Bay­reu­the­rin über­gibt Wert­sa­chen an Betrüger

symbolfoto polizei

BAY­REUTH. Am Mon­tag­abend ging eine arg­lo­se Bay­reu­the­rin hin­ter­häl­ti­gen Tele­fon­be­trü­gern auf den Leim: Die Dame über­gab schließ­lich Wert­sa­chen und Bar­geld an die Kri­mi­nel­len. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth hat die Ermitt­lun­gen übernommen.

Am Mon­tag­abend, gegen 19 Uhr, erhielt die 82-Jäh­ri­ge einen Anruf der drei­sten Betrü­ger. Die­se gaben sich über­zeu­gend als Poli­zei­be­am­te aus und behaup­te­ten, dass Geld und Wert­ge­gen­stän­de bei ihr zuhau­se nicht mehr sicher sei­en, da in der Nach­bar­schaft ein­ge­bro­chen wor­den sei. Am Ende über­gab die Frau Geld und Wert­ge­gen­stän­de im Gesamt­wert von meh­re­ren Tau­send Euro an die Täter.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth ermit­telt und bit­tet um Hin­wei­se aus der Bevöl­ke­rung. Wer am Mon­tag­abend, zwi­schen 19 Uhr und 22.30 Uhr, ver­däch­ti­ge Per­so­nen und/​oder Fahr­zeu­ge im Bereich der Rai­thel­stra­ße in Bay­reuth bemerkt hat, wird gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 0921/506–0 bei der Kri­po Bay­reuth zu melden.

In die­sem Zusam­men­hang warnt die Poli­zei Ober­fran­ken erneut vor fal­schen Polizeibeamten:

  • Die Poli­zei wird Sie nie­mals um Geld­be­trä­ge bitten.
  • Geben Sie am Tele­fon kei­ne Details zu Ihren finan­zi­el­len Ver­hält­nis­sen preis.
  • Las­sen Sie sich am Tele­fon nicht unter Druck set­zen. Legen Sie ein­fach auf.
  • Über­ge­ben Sie nie­mals Geld an unbe­kann­te Personen.
  • Las­sen Sie grund­sätz­lich kei­ne Unbe­kann­ten in Ihre Wohnung.
  • For­dern Sie von angeb­li­chen Amts­per­so­nen, zum Bei­spiel Poli­zi­sten, den Dienstausweis.
  • Rufen Sie beim gering­sten Zwei­fel bei der Behör­de an, von der die angeb­li­che Amts­per­son kommt. Suchen Sie die Tele­fon­num­mer der Behör­de selbst her­aus oder las­sen Sie sich die­se durch die Tele­fon­aus­kunft geben. Wich­tig: Las­sen Sie den Besu­cher wäh­rend­des­sen vor der abge­sperr­ten Tür warten.

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