Bay­reuth: Thea­ter gegen die Klima-Krise

Angeleitet werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Carina Weirather. Sie ist Mitarbeiterin an der Wilden Bühne in Stuttgart und leitet seit vielen Jahren Forumtheater Projekte. (Bild © wilde-buehne.de)

Das Zen­trum für Thea­ter und Integration/​Inklusion (zef­tii e.v.) bie­tet einen Work­shop zum The­ma „Wir wan­deln das Kli­ma“. Kos­ten­los und für alle. Geför­dert wird das Pro­jekt aus Mit­teln der EU.

Kann man mit Thea­ter das Kli­ma ret­ten? Ver­mut­lich nicht. Aber Thea­ter kann einen wich­ti­gen Bei­trag zur Bewäl­ti­gung der Kli­ma­kri­se leis­ten. Wie das gehen soll, kön­nen Inter­es­sier­te bei einem Work­shop am Sams­tag, 19.11. von 13.30 Uhr bis ca. 19.30 Uhr ler­nen und ein­üben. Der Work­shop fin­det statt im Semi­nar­raum im Hof des Evan­ge­li­schen Bil­dungs­werks Ober­fran­ken-Mit­te. Ver­an­stal­ter ist das Zen­trum für Thea­ter und Integration/​Inklusion e.V., ange­lei­tet wer­den die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer von Cari­na Wei­ra­ther von der Wil­den Büh­ne in Stuttgart.

Die Teil­nah­me am Work­shop ist kos­ten­los. Vor­er­fah­run­gen im Thea­ter­spie­len sind nicht erfor­der­lich. Wich­tig sind nur Lust am Spiel, Inter­es­se am The­ma und beque­me Klei­dung. Aus­künf­te und Anmel­dun­gen per Mail unter info@​zeftii.​de, es ist aber auch eine spon­ta­ne Teil­nah­me möglich.

„Wir freu­en uns auf Men­schen, denen die Zukunft nicht gleich­gül­tig ist, die Lust auf Thea­ter­spie­len haben und die mit uns einen span­nen­den Nach­mit­tag erle­ben wol­len.“ So Klaus Wührl-Strul­ler, Vor­stand beim Ver­ein Zen­trum für Thea­ter und Inte­gra­ti­on e.V. (zef­tii).

Beim geplan­ten Work­shop wird die Metho­de des so genann­ten For­um­thea­ters ein­ge­übt. Die­se geht zurück auf das „Thea­ter der Unter­drück­ten“, die der legen­dä­re Thea­ter­ma­cher Augus­to Boal in den 1970er Jah­ren in Bra­si­li­en ent­wi­ckelt hat.

Dabei han­delt es sich eine Form, gemein­sam mit dem Publi­kum neue Mög­lich­kei­ten des poli­ti­schen Han­delns zu ent­wi­ckeln, zu erpro­ben und aus­zu­pro­bie­ren. For­um­thea­ter bleibt nicht auf der Büh­ne, das Publi­kum bleibt nicht auf den Sit­zen – im gemein­sa­men Nach­den­ken, Dis­ku­tie­ren und Aus­pro­bie­ren spie­len und erar­bei­ten alle zusam­men neue Lösungen.

Mög­lich macht den Work­shop eine För­de­rung aus dem DEAR Pro­gramm der Euro­päi­schen Uni­on. Im Rah­men des Pro­jekts #cli­ma­te­of­ch­an­ge lau­tet das Mot­to „End Cli­ma­te Chan­ge, Start Cli­ma­te of Chan­ge“. Mit dem Pro­jekt soll das Bewusst­sein von jun­gen EU-Bür­gern und EU-Bür­ge­rin­nen für die Zusam­men­hän­ge zwi­schen Migra­ti­on, Kli­ma­kri­se und der Not­wen­dig­keit einer sozi­al und öko­lo­gisch gerech­ten Wirt­schaft gestärkt wer­den. Vor allem soll eine kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit die­sen The­men geför­dert werden.