Ver­an­stal­tun­gen im Fif­ty-Fif­ty Erlangen

Oli­ver Tis­sot „Wis­sen schafft alle!“ DO., 10.11.2022 –20 UHR, FIF­TY-FIF­TY ERLANGEN

Oli­ver Tis­sot geht der Fra­ge auf den Grund, war­um wir immer Meer wollen,
obwohl uns das Was­ser schon bis zum Hals steht und umschifft mühelos
Klip­pen, bei denen ande­re ins Schwim­men gera­ten. Er sorgt nicht nur für
insPI­RA­Ti­on, son­dern ver­blüfft durch Impro­vi­sa­ti­on, Wort­spie­le und
intel­li­gent-hin­ter­grün­di­ge Bon­mots. Dabei geht er aufs lokale
Gesche­hen, tages­ak­tu­el­le Nach­rich­ten und sein Publi­kum ein. Es ist eine
wah­re Freu­de ihm dabei zuzu­se­hen, wie er den (Enter-)haken an einer
Sache ent­deckt und Unbot­mä­ßi­ges ausbootet.
Oli­ver Tis­sot wur­de bekannt durch TV-Kaba­rettsen­dun­gen, vor allem
„Fast­nacht in Fran­ken“ im Baye­ri­schen Fern­se­hen. Nach sei­ner Promotion
über Humor gilt er als exqui­si­ter Lach­ver­stän­di­ger und ist Kapazität
für das Komi­sche. Er hat in den letz­ten Jah­ren eine gan­ze Reihe
inter­na­tio­na­ler Krea­tiv­prei­se und Aus­zeich­nun­gen gewonnen.
Wort­akro­ba­tisch jon­gliert er Hoch­gei­sti­ges mit Tief­gang und
Tief­schür­fen­des in Hochform.

HANS GERZ­LICH „DAS BISS­CHEN HAUS­HALT… IST DOCH KEIN PRO­BLEM – DACH­TE ICH“ FR., 11.11.2022 – 20 UHR, FIF­TY-FIF­TY ERLANGEN

„Du bist doch den gan­zen Tag Zuhau­se!“ Ken­nen Sie die­sen Satz? Hans
Gerz­lich auch. Aus sei­nem eige­nen Mund. Er hat ihn oft genug gesagt. Zu
sei­ner Frau – bis die­se den Spieß umge­dreht hat. Er woll­te immer der
Herr im Hau­se sein, jetzt ist er es: Sie macht sie Kar­rie­re, er den
Haus­halt. Und lernt ein Leben ken­nen, in dem er sich nicht mehr fit
hält durch Ten­nis mit den Kum­pels nach Büro­schluss, son­dern durch
Bet­ten auf­hän­gen und Wäsche bezie­hen, Hem­den wischen und Staub
bügeln. Pro­zess-Neu­struk­tu­rie­rung in Küche und Wasch­kel­ler. Chaos
vorprogrammiert.

Es ist ein neu­es Leben, in dem er das erste freund­li­che Wort des Tages
hört, wenn die Kas­sie­re­rin im Super­markt den Preis flö­tet. Ein Leben,
in dem es bei der Gat­tin schon zum drit­ten Mal in die­ser Woche wieder
spä­ter wird im Büro – und es ist erst Diens­tag. Vor­bei die Zei­ten, als
er selbst noch Wolf im Schafs­pelz war. Auf der Tup­per-Par­ty ist er
dafür jetzt Hahn im Korb. Und auf der Pro­Win-Par­ty. Und der
Ther­mo­mix-Par­ty. Nur bei der Des­sous-Par­ty woll­ten sei­ne Nachbarinnen
ihn nicht dabei haben. Kann man ver­ste­hen. Den Anblick eines Man­nes im
Leo­par­den-Tan­ga woll­ten sie sich dann doch ersparen.

Für ihn heißt es nun: Kin­der, Küche, Kar­rie­re­frau. Dum­mer­wei­se kommt
die abends gut­ge­launt aus dem Büro, hat Lust auf Sex – und er
Kopfschmerzen.

