Weih­nachts­glanz im Land­rats­amt Wunsiedel

Jungen und Mädchen der Selber Luitpoldschule
Jungen und Mädchen der Selber Luitpoldschule

Sel­ber Schü­le­rin­nen und Schü­ler schmücken Baum mit selbst­ge­mach­ten Porzellan-Anhängern

20 Jun­gen und Mäd­chen der Sel­ber Luit­pold­schu­le haben in die­ser Woche den Baum im Foy­er des Land­rats­am­tes geschmückt. Mit dabei waren auch wei­te­re Ver­tre­te­rin­nen der Schu­le, sowie Land­rat Peter Berek, Orga­ni­sa­tor Udo Ben­ker-Wienands, Schul­amts­di­rek­tor Gün­ter Tau­ber, Anne­lie­se Scha­de als Ver­tre­te­rin der Stadt Selb, Joa­chim Reu­er von der Fir­ma Rosen­thal sowie Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Jörg Nürnberger.

Die Por­zel­lan­an­hän­ger hat­ten die Kin­der selbst gefer­tigt, im Rosen­thal Werk Rot­bühl wur­de der Por­zel­lan­schmuck gebrannt. Tra­di­tio­nell wer­den die klei­nen Kunst­wer­ke auch an pro­mi­nen­te Orte gelie­fert. Geschmückt wur­den dabei schon die Weih­nachts­bäu­me in der Deut­schen Bot­schaft in Prag, im Euro­pa­par­la­ment, in der Schloss­kir­che Wit­ten­berg oder dem Schloss Bel­le­vue. In die­sem Jahr haben die Kin­der einen Baum in der Baye­ri­schen Ver­tre­tung in der Lan­des­haupt­stadt geschmückt – sozu­sa­gen den „gro­ßen Bru­der“ des Baums im Landratsamt.

Die Baum­schmuck­ak­ti­on ist nicht nur ein schö­ner Beleg für die Tra­di­ti­on, die das „Wei­ße Gold“ im Fich­tel­ge­bir­ge hat. Sie dient auch einem guten Zweck. Der „Ver­ein Leben und Ler­nen in Kenia“, für den Udo Ben­ker-Wienands die Akti­on vor mehr als zehn Jah­ren ins Leben geru­fen hat, ver­kauft den Baum­schmuck auch. Mit dem Erlös kann all­jähr­lich einem Kind in Kenia der Schul­be­such für gan­ze zehn Jah­re finan­ziert wer­den. Gekauft wer­den kön­nen die Anhän­ger bei­spiels­wei­se auf dem Sel­ber Weih­nachts­markt oder über den Ver­ein direkt: https://​llk​-selb​.de/

Den Baum selbst haben auch in die­sem Jahr die Baye­ri­schen Staats­for­sten zur Ver­fü­gung gestellt. Eben­so den Baum, der vor dem Land­rats­amt für vor­weih­nacht­li­che Stim­mung sorgt. Er wur­de – wie auch der Christ­baum in der Baye­ri­schen Ver­tre­tung in Ber­lin – auf der Plat­te geschla­gen. Die Bäu­me wur­den von För­ster Bern­hard Krauß und Natur­park-Ran­ger Ronald Leder­mül­ler aus­ge­sucht, von den bei­den Forst­wir­ten Jonas Fischer und Andre­as Schin­ner fach­män­nisch und scho­nend gefällt und von den Mit­ar­bei­tern des Land­kreis-Bau­ho­fes aus dem Wald gezo­gen und nach Wun­sie­del gefahren.

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