Eich­stät­ter Miss­brauchs­tä­ter leb­te 2012 bis 2016 im Erz­bis­tum Bamberg

Pfar­rer ver­brach­te Ruhe­stand in Herolds­bach und Bam­berg – Mög­li­che Betrof­fe­ne sol­len sich melden

Nach Infor­ma­tio­nen aus dem Bis­tum Eich­stätt hat sich ein des sexu­el­len Miss­brauchs beschul­dig­ter Pfar­rer in sei­nem Ruhe­stand von 2012 bis zu sei­nem Tod 2016 dau­er­haft im Erz­bis­tum Bam­berg auf­ge­hal­ten. Den Unter­la­gen zufol­ge wohn­te er von Ende 2012 bis Juli 2014 in Herolds­bach, wo er als Aus­hilfs­geist­li­cher in der Gebets­stät­te tätig war. Von Juli 2014 bis zu sei­nem Tod im Okto­ber 2016 leb­te er in Bam­berg. Der Bam­ber­ger Bis­tums­lei­tung waren die Miss­brauchs­vor­wür­fe, die sich auf Taten in den 1960er-Jah­ren bezie­hen, zu kei­nem Zeit­punkt bekannt. Wäh­rend und nach sei­ner Zeit in Herolds­bach und Bam­berg sind dort kei­ne Vor­wür­fe bekannt gewor­den. Er hat­te auch kei­nen offi­zi­el­len Seel­sor­ge­auf­trag. Das Erz­bis­tum ruft mög­li­che Betrof­fe­ne von sexu­el­len Über­grif­fen auf, sich zu mel­den, um die Auf­ar­bei­tung zu unterstützen.

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