Clau­dia Bill „Ret­tung naht – Bill weiß Rat“ SA., 12.11.2022 – 20 UHR, FIF­TY-FIF­TY ERLANGEN

Ver­ges­sen Sie teu­re Lebens­be­ra­tun­gen und Psy­cho­the­ra­pien. Das leistet
fort­an ein Kaba­rett­abend mit Clau­dia Bill. Gna­den­los durchleuchtet
Clau­dia Bill die beque­men Nischen der Lan­ge­wei­le und Lebenslügen,
dringt in die letz­ten see­li­schen Reser­va­te ein. Sie erken­nen sich
wie­der, aber erschrecken nicht mehr. Dann öff­net sie sich allen
Suchen­den, prä­sen­tiert Lösun­gen bei Pro­ble­men zwi­schen Mann und Frau,
mit bösen Nach­barn und Freun­den, bei Geld­an­la­gen und als
Schnäpp­chen­jä­ger. Ihren star­ken Ret­tungs­arm kön­nen Sie nicht
aus­schla­gen, son­dern ändern Ihr Leben von Stund an. Ret­tung naht. Die
Son­ne geht auf und das Leben wird glück­lich, min­de­stens lustig.
Ob Fran­ke, Preu­ße oder kon­fes­si­ons­los: Clau­dia Bill stellt ihnen für
alle Situa­tio­nen die rich­ti­ge Dosis Humor zur Ver­fü­gung. Erfolg
garan­tiert, selbst wenn sie nicht dar­an glauben.

Gan­ki­no Cir­cus „Die Letz­ten ihrer Art“ MI., 16.11.2022 – 20 UHR, E‑WERK ERLANGEN

„Die Letz­ten ihrer Art“ heißt das Büh­nen­pro­gramm, mit dem Gankino
Cir­cus land­auf, land­ab für Furo­re sor­gen. Der Titel trifft den Nagel
auf den Kopf: vier vir­tuo­se Musi­ker, begna­de­te Geschich­ten­er­zäh­ler und
kau­zi­ge Cha­rak­ter­köp­fe, ein hin­rei­ßend ver­que­res Bühnengeschehen,
hand­ge­mach­te Musik und eine gro­ße Por­ti­on pro­vin­zi­el­ler Wahn­sinn – wo,
bit­te­schön, gibt’s das heu­te noch? Rasan­te Melo­dien, schrä­ger Humor
und char­man­te Büh­nen­fi­gu­ren sind die zen­tra­len Zuta­ten ihres
ein­zig­ar­ti­gen Kon­zert­ka­ba­retts – ein Gen­re, das die Ausnahmekünstler
aus dem frän­ki­schen Die­ten­ho­fen nicht nur erfun­den, sondern
mitt­ler­wei­le zur kult­ver­däch­ti­gen Kunst­form erho­ben haben.

Neben schel­mi­schen Anek­do­ten aus dem Die­ten­ho­fe­ner Universum,
hals­bre­che­ri­scher Akro­ba­tik und einer spek­ta­ku­lä­ren Ent­hül­lung, in
deren Zen­trum eine Bohr­ma­schi­ne steht, spielt die Musik eine zentrale
Rol­le. Die mit­rei­ßen­den Songs und Instru­men­tal­stücke bil­den nicht nur
den musi­ka­li­schen Rah­men des Büh­nen­ge­sche­hens, son­dern sind
wesent­li­cher Teil der Hand­lung: Sie erzäh­len ihre eige­nen Geschichten
und geben jedem Prot­ago­ni­sten Raum, sich auf sei­ne ganz indi­vi­du­el­le Art
und Wei­se in die Her­zen der Zuschau­er zu spielen.

