Kein Feu­er­werk um Bay­erns Schlösser

Schloss Seehof. Foto: H. Peilnsteiner
Schloss Seehof. Foto: H. Peilnsteiner

Wegen erhöh­ter Brand­ge­fahr sind Rake­ten und Böl­ler an Sil­ve­ster und Neu­jahr verboten

Zum Jah­res­en­de weist die Baye­ri­sche Schlös­ser­ver­wal­tung dar­auf hin, dass am 31. Dezem­ber 2022 und am 1. Janu­ar 2023 ganz­tä­gig rund um die baye­ri­schen Schlös­ser, Bur­gen und Resi­den­zen kei­ne Feu­er­werks­kör­per oder son­sti­ge Pyro­tech­nik abge­brannt wer­den dür­fen. Die Schlös­ser­ver­wal­tung unter­sagt jedes Abbren­nen die­ser Gegen­stän­de ins­be­son­de­re auf den Schloss­plät­zen und in den Burg­in­nen­hö­fen. Das betrifft bei­spiels­wei­se den Schloss­platz in Aschaf­fen­burg, die Kai­ser­burg in Nürn­berg oder die gesam­te Insel Herrenchiemsee.

In der Sil­ve­ster­nacht sind auf­grund der Brand­ge­fahr auch eini­ge Schloss­plät­ze und Anla­gen gesperrt, bei­spiels­wei­se der Schloss­platz in Dach­au (ab 18 Uhr), die gesam­te Burg­an­la­ge der Burg Cadolz­burg oder die Anla­ge der Festung Mari­en­berg in Würz­burg (ab 21 Uhr). Auch die Zufahrts­we­ge zur Burg Trausnitz und zur Burg Burg­hau­sen wer­den in der Sil­ve­ster­nacht aus Grün­den des vor­beu­gen­den Brand­schut­zes ab 21 Uhr bzw. ab 18 Uhr gesperrt.

Eine Über­sicht aller Rege­lun­gen ist unter www​.schloes​ser​.bay​ern​.de zu finden.

Die­se Rege­lung dient der Ver­hü­tung einer erhöh­ten Brand­ge­fahr: Rake­ten, Böl­ler und Fun­ken­flug gefähr­den die histo­ri­schen Gebäu­de erheb­lich. Dies­be­züg­lich will die Schlös­ser­ver­wal­tung an die ver­hee­ren­den Fol­gen von Groß­brän­den in histo­ri­schen Gebäu­den erin­nern, bei­spiels­wei­se die Brän­de auf der Burg Trausnitz in Lands­hut 1961 oder in der Her­zo­gin-Anna-Ama­lia-Biblio­thek in Wei­mar 2004.

Die Baye­ri­sche Schlös­ser­ver­wal­tung for­dert alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die in der Nähe eines Schlos­ses oder einer Burg den Jah­res­wech­sel fei­ern wol­len, auf, sich an das Ver­bot zu hal­ten. Zudem bit­tet sie ein­dring­lich, mit­ge­brach­te Glä­ser und Fla­schen wie­der mit­zu­neh­men und zu ent­sor­gen. Jedes Jahr ver­let­zen sich Men­schen und Tie­re an den Scher­ben aus der Sil­ve­ster­nacht. Bit­te hel­fen Sie mit, dies zu vermeiden.

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