Bam­ber­ger Ser­vice Betrie­be war­nen: Eis­flä­chen nicht betreten!

Trotz aktu­el­lem Dau­er­frost ist die Trag­fä­hig­keit noch nicht aus­rei­chend für eine Frei­ga­be der städ­ti­schen Weiher

Unge­wöhn­lich früh herrscht in die­sem Win­ter erst­mals Dau­er­frost. Bis Ende der Woche sol­len die Tem­pe­ra­tu­ren auch tags­über nicht über den Gefrier­punkt klet­tern. Und so ver­wun­dert es nicht, dass sich auf den Wei­hern im Stadt­ge­biet bereits eine dün­ne Eis­schicht gebil­det hat. Doch hier gilt eine kla­re War­nung: Momen­tan wei­sen die Gewäs­ser eine Eis­stär­ke von gera­de ein­mal drei Zen­ti­me­tern auf, eine aus­rei­chen­de Trag­fä­hig­keit ist damit noch nicht gewähr­lei­stet! Als Min­dest­stär­ke gilt eine kon­stan­te, geschlos­se­ne Eis­schicht von min­de­stens 15 Zen­ti­me­tern. Nach­dem bereits Anfang kom­men­der Woche mit deut­lich mil­de­ren Tem­pe­ra­tu­ren gerech­net wird, dürf­te sich eine sol­che trag­fä­hi­ge Eis­schicht in näch­ster Zeit auch nicht ausbilden.

Die Grün­an­la­gen-Abtei­lung der Bam­ber­ger Ser­vice Betrie­be (BSB) prüft in regel­mä­ßi­gen Abstän­den die Eis­stär­ke auf dem Hain­wei­her, dem Syl­va­ner­see in Gau­stadt, dem Wei­her am Höfe­ner Weg und dem Eichel­see in Wil­densorg. Erst wenn die­se Gewäs­ser die kon­stan­te, geschlos­se­ne Eis­schicht von min­de­stens 15 Zen­ti­me­ter errei­chen, wer­den sie vom Gar­ten­amt offi­zi­ell zum Betre­ten freigegeben.

Die Stadt Bam­berg weist aber in die­sem Zusam­men­hang dar­auf hin, dass auch bei Frei­ga­be das Betre­ten von Eis­flä­chen prin­zi­pi­ell auf eige­ne Ver­ant­wor­tung geschieht und die Stadt Bam­berg kei­ner­lei Haf­tung übernimmt!

Grund­sätz­lich gilt: Beson­ders zu Beginn von Frost­pe­ri­oden ist beim Betre­ten von Eis­flä­chen Vor­sicht das ober­ste Gebot. Auch wenn die Gewäs­ser mit einer geschlos­se­nen Eis­schicht über­zo­gen sind, kann es sein, dass sie noch nicht aus­rei­chend trag­fä­hig sind, um gefahr­los betre­ten wer­den zu kön­nen. Vor dem Betre­ten von Eis­flä­chen soll­te man sich des­halb unbe­dingt von deren Trag­fä­hig­keit überzeugen.

Die Eis­schicht auf einem See kann unter­schied­li­che Stär­ken auf­wei­sen, die auf natür­li­che Ein­flüs­se zurück­zu­füh­ren sind. So ist im Bereich von Zu- oder Abflüs­sen, im Ufer­saum, im Bereich von Strö­mun­gen oder auf schnee­be­deck­ten Eis­flä­chen höch­ste Vor­sicht gebo­ten, da hier die Eis­schicht oft dün­ner ist und es in die­sen Berei­chen län­ger dau­ert, bis eine trag­fä­hi­ge Eis­schicht entsteht.

Eltern wer­den aus­drück­lich gebe­ten, dar­auf zu ach­ten, dass ihre Kin­der die Eis­flä­che nicht leicht­sin­nig betre­ten. Nähe­re Infor­ma­tio­nen zur Frei­ga­be der Eis­flä­chen tele­fo­nisch bei den Bam­ber­ger Ser­vice Betrie­ben (BSB) unter der Num­mer 0951 87–7411.

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