Unge­fähr­de­ter Aus­wärts­sieg für Elt­manns Volleyballer

symbolbild volleyball

VCE bleibt unge­schla­gen und pro­fi­tiert vom Aus­rut­scher der Konkurrenz

Einen unge­fähr­de­ten Aus­wärts­sieg konn­ten am ver­gan­ge­nen Sonn­tag die Vol­ley­bal­ler aus Elt­mann ein­fah­ren. Damit ist das Team aus Unter­fran­ken wei­ter­hin unge­schla­gen und bleibt in der Drit­ten Liga Ost das Maß aller Din­ge. Die gleich­zei­ti­ge Nie­der­la­ge des Mei­ster­schafts­kon­kur­ren­ten aus Gra­fing sorg­te nach Spie­len­de für zusätz­li­che Freu­de beim VCE. „Wenn wir jetzt unse­re Haus­auf­ga­ben machen und wei­ter­hin gut trai­nie­ren, gehen wir mit einem wenn auch nur klei­nem Vor­sprung in die Final­run­de. Was das am Schluss aus­ma­chen kann, haben wir im letz­ten Jahr gese­hen. Da haben uns am Ende genau die­se Punk­te gefehlt, um am Ende ganz oben zu ste­hen.“, blickt Coach Kranz zurück auf die ver­gan­ge­ne Spiel­zeit, in der man sich in einem span­nen­den Mei­ster­schafts­du­ell nur knapp dem ASV Dach­au geschla­gen geben musste.

Die Geschich­te zum kla­ren und deut­li­chen Sieg der Elt­man­ner in der Lan­des­haupt­stadt ist im Prin­zip rela­tiv schnell erzählt. Der Bra­si­lia­ner Thia­go Welter rutsch­te für den ver­letz­ten Gav­ra Medu­ric in die Start­for­ma­ti­on, konn­te die star­ken Trai­nings­lei­stun­gen bestä­ti­gen und den hohen Erwar­tun­gen gerecht wer­den. Als Kir­sche auf dem Sah­ne­häub­chen wur­de Welter nach Spie­len­de zudem noch die gol­de­ne MVP-Medail­le ver­lie­hen, die er sich durch spek­ta­ku­lä­re Angriffs- und Block­ak­tio­nen red­lich ver­dient hat­te. Dar­an änder­te auch eine im Nach­hin­ein durch­aus lusti­ge Slap­stick-Akti­on nichts. „Das war schon etwas pein­lich, als ich den Ball unter dem Netz durch­ge­prit­scht habe. Sowas sieht man nor­mal nur bei Shaqtin‘ a Fool und wahr­schein­lich wer­de ich mir das noch lan­ge anhö­ren müs­sen. Schön, dass wir jetzt dar­über lachen kön­nen und die drei Punk­te sicher haben. Im Jah­res­rück­blick habe ich mei­nen Platz jetzt aber damit wohl schon sicher.“, schmun­zelt der Dia­go­nal­spie­ler nach Spielende.

Neben der star­ken Lei­stung des Bra­si­lia­ners, konn­te aber auch der Rest des Teams über­zeu­gen, sodass die Mün­che­ner zu kei­ner Zeit des Spiels nur den Hauch einer Chan­ce auf ein Erfolgs­er­leb­nis haben durf­ten. Durch eine star­ke Auf­schlag­se­rie von Lokal­ma­ta­dor Tobi­as Wer­ner konn­te sich der VCE im ersten Satz eine deut­li­che Füh­rung her­aus­spie­len, die dann sou­ve­rän bis zum Satz­en­de ver­tei­digt wer­den konn­te, sodass der erste Abschnitt sou­ve­rän mit 25:19 an die Gäste aus Elt­mann ging. Auch wenn die Mün­che­ner im zwei­ten Satz eine Schip­pe drauf­le­gen konn­ten und sich anfangs eine knap­pe Füh­rung her­aus­spiel­ten, zeig­te Elt­mann in den ent­schei­den­den Momen­ten sei­ne gan­ze spie­le­ri­sche Klas­se und gewann nach knapp 25 Minu­ten auch den zwei­ten Satz letzt­lich klar mit 25:20.

Damit war der Wider­stand der Mün­che­ner nun end­gül­tig gebro­chen und es ent­wickel­te sich ein Satz, in dem der VC Elt­mann das zei­gen konn­te, was der Trai­ner sich von sei­ner Mann­schaft erhofft. 25:9 (!) hieß es dann nach dem Schluss­pfiff der Unpar­tei­ischen. „Das war ein­fach nur spit­ze. In allen Ele­men­ten haben wir genau das umge­setzt, was wir uns vor­ge­nom­men haben. Druck­vol­le Auf­schlä­ge, eine sta­bi­le Annah­me und ein varia­bles Angriffs­spiel. Wenn wir so spie­len, wird es jede Mann­schaft sehr schwer haben, uns zu schla­gen.“, prä­sen­tiert sich der Trai­ner stolz und zufrieden.

Einen trai­nings­frei­en Tag, wird es in Elt­mann am Mon­tag den­noch nicht geben denn nun begin­nen für den VCE die soge­nann­ten Wochen der Wahr­heit. Zunächst emp­fängt man kom­men­den Sams­tag den Auf­stiegs­kan­di­da­ten aus Leip­zig, ehe man dann zum Tabel­len­zwei­ten und tra­di­tio­nell heim­star­ken Team aus Markt­red­witz reist. Hier gilt es dann, die guten Lei­stun­gen der bis­he­ri­gen Sai­son zu bestä­ti­gen, um im näch­sten Jahr mit der maxi­ma­len Punkt­aus­beu­te in die Final­run­de zu starten.

Für den VC Elt­mann spiel­ten: Bru­no Simu­nic, Johan­nes Engel, Maxi­mi­li­an Kol­be, Max Kes­sel, Jan­nis Hopt, Thia­go Welter (MVP), Tobi­as Wer­ner, Chri­sti­an Nowak

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