Staat­li­che Dank­ur­kun­den für lang­jäh­ri­ge Gemein­de­rä­te im Land­kreis Coburg

Für Coburgs Land­rat Seba­sti­an Strau­bel ist die Zuge­hö­rig­keit zu einem Gemein­de­rat „eines der schön­sten Ehren­äm­ter, das die Poli­tik zu bie­ten hat“. Sie­ben lang­jäh­ri­ge Gemein­de­rä­te aus dem Land­kreis, die über Jah­re hin­weg poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung über­nom­men und getra­gen haben, sind in der Bad Roda­cher Gerold-Stro­bel-Hal­le für ihr ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment gewür­digt wor­den. Sie beka­men vom Land­rat im Auf­trag von Bay­erns Innen­mi­ni­ster, Joa­chim Herr­mann, die Kom­mu­na­le Dank­ur­kun­de überreicht.

Die Kommunale Dankurkunde würdigt langjähriges ehrenamtliches Engagement als Gemeinderat. Von links: Christian Gunsenheimer, Horst Porzelt, Werner Hanke, Ute Florschütz, Christian Brettschneider, Matthias Bauer, Marco Anderlik, Kilian von Pezold, Sebastian Straubel, Jürgen Alt, Maria Döllinger und Bastian Büttner. Foto: Berthold Köhler

Die Kom­mu­na­le Dank­ur­kun­de wür­digt lang­jäh­ri­ges ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment als Gemein­de­rat. Von links: Chri­sti­an Gun­sen­hei­mer, Horst Por­zelt, Wer­ner Hanke, Ute Flor­schütz, Chri­sti­an Brett­schnei­der, Mat­thi­as Bau­er, Mar­co Ander­lik, Kili­an von Pezold, Seba­sti­an Strau­bel, Jür­gen Alt, Maria Döl­lin­ger und Basti­an Bütt­ner. Foto: Bert­hold Köhler

Wenn auch nach man­chen Gemein­de­rats­ent­schei­dun­gen im Inter­net die Wel­len bis zum Shit­s­torm hoch­schla­gen – Gemein­de­rat zu sein, ist für den Land­rat immer noch ein Amt, das hohes Anse­hen genießt. Umso bedau­er­li­cher sei es, dass sich bei der Kom­mu­nal­wahl 2020 selbst tra­di­ti­ons­rei­che Par­tei­en und Grup­pen schwer taten, ist Kan­di­da­ten­li­sten voll zu bekom­men. „Eine Dorf‑, Orts- und Stadt­ge­mein­schaft kann nur funk­tio­nie­ren, wenn sich genü­gend Men­schen fin­den, die Ver­ant­wor­tung über­neh­men wol­len“, sag­te der Land­rat bei der Fei­er­stun­de. Des­halb warb Seba­sti­an Strau­bel auch dafür, sich wie die sie­ben Geehr­ten auf kom­mu­nal­po­li­ti­scher Ebe­ne zu enga­gie­ren: „Näher am Men­schen kann man nicht sein, schnel­ler als vor Ort geht es zwi­schen Ent­schei­dung und Umset­zung nirgends.“

Sämt­li­che Geehr­ten sind oder waren min­de­stens 18 Jah­re Gemein­de­rats­mit­glie­der in ihren Hei­mat­ge­mei­nen. Aber nicht nur das. Seba­sti­an Strau­bel bezeich­ne­te die Geehr­ten als „Per­so­nen, die mit ihrem per­sön­li­chen Enga­ge­ment jeweils weit über die Kom­mu­nal­po­li­tik hin­aus im gesam­ten Land­kreis bekannt sind“. Musi­ka­lisch umrahmt wur­de die Ehrung durch das Duo „Boja­na and Friend“.

Die Geehr­ten

Die Kom­mu­na­le Dank­ur­kun­den haben erhalten:

  • Maria Döl­lin­ger, Ute Flor­schütz, Jür­gen Alt und Mat­thi­as Bau­er (alle Gemein­de Itzgrund)
  • Mar­co Ander­lik, Wer­ner Hanke (bei­de Weitramsdorf)
  • Kili­an von Pezold (Nie­der­füll­bach)
  • Die Ehrung nach­ge­reicht wird an Wil­helm Heu­b­ner (Itz­grund) und Ulrich Kräuß­lich (Wei­trams­dorf).

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