Bam­berg: Das Amt für Länd­li­che Ent­wick­lung spon­sert den Kauf von Streuobstbäumen

Bamberg: Das Amt für Ländliche Entwicklung sponsert den Kauf von Streuobstbäumen November 2022
Ökologisch sinnvoll und einfach schön: Streuobstbäume. Foto: Fabian Pex

Von Apfel bis Zwetsch­ge: Amt für Länd­li­che Ent­wick­lung spon­sert Streuobstbäume

Bamberg: Das Amt für Ländliche Entwicklung sponsert den Kauf von Streuobstbäumen November 2022

Gemein­sam klappt das Pflan­zen am besten. Foto: Nor­bert Heumann

Auf geht’s – Streu­obst für alle: So lau­tet das Mot­to einer Initia­ti­ve der baye­ri­schen Ver­wal­tung für Länd­li­che Ent­wick­lung. Ziel ist es, Kom­mu­nen, Ver­ei­ne und Ver­bän­de finan­zi­ell dabei zu unter­stüt­zen, hoch­stäm­mi­ge Obst­bäu­me anzu­pflan­zen. Bis zu 45 € des Brut­to­kauf­prei­ses erstat­tet in unse­rer Regi­on das Amt für Länd­li­che Ent­wick­lung Ober­fran­ken pro Baum, für 10 bis maxi­mal ein­hun­dert Exem­pla­re pro Adressat.

Vor­aus­set­zung ist, dass die Bäu­me eine Stamm­hö­he von 180 cm haben, es sich um wur­zel­nack­te Bäu­me oder Bal­len­pflan­zen han­delt und der Baum am besten dau­er­haft, min­de­stens jedoch 12 Jah­re, an sei­nem gewähl­ten Stand­ort blei­ben kann.

„Alle Inter­es­sier­ten, die sich vor­stel­len kön­nen, Teil des Baye­ri­schen Streu­obst­pak­tes zu wer­den, neh­men am besten direkt Kon­takt mit uns auf“, so Cor­ne­lia Schil­ler-The­len, im Amt für Länd­li­che Ent­wick­lung zustän­dig für die Lan­des­pfle­ge. „Wir klä­ren dann die erfor­der­li­chen Vor­aus­set­zun­gen und stel­len die ent­spre­chen­den Anträ­ge zur Ver­fü­gung“, ergänzt sie. Das Amt für Länd­li­che Ent­wick­lung ist unter der Tele­fon­num­mer 0951/837–0 bzw. per Mail an poststelle@​ale-​ofr.​bayern.​de erreichbar.

Im Gegen­satz zu Obst­plan­ta­gen ste­hen Streu­obst-Bäu­me ver­streut und in grö­ße­ren Abstän­den in Gär­ten, an Orts­rän­dern, ent­lang von Wegen und Fel­dern oder auf einer Wie­se in der Land­schaft. Die häu­fig­sten Arten sind Apfel, Bir­ne, Pflau­me, Quit­te und Wal­nuss. Die Bäu­me haben genü­gend Platz, um gro­ße Baum­kro­nen aus­bil­den zu kön­nen. Auf Streu­obst­wie­sen fin­den bis zu 5000 Tier- und Pflan­zen­ar­ten ein pas­sen­des Zuhau­se – dar­un­ter unzäh­li­ge Vögel wie der Wie­de­hopf, vie­le Insek­ten, land­schafts­ty­pi­sche Grä­ser und Wild­blu­men und sogar Orchi­deen. Zudem lie­fern Streu­obst­wie­sen eine gesun­de und geschmack­li­che Viel­falt an öko­lo­gi­schen Früch­ten und sind ein wert­vol­ler Nah­erho­lungs­raum für Menschen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert