Elt­manns Vol­ley­bal­ler las­sen Leip­zig kei­ne Chance

symbolbild volleyball

VCE sichert sich drei wich­ti­ge Punk­te für die Aufstiegsrunde

Die ein­drucks­vol­le Serie des VC Elt­mann hält wei­ter an. Gegen den Auf­stiegs­kon­kur­ren­ten aus Leip­zig zei­gen die Unter­fran­ken eine sehr star­ke Lei­stung und blei­ben somit auch im zehn­ten Spiel der Vor­run­de unge­schla­gen. Beson­ders wich­tig sind die drei Punk­te, da der Liga­kon­kur­rent aus Eibel­stadt gleich­zei­tig in Zirn­dorf ver­lor und man die drei Punk­te somit mit sehr hoher Wahr­schein­lich­keit auch in die Auf­stiegs­run­de mit­neh­men kann. „Wenn wir nun auch noch drei Punk­te aus Markt­red­witz ent­füh­ren kön­nen, kön­nen wir mehr als zufrie­den sein und star­ten ziem­lich sicher mit vol­ler Punk­te­aus­beu­te in die Final­run­de. Natür­lich war es von Anfang an unser Ziel, aber es ist noch lan­ge nicht selbst­ver­ständ­lich und ich bin sehr stolz auf das gesam­te Team. Auch wenn es lang­sam weh­tut, müs­sen wir jetzt noch­mal die Zäh­ne zusam­men­bei­ßen und im Trai­ning Gas geben, um uns mit unse­rem eige­nem klei­nen Weih­nachts­ge­schenk zu beloh­nen.“, hofft Chri­sti­an Kranz auf die vol­le Punk­te­aus­beu­tung als Prä­sent unter dem Weihnachtsbaum.

Dass der VC Elt­mann im Trai­ning oft­mals an die Bela­stungs­gren­ze geht, zeig­te sich am ver­gan­ge­nem Sams­tag beson­ders ein­drucks­voll im Spiel gegen die L.E. Vol­leys. Auch wenn die jun­gen Talen­te aus Sach­sen in allen drei Durch­gän­gen bis zur Satz­mit­te sehr gut mit­hal­ten konn­ten, hat­te man in allen drei Sät­zen das Gefühl, als kön­nen die Elt­man­ner immer noch eine Schip­pe drauf­le­gen, um den Geg­ner somit letz­ten Endes kei­ne Chan­ce zu las­sen. „Ich glau­be, es ist eine Mischung aus Dis­zi­plin, kör­per­li­cher Fit­ness, Rou­ti­ne und dem abso­lu­ten Wil­len, das Spiel am Ende zu gewin­nen. Wir haben uns die­ses Selbst­ver­trau­en in den letz­ten Spie­len hart erar­bei­tet und sind kör­per­lich in einer unfass­bar guten Ver­fas­sung. Das zeigt sich beson­ders in den lan­gen und ent­schei­den­den Ball­wech­sel sowie in der Cruncht­i­me.“, fasst Mit­tel­blocker Knau­er die Stär­ken sei­nes Teams zusammen.

Bes­ser hät­te es der Rou­ti­nier an die­sem Abend nicht zusam­men­fas­sen kön­nen. In allen drei Sät­zen blieb das Spiel­ge­sche­hen sehr aus­ge­gli­chen und bei­de Teams lie­fer­ten sich bis zur Satz­mit­te einen sehens­wer­ten Schlag­ab­tausch. Im ersten Satz war es dann eine unglaub­li­che Auf­schlag­se­rie des star­ken Sta­nic, der beim Stan­de von 16:16 zum Ser­vice kam und das Auf­schlags­recht auch bis zum Satz­en­de nicht mehr abge­ben woll­te, sodass der erste Abschnitt mit 25:16 klar an die Haus­her­ren ging.

Im zwei­ten und aus­ge­gli­chen­sten Satz der Par­tie konn­ten die Leip­zi­ger dann etwas län­ger mit dem Tem­po der Elt­man­ner mit­hal­ten. Am Ende waren es aber dann eben doch die von Mar­ko Knau­er ange­spro­che­nen Stär­ken und Tugen­den des Tabel­len­füh­rers, die kei­nen Zwei­fel dar­an auf­kom­men lie­ßen, wer hier heu­te das bes­se­re Team ist. 25:22 hieß es am Ende aus Sicht der Gastgeber.
Wenn jemand unter den rund 200 Zuschau­ern in der Georg-Schä­fer-Hal­le nun dach­te, der VCE wür­de den Gast aus Leip­zig noch­mal her­an­kom­men las­sen, wur­de rela­tiv schnell eines Bes­se­ren belehrt. Star­ke Auf­schlä­ge, eine kon­stan­te Annah­me und immer wie­der kra­chen­de Angrif­fe und Block­ak­tio­nen führ­ten dazu, dass die Leip­zi­ger zu kei­ner Minu­te des Spiels auch nur den Hauch einer Chan­ce gegen den Tabel­len­füh­rer hat­ten. „Das war heu­te viel­leicht unse­re beste Lei­stung in der gan­zen Sai­son. Wir haben ein­fach nicht nach­ge­las­sen und hat­ten immer die pas­sen­de Ant­wort. Auch die Ein­wechs­lun­gen von Bru­no und Tobi zeig­ten sofort Wir­kung und wir sind sehr froh, sol­che Qua­li­tät von der Bank brin­gen zu kön­nen. Das gibt uns zum einen die Chan­ce, unser Spiel varia­bler gestal­ten zu kön­nen und zum ande­ren kann der ein oder ande­re ein paar Kräf­te für die kom­men­den Auf­ga­ben spa­ren.“, blickt Mana­ger Wer­ner zufrie­den auf die Qua­li­tät sei­ner Mannschaft.

Am kom­men­den Sams­tag geht es für den VC Elt­mann dann im vor­letz­ten Spiel vor Weih­nach­ten noch­mal um die Wurst. Im abso­lu­ten Spit­zen­spiel trifft der Tabel­len­füh­rer auf den Tabel­len­zwei­ten aus Markt­red­witz und nur mit einem Sieg kann man am Unter­main wei­ter auf die maxi­ma­le Punk­te­aus­beu­tung hof­fen. „Wenn wir das Ding rocken und die drei Punk­te holen, haben wir alles erreicht, was wir uns vor­ge­nom­men haben. Ich hof­fe, wir zie­hen das jetzt durch und kön­nen die ein­ma­li­ge Atmo­sphä­re in Markt­red­witz genie­ßen. Wenn alles gut geht, bekommt der Coach viel­leicht sogar noch­mal eine zwei­te Chan­ce und darf auf der Heim­fahrt für das musi­ka­li­sche Rah­men­pro­gramm sor­gen – die soll­te er dann aber auch nut­zen.“, schmun­zelt Kapi­tän Engel und blickt vol­ler Vor­freu­de auf das wich­tig­ste Match der bis­he­ri­gen Saison.

Für den VC Elt­mann spiel­ten: Bru­no Simu­nic, Johan­nes Engel, Maxi­mi­li­an Kol­be, Jan­nis Hopt, Thia­go Welter (MVP), Tobi­as Wer­ner, Peri­ca Sta­nic, Chri­sti­an Nowak, Mar­ko Knauer

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