Bay­reu­ther Betriebswirt*innen unter den besten zwei Prozent

Gebäude der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. © UBT
Gebäude der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. © UBT

For­schungs­ran­king der Wirt­schafts­Wo­che 2022

Spit­zen­plät­ze für Wirtschaftswissenschaftler*innen der Uni­ver­si­tät Bay­reuth im neu­en Ran­king der Wirt­schafts­Wo­che: Prof. Dr. Ricar­da Boun­cken, Inha­be­rin des Lehr­stuhls für Stra­te­gi­sches Manage­ment und Orga­ni­sa­ti­on, und Prof. Dr. Maxi­mi­li­an Rög­lin­ger, Inha­ber des Lehr­stuhls für Wirt­schafts­in­for­ma­tik und Wert­ori­en­tier­tes Pro­zess­ma­nage­ment, gehö­ren zu den Top 100 von ins­ge­samt mehr als 3.200 Betriebswirt*innen im deutsch­spra­chi­gen Raum. Grund­la­ge des in der WiWo-Aus­ga­be 2022/51 ver­öf­fent­lich­ten Ran­kings sind die For­schungs­pu­bli­ka­tio­nen im Zeit­raum 2018 bis 2022.

„Die Spit­zen­plat­zie­run­gen zei­gen bei­spiel­haft, dass wir an der Rechts- und Wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­chen Fakul­tät der Uni­ver­si­tät Bay­reuth exzel­len­te Leh­re mit exzel­len­ter For­schung ver­bin­den. Ich gra­tu­lie­re mei­nen bei­den Kolleg*innen zu die­sem groß­ar­ti­gen Erfolg, der auch ein Güte­zei­chen für uns alle ist!“, sagt Dekan Prof. Dr. Micha­el Grünberger.

Prof. Dr. Ricar­da Boun­cken erzielt Rang 22 (Top-1-Pro­zent) im WiWo-Ran­king und ist damit nur eine von drei Frau­en, die unter den Top 50 plat­ziert ist. „Auch wenn per­so­nen­be­zo­ge­ne Ran­kings gele­gent­lich kri­tisch gese­hen wer­den, freut mich doch mei­ne Plat­zie­rung im neu­en Ran­king der WiWo zur For­schungs­lei­stung der letz­ten fünf Jah­re. Ich freue mich sehr, dass mei­ne For­schungs­the­men zu Inno­va­ti­ons­ko­ope­ra­tio­nen, Digi­ta­len Inno­va­tio­nen, New Ven­tures und neu­en Arbeits­for­men wie in Cowor­king-Spaces so gut in der For­schungs­welt auf­ge­nom­men wer­den. Die Spit­zen­grup­pe des Ran­kings zeigt aber auch, dass die For­schung auf dem Gebiet der Betriebs­wirt­schafts­leh­re bis heu­te eine Män­ner­do­mä­ne geblie­ben ist“, sagt die inter­na­tio­nal renom­mier­te Bay­reu­ther Ökonomin.

Ein zen­tra­ler For­schungs­schwer­punkt von Prof. Dr. Ricar­da Boun­cken ist die stra­te­gi­sche Gestal­tung von Inno­va­ti­ons­pro­zes­sen inner­halb eines Unter­neh­mens oder im Unter­neh­mens­ver­bund. Zugleich befasst sie sich mit der stra­te­gi­schen Füh­rung inter­na­tio­na­ler Unter­neh­men, ins­be­son­de­re unter dem Aspekt, wie kul­tu­rel­le Ver­schie­den­heit und inter­kul­tu­rel­ler Dia­log die Zie­le eines Unter­neh­mens för­dern und sei­ne Wett­be­werbs­fä­hig­keit stär­ken kön­nen. Die Ergeb­nis­se ihrer viel­fäl­ti­gen For­schungs­pro­jek­te lässt sie unmit­tel­bar in ihre wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­chen Lehr­an­ge­bo­te für Bache­lor- und Master­stu­die­ren­de in Bay­reuth ein­flie­ßen. Hier ist sie seit 2009 Inha­be­rin des Lehr­stuhls für Stra­te­gi­sches Manage­ment und Orga­ni­sa­ti­on. Zuvor hat­te sie Lehr­stüh­le an der Ernst-Moritz-Arndt-Uni­ver­si­tät Greifs­wald und der Bran­den­bur­gi­schen Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Cott­bus-Senf­ten­berg inne.

Digi­ta­li­sie­rung, Inno­va­ti­on und Pro­zess­ma­nage­ment ste­hen im Fokus von Prof. Dr. Maxi­mi­li­an Rög­lin­ger auf Rang 63 (Top-2-Pro­zent) des WiWo-Ran­kings. „In der Spit­zen­grup­pe sind vie­le Wissenschaftler*innen ver­tre­ten, die sich in ihrer For­schung mit Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen befas­sen, die für die unter­neh­me­ri­sche Pra­xis aus glo­ba­len tech­no­lo­gi­schen und öko­lo­gi­schen Ent­wick­lun­gen resul­tie­ren. Unser tol­les Abschnei­den im WiWo-Ran­king zeigt, dass For­schung mit der und für die Pra­xis, wie wir sie in der Koope­ra­ti­on von Uni­ver­si­tät Bay­reuth und Fraun­ho­fer FIT betrei­ben, auf inter­na­tio­na­lem Spit­zen­ni­veau statt­fin­den kann. Das freut mich sehr“, erklärt Prof. Röglinger.

In sei­nen For­schungs­ar­bei­ten unter­sucht der Bay­reu­ther Wirt­schafts­in­for­ma­ti­ker bei­spiels­wei­se, wie Ent­schei­dun­gen im Pro­zess­ma­nage­ment auf einer maß­ge­schnei­der­ten Daten­ba­sis opti­miert wer­den kön­nen und wie die Digi­ta­li­sie­rung in den Berei­chen Pro­duk­ti­on und Inno­va­ti­on die Wett­be­werbs­fä­hig­keit von Unter­neh­men stär­ken kann. Dar­über hin­aus ana­ly­siert er die Ein­flüs­se digi­ta­ler Tech­no­lo­gien, ein­schließ­lich der Künst­li­chen Intel­li­genz, auf die Inter­ak­ti­on zwi­schen Unter­neh­men und Kund*innen sowie betrieb­li­che Pro­zes­se. Im Bereich der Leh­re ist Prof. Rög­lin­ger Mode­ra­tor des Bay­reu­ther Master­stu­di­en­gangs „Digi­ta­li­sie­rung & Entre­pre­neur­ship“ sowie Ko-Lei­ter des Stu­di­en­gangs „Finan­ce & Infor­ma­ti­on Manage­ment“ in Koope­ra­ti­on mit der TU München.

Prof. Dr. Maxi­mi­li­an Rög­lin­ger hat seit 2014 den Lehr­stuhl für Wirt­schafts­in­for­ma­tik und Wert­ori­en­tier­tes Pro­zess­ma­nage­ment an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth inne. Zugleich forscht er als Adjunct Pro­fes­sor an der School of Manage­ment der Queens­land Uni­ver­si­ty of Tech­no­lo­gy in Brisbane/​Australien. Er ist stell­ver­tre­ten­der wis­sen­schaft­li­cher Lei­ter des Kern­kom­pe­tenz­zen­trums Finanz- & Infor­ma­ti­ons­ma­nage­ment sowie stell­ver­tre­ten­der Insti­tuts­lei­ter des Fraun­ho­fer FIT.

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