Bei den Sel­ber Wöl­fen läuft nichts zusammen

Foto: Mario Wiedel
Foto: Mario Wiedel

Viel vor­ge­nom­men hat­ten sich die Sel­ber Wöl­fe gegen den Tabel­len­nach­barn aus Heil­bronn, doch es soll­te an die­sem Abend über­haupt nichts zusam­men­lau­fen bei den Por­zel­lan­städ­tern. Die Gäste führ­ten zwi­schen­zeit­lich sogar mit 6 Toren, ehe Kruminsch zumin­dest noch den Ehren­tref­fer für die Gast­ge­ber erzielte.
Der erste Spiel­ab­schnitt lief alles ande­re als geplant für die Sel­ber Wöl­fe. Eigent­lich woll­te man von Beginn an das Heft in die Hand neh­men, doch die Heil­bron­ner Fal­ken zeig­ten sich noch unbe­que­mer als schon erwar­tet und lie­ßen die Wöl­fe kaum zur Ent­fal­tung kom­men. Zunächst hat­ten bei­de Teams noch aus­ge­gli­che­ne Spiel­an­tei­le, doch in der 12. Minu­te kamen die Gäste zum ersten Mal auf die Anzei­ge­ta­fel: Die Wöl­fe agier­ten einen Tick zu offen­siv, Lau­ten­schla­ger ließ sich völ­lig allein gegen Bit­zer nicht zwei­mal bit­ten und mar­kier­te das 0:1. Im wei­te­ren Ver­lauf hat­ten zunächst Wolt­mann und dann Miglio noch den Aus­gleich auf dem Schlä­ger, doch Zähl­ba­res sprang wie­der­um nur den Fal­ken her­aus: Wäh­rend Klug­hardt die Straf­bank drück­te, fälsch­te Wil­liams einen Lau­ten­schla­ger-Schuss an Bit­zer vor­bei zum 0:2 ab. Abso­lut kuri­os dann der Tref­fer zum 0:3: Bei ange­zeig­ter Stra­fe gegen Heil­bronn parier­te Gäste-Tor­hü­ter Tie­fen­see einen Schuss und der Puck schlit­ter­te anschlie­ßend über die kom­plet­te Eis­flä­che ins ver­wai­ste Sel­ber Gehäuse.

Eine von den Zuschau­ern erhoff­te Reak­ti­on des Wolfs­ru­dels blieb auch im zwei­ten Spiel­ab­schnitt aus. In der 24. Minu­te nutz­ten die Gäste ein Power­play, um den Vor­sprung auf 4 Tore zu erhö­hen. Die Wöl­fe waren wei­ter­hin in ihren Offen­siv­ak­tio­nen zu unge­nau und mach­ten es dem Heil­bron­ner Abwehr­ver­bund sowie Goa­lie Tie­fen­see recht ein­fach, die Aktio­nen zu ver­tei­di­gen. Als in der 40. Minu­te Ramo­ser die Schei­be per Rück­hand zum 0:5 in den Win­kel beför­der­te, war die Par­tie eigent­lich schon gelau­fen. In den letz­ten 20 Minu­ten plät­scher­te das Spiel über wei­te Strecken dahin. Die Heil­bron­ner Fal­ken bau­ten in der 48. Minu­te ihr Füh­rung sogar noch auf 0:6 aus, ehe 4 Minu­ten vor dem Ende Kruminsch in Über­zahl zumin­dest noch den Ehren­tref­fer für die Sel­ber Wöl­fe erzielte.

Mann­schafts­auf­stel­lun­gen und Statistik

Sel­ber Wöl­fe: Bit­zer (Wei­de­kamp) – Trska, Laval­leé, Kania, Fern, Deeg, Sil­ber­mann, Mel­ni­kov – Miglio, Kruminsch, McN­eill, Gel­ke, Van­tuch, Schwam­ber­ger, Nau­mann, Ham­mer­bau­er, Hlo­zek, Wolt­mann, Noack, Klughardt

Heil­bron­ner Fal­ken: Tie­fen­see (Andry­uk­hov) – Leit­ner, Mor­ri­son, Mapes, Fischer, Krenz­lin, Pre­to – Wil­liams, Ton­ge, Lau­ten­schla­ger, Kirsch, Del­la Rove­re, Thiel, Dun­ham, Caba­na, von Ungern-Stern­berg, Eli­as, Ramo­ser, Volkmann

Tore: 12. Min. 0:1 Lau­ten­schla­ger (Wil­liams); 16. Min. 0:2 Wil­liams (Lau­ten­schla­ger, Mor­ri­son; 5/4); 19. Min. 0:3 Tie­fen­see (4/5); 24. Min. 0:4 Del­la Rove­re (Thiel, von Ungern-Stern­berg; 5/4); 40. Min. 0:5 Ramo­ser (Mor­ri­son); 48. Min. 0:6 Ramo­ser (Mor­ri­son); 56. Min. 1:6 Kruminsch (Trska, Van­tuch; 5/4)

Straf­zei­ten: Selb 6 + 5 + Spiel­dau­er gegen Laval­lée; Heil­bronn 14
Schieds­rich­ter: Kap­zan, Sicor­schi (Höfer, Ernst)
Zuschau­er: 1.006

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