Musik­thea­ters am Lan­des­thea­ter Coburg: Neil Bar­ry Moss wird Lei­ter ab der Spiel­zeit 2023/24

Neil Barry Moss © Jeremy Knowles
Neil Barry Moss © Jeremy Knowles

Das Bewer­bungs­ver­fah­ren am Lan­des­thea­ter Coburg ist abge­schlos­sen. Heu­te benann­te das Lan­des­thea­ter den zukünf­ti­gen Lei­ter des Musik­thea­ters. Ab der Spiel­zeit 2023/24 wird Neil Bar­ry Moss die Lei­tung der Spar­te gemein­sam mit Gene­ral­mu­sik­di­rek­tor Dani­el Car­ter über­neh­men. Der Regis­seur konn­te sich gegen ein brei­tes Bewer­ber­feld durch­set­zen. Den Cobur­gern hat sich Moss bereits zu Beginn die­ser Spiel­zeit mit der erfolg­rei­chen Pro­duk­ti­on „Fausts Ver­damm­nis“ von Hec­tor Ber­li­oz in der Moriz­kir­che vor­ge­stellt. Nach­dem er das Haus in die­ser Zusam­men­ar­beit, bei der er Regie, Büh­ne und Kostü­me ver­ant­wor­te­te, bereits ken­nen­ler­nen konn­te, wird er nun Teil des künst­le­ri­schen Teams.

Neil Bar­ry Moss wur­de in Süd­afri­ka gebo­ren und stu­dier­te Oper, Musik- und Thea­ter­wis­sen­schaf­ten in Kap­stadt. 2015 gra­du­ier­te er im Stu­di­en­gang Regie und Dra­ma­tur­gie in Vero­na, Ita­li­en. Sel­bi­gen Jah­res gab er sein Debüt als Regis­seur mit „Die Hoch­zeit des Figa­ro“ am Teatro Ros­si­ni in Pesa­ro. Von 2016 bis 2019 war er als Regie­as­si­stent, Regis­seur und Kostüm­bild­ner an der Staats­oper Han­no­ver enga­giert. Im Juni 2018 gewann Moss den zwei­ten Preis beim 10. Euro­päi­schen Opern­re­gie-Preis EOP in Zürich. Seit Juni 2019 ist er Spiel­lei­ter an der Deut­schen Oper Ber­lin und gab im Juni 2020 sein Haus­de­büt mit der preis­ge­krön­ten und viel­be­ach­te­ten Insze­nie­rung »Das Rhein­gold auf dem Parkdeck«.

Neil Bar­ry Moss wird die Stel­le zum 01. Sep­tem­ber 2023 antre­ten. Bereits in die­ser Spiel­zeit wird er in enger Zusam­men­ar­beit mit GMD Dani­el Car­ter das Musik­thea­ter­pro­gramm für die kom­men­de Sai­son 2023/24 vorbereiten.

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