Bam­ber­ger Gärt­ner- und Häcker­mu­se­um macht Winterpause

Vorbereitungen zur Winterpause. © Andreas Dechant
Vorbereitungen zur Winterpause. © Andreas Dechant

Neue Muse­ums­sai­son star­tet am 21. April 2023

Vor nur weni­gen Tagen haben sich vie­le hel­fen­de Ver­eins­mit­glie­der und die Gar­ten­grup­pe an einem fri­schen und eher neb­li­gen Sams­tag­mor­gen in der Gärt­ner­stadt zusam­men­ge­tan, um im Frei­licht­be­reich des Gärt­ner- und Häcker­mu­se­ums alles für den bevor­ste­hen­den Win­ter vor­zu­be­rei­ten. Es wur­de flei­ßig geschnit­ten, gegra­ben und gefräst, bis der Gar­ten „abge­räumt“ und somit das Muse­um für die kal­te Jah­res­zeit gut gerü­stet war. Damit befin­det sich das belieb­te Muse­um nun offi­zi­ell in der Winterpause.

Über 11.000 Gäste aus Nah und Fern besuch­ten die­ses Jahr das histo­ri­sche Gärt­ner­haus, dar­un­ter auch vie­le Per­so­nen der Metro­pol­re­gi­on Nürn­berg, die durch die Akti­on „VGN-Som­mer 2022“ des Ver­kehrs­ver­bunds Groß­raum Nürn­berg Ein­blicke in das Bam­ber­ger Welt­erbe und beson­de­res in die Gärt­ner­stadt erhal­ten haben. Auch die Muse­ums­füh­run­gen waren „nach Coro­na“ wie­der sehr gefragt, dar­un­ter auch vie­le Schul­klas­sen. Eine Bilanz die sich sehen las­sen kann, so kann 2022 für das Muse­um erfolg­reich abge­schlos­sen werden.

Ab dem 21. April 2023 öff­net das Gärt­ner- und Häcker­mu­se­um wie­der die Türen für sei­ne Gäste und wird in eine neue Sai­son star­ten. Das Muse­um wird zu den übli­chen Öff­nungs­zei­ten diens­tags bis sonn­tags von 11 bis 17 Uhr geöff­net sein. Zusätz­lich wird es auch an fol­gen­den Mon­ta­gen geöff­net haben: 1. Mai (Tag der Arbeit), 29. Mai (Pfingst­mon­tag), 2. Okto­ber und 30. Okto­ber. Mehr Infor­ma­tio­nen auch unter www​.ghm​-bam​berg​.de.

Der Ver­ein Gärt­ner- und Häcker­mu­se­um kann die­ses Jahr aber auch wei­te­re Erfol­ge ver­bu­chen, denn neben dem gelun­ge­nen Muse­ums­be­trieb konn­te auch die drin­gend not­we­ni­ge Sanie­rung der vom Ver­ein betreu­ten Seba­stia­nika­pel­le umge­setzt wer­den. Ein­zig die Figur des Hei­li­gen Seba­sti­ans, die sich nor­ma­ler wei­se an der Fas­sa­de der klei­nen Kapel­le befin­det, ist aktu­ell noch beim Restau­ra­tor. „Unser aus­drück­li­cher Dank gilt neben unse­rem Muse­ums­team, das wie­der her­vor­ra­gen­de Arbeit gelei­stet hat, in die­sem Jahr auch der Stadt Bam­berg und unse­ren För­der­ge­bern für ihre Unter­stüt­zung bei der Sanie­rung unse­rer gelieb­ten Kapel­le. Hier­für unser herz­li­ches Vergelt’s Gott.“ bedankt sich Andre­as Dechant, Vor­sit­zen­der des Ver­eins Gärt­ner- und Häcker­mu­se­ums bei allen Betei­lig­ten. Trotz aller Unter­stüt­zung muss der Ver­ein aber den­noch einen nicht uner­heb­li­chen Teil selbst tra­gen und ist des­halb eben­so dank­bar, dass neben Spen­den der Ver­eins­mit­glie­der die Fir­ma Gerüst­bau Poser kosten­frei das erfor­der­li­che Gerüst gestellt und das das Archi­tek­tur­bü­ro Dietz die Kosten­er­mitt­lung über­nom­men hat.


Gärt­ner- und Häcker­mu­se­um Bamberg

Als ein­zi­ges Muse­um in Süd­deutsch­land bie­tet das Gärt­ner- und Häcker­mu­se­um Bam­berg Infor­ma­tio­nen rund um das gewerb­li­che inner­städ­ti­sche Arbei­ten und Leben der Gemü­se- und Wein­gärt­ner, ihrer Kul­tur und Geschich­te. Die Alt­stadt von Bam­berg gehört seit 1993 zum UNESCO-Welt­erbe. Einen Teil des Welt­erbe­ge­biets bil­det der Sied­lungs­be­reich der Gärt­ner­stadt. Noch heu­te sind dort typi­sche mit­tel­al­ter­li­che Gärt­ner­häu­ser zusam­men mit den histo­ri­schen Anbau­flä­chen erhal­ten. Zudem wird der Inner­städ­ti­sche Erwerbs­gar­ten­bau in Bam­berg seit 2016 auf der deut­schen Liste des Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes geführt.

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