Cobur­ger Land: Lang­jäh­ri­ge Kom­mu­nal­po­li­ti­ker erhal­ten Kom­mu­na­le Verdienstmedaille

Vier Kommunalpolitiker, die ihre Spuren im Coburger Land hinterlassen haben, sind in Bayreuth ausgezeichnet worden: Ernst-Wilhelm Geiling, Axel Dorscht, Heidrun Piwernetz, Hubert Becker und Wolfgang Beyer (von links). Foto: Regierung von Oberfranken
Vier Kommunalpolitiker, die ihre Spuren im Coburger Land hinterlassen haben, sind in Bayreuth ausgezeichnet worden: Ernst-Wilhelm Geiling, Axel Dorscht, Heidrun Piwernetz, Hubert Becker und Wolfgang Beyer (von links). Foto: Regierung von Oberfranken

Hohe Aus­zeich­nung für gleich vier ver­dien­te Kom­mu­nal­po­li­ti­ker aus dem Cobur­ger Land. Bei einer Fei­er­stun­de in den Räu­men der Regie­rung von Ober­fran­ken in Bay­reuth hat Regie­rungs­prä­si­den­tin Hei­drun Piwer­netz im Auf­trag von Innen­mi­ni­ster Joa­chim Herr­mann die Kom­mu­na­le Ver­dienst­me­dail­le in Bron­ze an Hubert Becker, Wolf­gang Bey­er (bei­de Ahorn), Axel Dorscht und Ernst-Wil­helm Gei­ling (bei­de Bad Rodach) überreicht.

Die­se Aus­zeich­nung erhal­ten lang­jäh­ri­ge Kom­mu­nal­po­li­ti­ker, die sich beson­de­re Ver­dien­ste um die kom­mu­na­le Selbst­ver­wal­tung erwor­ben haben. Als offi­zi­el­ler Ver­tre­ter des Land­krei­ses Coburg war Mar­tin Stingl bei der Aus­hän­di­gung der Aus­zeich­nun­gen zuge­gen. Der stell­ver­tre­ten­de Land­rat wür­dig­te die Aus­dau­er, mit der die vier Geehr­ten seit Jahr­zehn­ten ihr ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment ver­se­hen: „Über eine so lan­ge Zeit in der Kom­mu­nal­po­li­tik aktiv zu sein, ist schon beein­druckend und etwas ganz Beson­de­res.“ Land­rat Seba­sti­an Strau­bel gra­tu­lier­te den vier Geehr­ten: „Wir kön­nen stolz dar­auf sein, dass wir so enga­gier­te und erfah­re­ne Kom­mu­nal­po­li­ti­ker im Land­kreis haben. Gemein­de­rat zu sein, ist eines der schön­sten Ehren­äm­ter, das die Poli­tik zu bie­ten hat.“

Die Geehr­ten

Hubert Becker
: Der Vor­sit­zen­de der Frak­ti­on der Frei­en Wäh­ler wur­de 1984 in den Ahor­ner Gemein­de­rat gewählt. In die­ser Zeit hat Hubert Becker ins­be­son­de­re die bau­li­che Ent­wick­lung sei­ner Hei­mat­ge­mein­de mit geprägt – sei es nun mit dem Bau der Drei­fach­hal­le, der mit einem Staats­preis aus­ge­zeich­ne­ten Sanie­rung der Kul­tur­hal­le in Witz­manns­berg oder bei der Neu­ge­stal­tung der Ahor­ner Ortsmitte.

Wolf­gang Bey­er
: Der amtie­ren­de stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­mei­ster kam 1988 in den Gemein­de­rat und hat sich – wie die Regie­rungs­prä­si­den­tin lob­te – „mit per­sön­li­chem Ein­satz und kon­struk­ti­ven Vor­schlä­gen“ für sei­ne Hei­mat­ge­mein­de Ahorn enga­giert. Ein wei­te­rer Schwer­punkt der Arbeit Bey­ers liegt im Arbeits­kreis Ahorn-Eis­feld. Dort ist er inzwi­schen offi­zi­ell der Partnerschaftsbeauftragte.

Axel Dorscht: Der ehe­ma­li­ge stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­mei­ster wur­de 1990 in den Bad Roda­cher Stadt­rat gewählt. Dort zähl­ten die Fort­ent­wick­lung der „Ther­me Natur“ sowie die tou­ri­sti­sche Ent­wick­lung zu sei­nen Schwer­punk­ten. Außer­dem gilt Axel Dorscht als „Erfin­der“ des heu­te noch sehr belieb­ten „Tag der Euro­pä­er“, der auf sei­nen Antrag hin als jähr­li­che Ver­an­stal­tung ins Leben geru­fen wurde.

Ernst-Wil­helm Gei­ling
: Der lang­jäh­ri­ge drit­te und spä­ter auch zwei­te Bür­ger­mei­ster wur­de 1990 in den Stadt­rat Bad Rodach gewählt. Er leg­te beson­de­res Augen­merk auf die Stand­ort­be­din­gun­gen für das Hand­werk und die Indu­strie in sei­ner Hei­mat­stadt. Erwähnt wur­de von der Regie­rungs­prä­si­den­tin auch Gei­lings Ein­satz für einen funk­tio­na­len Markt­platz, einen anspre­chen­den Kur­park und eine schö­ne Altstadtpromenade.

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