Bay­reu­ther MdB Sil­ke Lau­nert zur Ärzt­li­che Beset­zung des Gesund­heits­hau­ses in Hollfeld

Im Bild von links: Katrin Kürzdörfer (Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregion Bayreuth), Adam Hofstätter (Regionalbeauftragter der KVB für Oberfranken), Sebastian Münch (Teamleiter der Beratung der KVB Bayreuth), Dr. Silke Launert (MdB), Hartmut Stern (1. Bürgermeister der Stadt Hollfeld), Martin Gumbmann (Investor) Foto: Dr. Silke Launert
Im Bild von links: Katrin Kürzdörfer (Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregion Bayreuth), Adam Hofstätter (Regionalbeauftragter der KVB für Oberfranken), Sebastian Münch (Teamleiter der Beratung der KVB Bayreuth), Dr. Silke Launert (MdB), Hartmut Stern (1. Bürgermeister der Stadt Hollfeld), Martin Gumbmann (Investor) Foto: Dr. Silke Launert

„Die Stei­ne sind da, jetzt feh­len die Köp­fe!“ betont Micha­el Gump­mann. Er hat eine hohe Sum­me in das Gesund­heits­haus in Hollfeld inve­stiert und war­tet natür­lich auf Miet­ein­nah­men. Auch Adam Hof­stät­ter (KVB Mün­chen) sowie sein Kol­le­ge aus Bay­reuth, Seba­sti­an Münch, freu­ten sich über die Vor­lei­stung, die die Stadt Hollfeld und die Inve­sto­ren gelei­stet haben: „In vie­len Fäl­len sind die pas­sen­den Räum­lich­kei­ten eben nicht vorhanden.“

Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Sil­ke Lau­nert ist begei­stert von der Lage und dem Kon­zept des Gesund­heits­hau­ses: „Die Stadt Hollfeld liegt nahe der schö­nen Urlaubs­re­gi­on Frän­ki­sche Schweiz und das Haus selbst bie­tet alles, was man sich in der Stadt Bay­reuth wünscht: Es ist gut erreich­bar, neben eini­gen Ein­kaufs­märk­ten und der Schu­le gele­gen und es gibt vie­le kosten­freie Park­plät­ze in unmit­tel­ba­rer Nähe.“ Zudem sind die Räum­lich­kei­ten sehr groß­flä­chig und kön­nen meh­re­re Ärz­te und eine Apo­the­ke unterbringen.

Für Hart­mut Stern, den 1. Bür­ger­mei­ster von Hollfeld ist es daher unver­ständ­lich, war­um so weni­ge All­ge­mein­me­di­zi­ner die Chan­ce, sich hier unter besten Bedin­gun­gen, nie­der zu las­sen, nicht wahr­neh­men, zumal neben der opti­ma­len Stand­ort­be­din­gun­gen des Gesund­heits­hau­ses selbst, eine För­de­rung durch den Frei­staat Bay­ern für die Ein­rich­tung der Pra­xen vor­ge­se­hen ist.

Die Kas­sen­ärzt­li­che Ver­ei­ni­gung Bay­erns hat drei Sit­ze für All­ge­mein­me­di­zin in Hollfeld vor­ge­se­hen. Wün­schens­wert wäre für die Stadt zudem die Nie­der­las­sung von Ärz­ten im Bereich der Gynä­ko­lo­gie und Kin­der- und Jugend­me­di­zin. Die Umwand­lung eines Arzt­sit­zes für All­ge­mein­me­di­zin in einen Sitz für fach­spe­zi­fi­sche Medi­zin ist jedoch recht­lich schlicht nicht vor­ge­se­hen, infor­mier­ten die Ver­tre­ter der KVB bei dem Tref­fen. Eine Mög­lich­keit inner­halb des gesetz­li­chen Rah­mens wäre eine“ Filia­li­sie­rung“. Hier­bei könn­ten Fach­ärz­te aus dem Raum Bay­reuth, oder dar­über hin­aus, für bei­spiels­wei­se zwei Wochen­ta­ge, Pati­en­ten im Ein­zugs­ge­biet Hollfeld zusätz­lich zu ihrer eige­nen Pra­xis mit betreu­en; auch die Abwechs­lung ver­schie­de­ner Fach­rich­tun­gen wäh­rend der Woche, wäre denk­bar. Jetzt feh­len nur noch die Ärzte.

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