Weih­nachts­grü­ße des Kro­na­cher Land­ra­tes Klaus Löffler

Lie­be Mit­bür­ge­rin­nen und Mitbürger,

Klaus LöfflerLandrat des Landkreises Kronach

Klaus Löff­ler
Land­rat des Land­krei­ses Kronach

das „Jahr der Zei­ten­wen­de“ neigt sich sei­nem Ende ent­ge­gen. Die Kri­sen, die sich in die­sen Wochen zu einem gan­zen Kri­sen­kom­plex auf­tür­men, gehen auch an unse­rem Land­kreis nicht spur­los vor­über. Auch bei uns sind die Men­schen von den Fol­gen der Infla­ti­on und den stei­gen­den Lebens­hal­tungs­ko­sten betrof­fen. Auch bei uns spü­ren Unter­neh­men und Pri­vat­haus­hal­te die Bela­stun­gen der Ener­gie­kri­se. Die durch den Ukrai­ne­krieg aus­ge­lö­sten Schock­wel­len, die Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie und die Her­aus­for­de­run­gen des Kli­ma­wan­dels tun ihr Übriges.

Die aus­ge­ru­fe­ne Zei­ten­wen­de mar­kiert einen histo­ri­schen Umbruch. Doch das darf nicht dar­über hin­weg­täu­schen, dass wir gera­de in Zei­ten wie die­sen – sowohl im kom­mu­na­len und gesell­schaft­li­chen als auch im per­sön­li­chen Leben – erst recht auf Kon­ti­nui­tät und Bestän­dig­keit als Grund­prin­zi­pi­en der Auf­ga­ben­be­wäl­ti­gung und Daseins­vor­sor­ge set­zen müs­sen, ohne dabei even­tu­ell gebo­te­ne Kurs­än­de­run­gen in kon­kre­ten Ein­zel­fra­gen zu ver­nach­läs­si­gen. So haben wir auch in die­sem Jahr auf Kon­ti­nui­tät und beharr­li­ches Wei­ter­ver­fol­gen beschrit­te­ner Wege gesetzt, als es dar­um ging, die Zukunfts­fä­hig­keit unse­res Hei­mat­land­krei­ses wei­ter­zu­ent­wickeln und auszubauen.

Ich dan­ke an die­ser Stel­le allen, die sich im zu Ende gehen­den Jahr für das viel­fäl­ti­ge Leben in unse­rem Land­kreis enga­giert haben – sei es in poli­ti­scher, wirt­schaft­li­cher, sozia­ler, kul­tu­rel­ler oder son­sti­ger Hin­sicht. Her­vor­he­ben möch­te ich all jene, die im Ehren­amt Unei­gen­nüt­zig­keit, Gemein­wohl­ori­en­tie­rung und Mit­mensch­lich­keit prak­ti­ziert und vor­ge­lebt haben. Ein beson­de­rer Dank gilt auch denen, die sich bei der Bewäl­ti­gung der kri­sen­be­ding­ten Her­aus­for­de­run­gen vor­bild­lich ein­ge­bracht haben – etwa bei der Unter­brin­gung und Betreu­ung von Flücht­lin­gen oder bei der Bekämp­fung der Corona-Pandemie.

Las­sen Sie uns, lie­be Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger, dar­auf set­zen, dass wir in guter Gemein­sam­keit auch all das mei­stern wer­den, was das neue Jahr für uns und unse­re Hei­mat mit sich bringt. Anspor­nen möge uns dazu die Kraft der Zuver­sicht. Eine uner­schüt­ter­li­che Zuver­sicht hat bereits der römi­sche Phi­lo­soph Sene­ca als wesent­lich für ein glück­li­ches Leben erkannt. Und eben­so wich­tig sind Hoff­nung und Zuver­sicht im poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Kon­text. Hoff­nung stärkt die Moti­va­ti­on und hilft, Zie­le zu errei­chen. In die­ser Hoff­nung möge uns ein Sinn­spruch bestär­ken, der, wie ich fin­de, gera­de auch gut in den Advent passt: „Hoff­nung ist wie Löwen­zahn: Sie kann über­all wach­sen, auch wenn die Lücke noch so klein ist.“ Wenn wir also dem näch­sten Löwen­zahn begeg­nen, der sich durch irgend­ei­ne klei­ne Lücke zwängt, dann sehen wir in ihm doch ein­fach ein­mal ein Hoffnungszeichen.

Auch die Weih­nachts­bot­schaft sen­det Hoff­nungs­si­gna­le aus. In die­sem Sin­ne wün­sche ich Ihnen fro­he Fest­ta­ge sowie Got­tes Schutz und Segen für ein gesun­des und fried­vol­les neu­es Jahr.

Ihr
Klaus Löff­ler
Land­rat des Land­krei­ses Kronach

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