Chri­sti­an Sprin­ger „nicht egal“ DO. 17.11.2022 – 20 UHR, FIF­TY-FIF­TY ERLANGEN

Ich bin beken­nen­der Nicht­rad­fah­rer. Das ist nicht wich­tig für das
Pro­gramm. Obwohl. Wer teilt die Welt eigent­lich mor­gens immer ein in:
wich­tig und nicht wich­tig? Und abends steigt die gan­ze Welt unzufrieden
ins Bett, weil es so viel Grau­si­ges gibt, weil es so vie­le Trot­tel gibt,
und weil es so vie­le gibt, die behaup­ten, sie wis­sen wie es geht. Die
Klug­schei­sser die­ser Welt wis­sen immer, wo der Ham­mer hängt und was
effek­tiv ist. Ich weiß mei­stens nicht, wo mein Ham­mer liegt, geschweige
denn der dazu­ge­hö­ri­ge Nagel. Das ist nun wirk­lich egal. Aber da
drau­ßen gibt es Din­ge, die sind eben nicht egal. Und dar­über erzähle
ich. Im besten Fall in einer Mischung aus Fein­heit und Bos­heit. Und wenn
es gar nicht mehr aus­zu­hal­ten ist, muss die sprach­li­che Keu­le her. Ich
mische mich ger­ne ein in das, was geschieht. Wenn jemand schreibt:
„Das, was Chri­sti­an Sprin­ger unter Kaba­rett ver­steht, geht meilenweit
über das gespro­che­ne Wort hin­aus. Denn er steckt selbst mit­ten­drin im
Gesche­hen und gilt als der enga­gier­te­ste deut­sche Kaba­ret­tist.“ Dann
lese ich das gern. Aber so hat das noch nie­mand geschrie­ben. Egal? Nicht
egal? Ich habe mei­nen Büh­nen­be­ruf gestar­tet als klei­ner Sän­ger im
Kin­der­chor der Münch­ner Oper. Seit­dem weiß ich, das wir einen enormen
Vor­teil haben gegen­über den mei­sten Men­schen auf die­ser Erde. Denn die
haben kei­ne Oper, auch kei­nen Chor. Mei­stens gar nichts. Und das ist
viel zu oft egal. Ist es nicht. Mir nicht. Auch dar­um geht’s im
aktu­el­len Pro­gramm. Und wenn ich groß bin, wer­de ich Influencer.

LIZ­ZY AUMEI­ER „JETZT ERST RECHT!“ Sa., 19.11.2022 – 20 Uhr, fif­ty-fif­ty Erlangen

Wir haben es also über­lebt! Sie ja auch, sonst könn­ten Sie das jetzt
nicht lesen, oder wären nicht hier…!
Und ich kann ihnen sagen, wie froh ich dar­über bin! Unse­re Kul­tur in
Coro­na­star­re – zum Glück kein Kor­orn­ar­in­fakt, auch wenn es sich fast so
anfühlt! Nun heisst es auf­ste­hen die Ärmel hochkrempeln,
die Coro­na ‑nein, die Kro­ne rich­ten, den Kopf heben und weiterlachen!!!
Nicht nur ich füh­le mich nach die­ser Zeit, wie nach einem Sportunfall,
bei dem ich einen Medi­zin­ball ver­schluckt habe! Auch wenn nicht wirklich
das Gefühl auf­kam, aber die Zeit und das Leben ging und geht
unauf­halt­sam weiter!

Die The­men wechseln…

Trump ist weg, Coro­na geht uns auf den Wecker… Natür­lich geht es
(nicht nur) um mich! Ein erneu­tes Feu­er­werk an The­men, die in letzter
Zeit sicher auch euch beweg­ten, durch­setzt mit einem, nie dagewesenen
Coross over an musi­ka­li­schen High­lights beglei­tet von Svet­la­na Klimova
an Vio­li­ne und Klavier!

KAR­TEN FÜR DIE GAST­SPIE­LE SIND AN ALLEN BEKANN­TEN VOR­VER­KAUFS­STEL­LEN ERHÄLT­LICH, TELE­FO­NISCH UNTER 09131–24855 ODER UNTER WWW​.THEA​TERFI​F​YTFIF​TY​.DE

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