AOK Bamberg/​Forchheim: Fest­lich und umwelt­freund­lich durch die Weihnachtszeit

Mit natürlichen Materialien und Stoff lassen sich Geschenke weihnachtlich und zugleich umweltfreundlich verpacken. © PantherMedia / Iuliia
Mit natürlichen Materialien und Stoff lassen sich Geschenke weihnachtlich und zugleich umweltfreundlich verpacken. © PantherMedia / Iuliia

Mehr Nach­hal­tig­keit in der Weih­nachts­zeit? Da ent­decken vie­le auf Anhieb Gewohn­hei­ten, die man umwelt­freund­li­cher gestal­ten kann. Etwa das Geschenk­pa­pier, das nur ein­mal ver­wen­det wird, Weih­nachts­de­ko mit hohem Strom­ver­brauch oder all­zu auf­wän­di­ge Weih­nachts­me­nüs und exo­ti­sche Zuta­ten. „Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten, die Advents­zeit und das Weih­nachts­fest mög­lichst res­sour­cen­scho­nend und den­noch stim­mungs­voll zu gestal­ten“, sagt AOK-Direk­tor Klaus Knorr von der AOK in Bam­berg und ver­rät sei­ne besten Umwelt­tipps für die Weihnachtszeit.

Wie­der­ver­wen­den, Recyceln…

Laut „bun​des​re​gie​rung​.de“ fal­len jedes Jahr zu Weih­nach­ten rund 400 Ton­nen Ver­packungs­müll an. Anstel­le von Ein­mal-Geschenk­pa­pier kann man wie­der­ver­wend­ba­re Boxen aus Pap­pe ein­set­zen oder Kör­be, die nach dem Aus­packen wie­der ein­ge­sam­melt wer­den. Für Schmuck­stücke eig­nen sich Beu­tel­chen, für grö­ße­re Geschen­ke Zei­tungs­pa­pier oder selbst gemach­te Geschenk­tü­ten genau­so wie Stoff, zum Bei­spiel Geschirr­tü­cher, die gleich mit­ver­schenkt wer­den. Nicht nur für das Ver­packen von Geschen­ken, son­dern auch für die Weih­nachts­de­ko kann man natür­li­che Mate­ria­li­en nut­zen. Klaus Knorr schlägt vor, beim Win­ter­spa­zier­gang Zwei­ge, Moos, Nüs­se und Zap­fen zu sam­meln und dar­aus eine fest­li­che Deko­ra­ti­on zu gestal­ten. Selbst­ge­ba­stel­te Ster­ne aus Stroh, Holz und Pack­pa­pier oder auch Deko aus Salz­teig sind nach­hal­ti­ger als Lamet­ta oder Din­ge aus Pla­stik. Vie­les davon lässt sich nach dem Fest ver­stau­en und beim näch­sten Weih­nachts­fest wie­der­ver­wen­den. „Wer den Weih­nachts­baum selbst schlägt, ver­mei­det lan­ge Trans­port­we­ge und tut so etwas für die Umwelt“, so Klaus Knorr. In vie­len Gegen­den bie­ten regio­na­le Wald­bau­ern oder auch Forst­äm­ter die­se Mög­lich­keit an. Eine Alter­na­ti­ve dazu ist der Weih­nachts­baum im Topf. Wer einen Gar­ten hat, kann den Baum nach den Fest­ta­gen dann dort ein­pflan­zen. In man­chen Städ­ten kann man den Baum im Topf auch mieten.

… und Ener­gie sparen

Wer die Weih­nachts­be­leuch­tung auf LED umstellt, kann im Ver­gleich zu her­kömm­li­chen Lich­ter­ket­ten bis zu 90 Pro­zent Strom spa­ren und pro­fi­tiert zusätz­lich von deren län­ge­rer Lebens­dau­er. „Bes­ser kei­ne bat­te­rie­be­trie­be­nen Lich­ter­ket­ten kau­fen, denn Bat­te­rien bela­sten die Umwelt und lan­den irgend­wann im Müll“, rät Klaus Knorr. Im Außen­be­reich kön­nen solar­be­trie­be­ne LED-Lich­ter­ket­ten zum Ein­satz kom­men. Wer sein Weih­nachts­ge­bäck selbst her­stellt, hat eine gro­ße Aus­wahl an nach­hal­ti­gen, bio­lo­gi­schen, sai­so­na­len und regio­na­len Pro­duk­ten – und kann auch hier Ener­gie spa­ren. „Vor­hei­zen ist beim Backen meist gar nicht nötig und die Back­ofen­tür soll­te beim Ein­schie­ben neu­er Ble­che nur ganz kurz offen­ste­hen, damit nicht zu viel Wär­me ent­wei­chen kann“, sagt Klaus Knorr. Gut für die Umwelt und die CO2-Bilanz ist auch ein vege­ta­ri­sches Weih­nachts­es­sen. Und nach dem Mot­to „zu gut für die Ton­ne“ kann man ein­pla­nen, dass vom Fest­tags­mahl oft jede Men­ge übrig­bleibt: Aus den Resten von Klö­ßen, Raclette, Bra­ten & Co. las­sen sich lecke­re Rezep­te nach­ko­chen (www​.zugut​fuer​die​ton​ne​.de > Reste verwerten).

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