471187 Euro für die Sanie­rung der Andre­as­ka­pel­le in Bamberg

Der Bamberger Dom © Stadt Bamberg / Steffen Schützwohl
Der Bamberger Dom © Stadt Bamberg / Steffen Schützwohl

MdB Andre­as Schwarz / Foto: By Carnarius

Ein wei­te­res histo­ri­sches Klein­od der Bam­ber­ger Denk­mal-Land­schaft wird mit­hil­fe von För­der­mit­teln des Bun­des wie­der instand gesetzt. Dies teilt der Bam­berg-Forch­hei­mer Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz soeben aus der Berei­ni­gungs­sit­zung des Deut­schen Bun­des­ta­ges mit.

471.187 Euro inve­stiert der Bund aus dem Denk­mal­schutz-Son­der­pro­gramm in die Sanie­rung der Andre­as­ka­pel­le und deren Ein­bin­dung ins Besu­cher­kon­zept des Diö­ze­ns­an­mu­se­ums. Das ist die Hälf­te der ver­an­schlag­ten Gesamtkosten.

Dies freut natür­lich auch die Ver­tre­ter der Stadt Bam­berg, allen vor­an den Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke: „Eine Kapel­le, die die­sen wun­der­schö­nen Vor­na­men trägt, hat unse­re gan­ze Auf­merk­sam­keit und Unter­stüt­zung ver­dient“, so Starke.

Die Andre­as­ka­pel­le befin­det sich im Kreuz­gang­west­flü­gel des Bam­berg Doms. Die im Jahr 1414 geweih­te Kapel­le ist reich an größ­ten­teils erhal­te­nen Wand­ma­le­rei­en, wel­che um 1600 ent­stan­den sind. Der Zugang ist nur vom Kreuz­gang des Diö­ze­san­mu­se­ums aus über einen Fach­werk­turm mit höl­zer­ner Stie­ge möglich.

Ziel der Sanie­rung in den Jah­ren 2023 bis 2025 ist auch eine Inte­gra­ti­on der Andre­as­ka­pel­le in das Besu­cher­kon­zept des neben­lie­gen­den Diö­ze­san­mu­se­mus, wel­ches bar­rie­re­frei umge­stal­tet wer­den soll.

Durch eine Reno­vie­rung und Öff­nung der Kapel­le wird es auch mög­lich, das in der Samm­lung im Diö­ze­san­mu­se­um befind­li­che Andre­as­fen­ster – das ein­zi­ge mit­tel­al­ter­li­che Fen­ster des Doms und ein­zi­ge fast voll­stän­dig erhal­te­ne goti­sche Glas­fen­ster Ober­fran­kens – an sei­nen ursprüng­li­chen Stand­ort in der Andre­as­ka­pel­le zurückzuversetzen.

„Wie schön, dass die Stadt Bam­berg nun den lan­ge geheg­ten Wunsch rea­li­sie­ren kann, die schmucke Andre­as­ka­pel­le end­lich für die Besu­che­rin­nen und Besu­cher erleb­bar zu machen. Zu lan­ge – seit dem 19. Jahr­hun­dert – wur­de die Kapel­le nicht genutzt“, erläu­tert Andre­as Schwarz abschlie­ßend. „Mein herz­li­cher Dank geht an mei­ne Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen im Haus­halts­aus­schuss, dass sie heu­te die­ser För­de­rung zuge­stimmt haben.“

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