­nacht in die Wache der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim. Der jun­ge Mann schlug im Vor­raum mehr­fach gegen die Schei­be und schrie wie­der­holt, dass er fest­ge­nom­men wer­den möch­te. Dem kurz danach hin­zu­ge­kom­me­nen Vater des 18jährigen gelang es dann, sei­nem Sohn das Mes­ser abzu­neh­men. Der 18jährige wur­de anschlie­ßend in den Haft­raum ver­bracht, wo er sei­nen Rausch von über 1,7 Pro­mil­le aus­schla­fen durf­te. Da er nie­man­den bedroht hat­te, wird sei­ne Akti­on, zumin­dest in straf­recht­li­cher Hin­sicht, für ihn kei­ne Fol­gen haben. Eine Mel­dung an die ent­spre­chen­den Ämter ergeht jedoch.

FORCH­HEIM. Eben­falls die Sil­ve­ster­nacht in der Aus­nüch­te­rungs­zel­le ver­brin­gen, durf­te ein 25jähriger aus Gel­sen­kir­chen. Der mit 2 Pro­mil­le alko­ho­li­sier­te Mann wur­de dabei beob­ach­tet, wie er, gegen 02:00 Uhr, am Para­de­platz meh­re­re Schil­der der Bau­stel­len­ab­si­che­rung umwarf. Auf­grund sei­ner star­ken Alko­ho­li­sie­rung und erhöh­ten Aggres­si­vi­tät wur­de er in Gewahr­sam genom­men. Die Schil­der konn­ten wie­der auf­ge­stellt wer­den. Ein Scha­den ist nicht entstanden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

Alko­ho­li­siert mit dem Pkw unter­wegs und Unfall verursacht

Am Sil­ve­ster­abend, gegen 20:00 Uhr, befuhr ein 80jähriger, die Bam­ber­ger Stra­ße in Lich­ten­fels stadt­aus­wärts. An der Kreu­zung Vic­tor-von-Schef­fel-Stra­ße miss­ach­te­te er das Rot­licht der Licht­zei­chen­an­la­ge und fuhr ohne Anzu­hal­ten gera­de­aus wei­ter. Der Fah­rer eines abbie­gen­den Fahr­zeugs konn­te nicht mehr brem­sen und stieß fron­tal in die lin­ke Fahr­zeug­sei­te des que­ren­den Pkws.

Durch den hef­ti­gen Anstoß schleu­der­te der Pkw über den Geh­weg, prall­te gegen einen Ver­tei­ler­ka­sten und kam letzt­end­lich an einer Mau­er, wel­che eben­falls in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wur­de, zum Ste­hen. Der Unfall­ver­ur­sa­cher wur­de leicht­ver­letzt ins Kli­ni­kum Lich­ten­fels ein­ge­lie­fert, an sei­nem Fiat ent­stand wirt­schaft­li­cher Total­scha­den. Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me konn­ten die Beam­ten der PI Lich­ten­fels beim Ver­ur­sa­cher deut­li­chen Alko­hol­ge­ruch wahr­neh­men, auf­grund sei­nes Alters war ein Atem­al­ko­hol­test nicht mög­lich. Es folg­te eine Blut­ent­nah­me und die Sicher­stel­lung des Führerscheins.

Der Bau­hof Lich­ten­fels war zum Abbin­den der aus­ge­lau­fe­nen Betriebs­flüs­sig­kei­ten und zur Siche­rung des Strom­ka­stens vor Ort. Es ent­stand ein Gesamt­scha­den in Höhe von ca. 22000 EUR.

Fami­li­en­streit

Am Spät­nach­mit­tag des Sil­ve­ster­tags gerie­ten zwei Brü­der und deren Ehe­frau­en in Streit. Anlass war die Bema­lung des gemein­sa­men Wohn­hau­ses mit Krei­de. Was als aggres­si­ves Streit­ge­spräch begann gip­fel­te kur­ze Zeit spä­ter in einer hand­fe­sten Aus­ein­an­der­set­zung der Par­tei­en. Alle Betei­lig­ten tru­gen leich­te Ver­let­zun­gen in Form von Prel­lun­gen und Schwel­lun­gen davon. Eine Per­son wur­de an der Hand ver­letzt. Eine ärzt­li­che Behand­lung war nicht erfor­der­lich. Da ein Betei­lig­ter hand­greif­lich gegen­über sei­ner Frau wur­de und die­se mehr­mals ins Gesicht schlug, wur­de ihm ein Platz­ver­weis erteilt und ein Kon­takt­ver­bot ausgesprochen.

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