Stadt Coburg: „Ener­gie­kri­se soll kei­ne Sozia­le Kri­se werden“

Was ist zu tun, damit aus der Ener­gie­kri­se kei­ne sozia­le Kri­se wird?

Wie vie­le Städ­te hat auch die Stadt Coburg Sze­na­ri­en ent­wor­fen, wie sie ihre Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in Zei­ten enorm stei­gen­der Ener­gie­prei­se unter­stüt­zen kann. Bereits in sei­ner Okto­ber-Sit­zung hat der Stadt­rat zu Coburg einen Antrag zur Ein­rich­tung eines Här­te­fall­fonds ver­ab­schie­det – noch bevor Details zu den Unter­stüt­zungs­pa­ke­ten auf Bun­des- und Lan­des­ebe­ne bekannt waren. Die Frak­tio­nen und Grup­pie­run­gen von SPD, Grü­nen, FPD, Pro Coburg, CSU/JC und CSB ver­fol­gen mit dem Här­te­fall­fonds das Ziel, zu hel­fen, wo es am nötig­sten ist.

Da man an der rich­ti­gen Stel­le hel­fen möch­te, gibt es nun die Len­kungs­grup­pe „Här­te­fall­fonds“ aus Vertreter*innen des Stadt­rats, der SÜC GmbH, dem Sozi­al­amt, dem Job­cen­ter, der Wohn­bau Stadt Coburg und der Stabs­stel­le „Bünd­nis Coburg – Die Fami­li­en­stadt“ unter der Lei­tung des 3. Bür­ger­mei­sters und Sozi­al­re­fe­ren­ten Can Aydin. „Wir beschäf­ti­gen uns inten­siv mit den unter­schied­li­chen Mög­lich­kei­ten, an der rich­ti­gen Stel­le anzu­set­zen. Ob wir tat­säch­lich einen Här­te­fall­fonds auf­stel­len müs­sen und wie die­ser genau aus­sieht, wis­sen wir erst, wenn fest­steht, wo die Hil­fen von Bund und Län­dern nicht grei­fen“, so der 3. Bürgermeister.

Neben der Ein­rich­tung des Här­te­fall­fonds ging es auch um den trans­pa­ren­ten Infor­ma­ti­ons­aus­tausch von Stadt und Wohl­fahrts­ver­bän­den: „Es ist drin­gend not­wen­dig, dass wir unse­ren Bür­ge­rin­nen und Bür­gern schnell und bar­rie­re­frei Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung stel­len, damit die­se erfah­ren, wo sie wie und wann Hil­fe erhal­ten“, erläu­tert Aydin. „Wir wer­den strin­gent wei­ter dar­an arbei­ten, um schnellst­mög­lich geziel­te Lösun­gen zu fin­den“, so der Sozi­al­re­fe­rent wei­ter. Dies ist aber erst dann mög­lich, wenn Detail­re­ge­lun­gen zu den jewei­li­gen Hilfs­pa­ke­ten auf Bun­des- und auf Lan­des­ebe­ne vor­lie­gen, um unzu­läs­si­ge Dop­pel­för­de­run­gen zu vermeiden.

Wei­te­re Informationen

Unter www​.coburg​.de wur­den bereits vie­le Infor­ma­tio­nen rund um bereits gül­ti­ge Rege­lun­gen und die Ener­gie­ver­sor­gung zusammengestellt.

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