ANKER-Ein­rich­tung und Bun­des­po­li­zei: Bam­bergs Ober­bür­ger­mei­ster führt Gespräch in Berlin

Oberbürgermeister Andreas Starke (zweiter v.l.) tauschte sich gemeinsam mit MdB Andreas Schwarz (l.) mit der Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesinnenministerin des Inneren und für Heimat, Rita Schwarzelühr-Sutter, und ihren Mitarbeitern aus. Foto: Andreas Schwarz
Oberbürgermeister Andreas Starke (zweiter v.l.) tauschte sich gemeinsam mit MdB Andreas Schwarz (l.) mit der Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesinnenministerin des Inneren und für Heimat, Rita Schwarzelühr-Sutter, und ihren Mitarbeitern aus. Foto: Andreas Schwarz

Andre­as Star­ke tauscht sich mit der Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tä­rin bei der Bun­des­mi­ni­ste­rin des Innern und für Hei­mat aus

Die Kon­ver­si­on in Bam­berg hat wei­ter­hin höch­ste Prio­ri­tät im Rat­haus. So lässt Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke nicht locker, den Bund und den Frei­staat an die Ver­ein­ba­run­gen zur Auf­lö­sung des ANKER-Ein­rich­tung am Ende des Jah­res 2025 zu erin­nern. Aus die­sem Grund und mit Blick auf wei­te­re ehe­ma­li­ge Flä­chen der US-Kaser­ne traf sich Star­ke in Ber­lin mit der Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tä­rin bei der Bun­des­mi­ni­ste­rin des Innern und für Hei­mat, Rita Schwar­zelühr-Sut­ter. „Es war ein guter und inten­si­ver Aus­tausch, bei dem ich unse­re Posi­ti­on deut­lich machen konn­te“, erklärt Starke.

Im Bei­sein des Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Andre­as Schwarz und des Bam­ber­ger Ord­nungs- und Sicher­heits­re­fe­ren­ten Chri­sti­an Hin­ter­stein beriet sich Star­ke mit Staats­se­kre­tä­rin Rita Schwar­zelühr-Sut­ter und wei­te­ren Ver­tre­tern des Bun­des­mi­ni­ste­ri­ums des Inne­ren und für Hei­mat über die Zukunft des Aus­bil­dungs­zen­trums der Bun­des­po­li­zei sowie der ANKER-Ein­rich­tung im Bam­berg-Ost. „Wir wol­len in die jewei­li­gen Pla­nun­gen von Anfang an ein­ge­bun­den wer­den“, beton­te der OB bei dem Gespräch im Abge­ord­ne­ten­haus des Deut­schen Bundestags.

Neu­ig­kei­ten erfuhr Star­ke von der Bun­des­po­li­zei. Auf Grund der Beschlüs­se der Bun­des­re­gie­rung über zusätz­li­che Plan­stel­len bei der Bun­des­po­li­zei ist erst im Jahr 2033 mit dem Beginn des Regel­be­triebs zu rech­nen. Bis dahin soll es jedoch schon erste Umbau­maß­nah­men geben. Am Ende des Ver­fah­rens soll gemein­sam mit der Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben (BImA) – als Eigen­tü­me­rin der Gesamt­lie­gen­schaft – eine Kon­so­li­die­rung der dann genutz­ten Flä­che her­bei­ge­führt wer­den. Wich­tig für die wei­te­ren städ­ti­schen Pla­nun­gen war die zusätz­li­che Nach­richt der Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tä­rin, dass aktu­ell kein Inter­es­se der Bun­des­po­li­zei bestün­de, Flä­chen aus der jet­zi­gen ANKER-Ein­rich­tung zukünf­tig zu nut­zen. Das geplan­te Aus­bil­dungs­zen­trum für lebens­be­droh­li­che Ein­satz­la­gen soll schließ­lich öst­lich der Auto­bahn auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Pan­zer­wasch­an­la­ge ent­ste­hen. Star­ke: „Dann muss der Weg frei sein für die Über­ga­be der Flä­che der ANKER-Ein­rich­tung an die Stadt, wenn kein wei­te­rer Bun­des­be­darf gel­tend gemacht wird.“

Bezüg­lich des Anker­zen­trums auf dem Kon­ver­si­ons­ge­län­de schil­der­te Andre­as Star­ke die aktu­el­le Situa­ti­on von der Ein­rich­tung, die der­zeit mit 2400 Bewohner:innen „völ­lig über­be­legt“ sei. Das brin­ge inner- und außer­halb der Flücht­lings­un­ter­kunft vie­le Pro­ble­me und Bela­stun­gen mit sich. Er erin­ner­te auch an die Ver­ein­ba­rung mit dem Frei­staat, wel­che die Her­aus­ga­be der Immo­bi­li­en der ANKER-Ein­rich­tung bis zum 31. Dezem­ber 2025 vorsieht.

Zum Abschluss ver­ab­re­de­ten die Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin und der Ober­bür­ger­mei­ster ein erneu­tes Tref­fen in Bam­berg. MdB Rita Schwar­zelühr-Sut­ter erklär­te sich bereit, mit ihren zustän­di­gen Mit­ar­bei­ten­den sowie dem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Andre­as Schwarz nach Been­di­gung des Ideen­wett­be­werbs der BImA zu kom­men. An Ort und Stel­le soll dann mit dem OB über die wei­te­re Nut­zung der Flä­chen bera­ten werden.

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