Sau­be­re Luft für Bam­berg – Kli­ma- und Umwelt­amt erhebt Messwerte

Im Bild: Thomas Maisel und Bernd Hemmer (beide Umweltamt, Technischer Immissionsschutz), Tobias Schenk, Leiter des Klima- und Umweltamtes, und Bürgermeister und Klimareferent Jonas Glüsenkamp freuen sich über den neuen Messanhänger mit moderner Messanlage. Er bietet mehr Flexibilität bei der Messung der Schadstofflage im Stadtgebiet. Bildnachweis: Stadt Bamberg
Im Bild: Thomas Maisel und Bernd Hemmer (beide Umweltamt, Technischer Immissionsschutz), Tobias Schenk, Leiter des Klima- und Umweltamtes, und Bürgermeister und Klimareferent Jonas Glüsenkamp freuen sich über den neuen Messanhänger mit moderner Messanlage. Er bietet mehr Flexibilität bei der Messung der Schadstofflage im Stadtgebiet. Bildnachweis: Stadt Bamberg

Die Stadt Bam­berg misst die Luft­qua­li­tät auch wei­ter­hin selbst. Dazu wur­de die Mess­tech­nik jetzt auf den neue­sten Stand gebracht. Der bis­her genutz­te, fast 30 Jah­re alte Mer­ce­des-Klein­bus mit ent­spre­chen­der Tech­nik wur­de durch einen moder­nen Pkw-Anhän­ger mit neu­en Mess­an­la­gen ersetzt. „Damit haben wir uns nicht nur wie­der auf den heu­te erfor­der­li­chen Stand gebracht, son­dern sind auch künf­tig fle­xi­bler“, beton­te Umwelt­re­fe­rent Jonas Glü­sen­kamp. „Als eine von weni­gen baye­ri­schen Städ­te mes­sen wir die Luft­qua­li­tät im Stadt­ge­biet auf Schad­stof­fe selbst. Ich hal­te es für sehr wich­tig, dass wir die­ses wich­ti­ge Kon­troll­in­stru­ment auch wei­ter­hin eigen­ver­ant­wort­lich durch­füh­ren“, sag­te der Bürgermeister.

Neben den Leit­pa­ra­me­tern Fein­staub, Koh­len­mon­oxid, Stick­stoff­mo­nooxid und Stick­stoff­di­oxid wer­den zur Beur­tei­lung der Schad­stoff­la­ge zudem meteo­ro­lo­gi­sche Daten wie Luft­feuch­tig­keit, Wind­stär­ke und Tem­pe­ra­tur erfasst. Die Ozon­kon­zen­tra­ti­on wird wei­ter­hin an einer orts­fe­sten Sta­ti­on am Mar­ga­re­ten­damm erfasst. „Durch die Ersatz­be­schaf­fung kann das Kli­ma- und Umwelt­amt nun das städ­ti­sche Luft­mess­pro­gramm wie­der voll umfäng­lich selbst­stän­dig auf­neh­men und die luft­hy­gie­ni­sche Situa­ti­on im Stadt­ge­biet erfas­sen“, unter­strich Umwelt­amts­lei­ter Tobi­as Schenk. Auf­ge­zeich­net wür­den neben Hin­ter­grund­be­la­stun­gen auch Spit­zen­be­la­stun­gen ins­be­son­de­re an stark durch den Indi­vi­du­al­ver­kehr fre­quen­tier­ten Stra­ßen­zü­ge. Geplant sei­en etwa ein hal­bes Dut­zend aus­sa­ge­kräf­ti­ge Mess­stand­or­te, die über das Stadt­ge­biet ver­teilt sind. „Dort wird jeweils eine Mess­kam­pa­gne für eine Mess­dau­er von drei bis sechs Wochen erfol­gen, um dadurch Jah­res­be­la­stun­gen für das Stadt­ge­biet errech­nen zu kön­nen“, erläu­ter­te Schenk. Nach Been­di­gung der jewei­li­gen Mess­kam­pa­gne ist geplant, die Luft­mess­da­ten auf der Web­site des Kli­ma- und Umwelt­am­tes zu veröffentlichen.

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