Die Agen­tur für Arbeit Bam­berg-Coburg prä­sen­tiert die Jah­res­bi­lanz zum Aus­bil­dungs­markt 2022

Jah­res­bi­lanz zum Aus­bil­dungs­markt 2022

• 5 339 gemel­de­te Berufsausbildungsstellen

• 2 514 gemel­de­te Bewerber

• 46 Jugend­li­che noch auf Ausbildungsplatzsuche

• 1 103 unbe­setz­te Ausbildungsstellen

Die Jah­res­bi­lanz zum Aus­bil­dungs­markt des Agen­tur­be­zirks Bam­berg-Coburg umfasst zeit­lich das Bera­tungs­jahr, das jeweils am 1. Okto­ber beginnt und am 30. Sep­tem­ber endet.

Die Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg präsentiert die Jahresbilanz zum Ausbildungsmarkt 2022 November 2022

„Trotz des bereits begon­ne­nen Aus­bil­dungs­jah­res ist ein Start bis Dezem­ber wei­ter­hin pro­blem­los mög­lich“, sagt Ste­fan Tre­bes, der Vor­sit­zen­de der Agen­tur für Arbeit Bam­berg-Coburg. Foto: Privat

Im letz­ten Bera­tungs­jahr 2021/22 ent­fie­len 5 339 gemel­de­te Berufs­aus­bil­dungs­stel­len auf 2 514 bei der Berufs­be­ra­tung gemel­de­te Bewer­ber. Der Arbeit­ge­ber­ser­vice bekam im Ver­gleich zum Vor­jahr 320 oder 6,4 Pro­zent mehr Lehr­stel­len gemel­det. Die Zahl der Bewer­ber ging das sech­ste Jahr in Fol­ge zurück. Sie sank um 108 oder 4,1 Pro­zent. 1 535 Bewer­ber haben eine Aus­bil­dung begon­nen, 79 weni­ger (-4,9 Pro­zent) als im Vor­jahr. Etwas weni­ger als jeder Fünf­te (17,7 Pro­zent bzw. 444) besucht eine wei­ter­füh­ren­de Schu­le, stu­diert oder macht ein Prak­ti­kum. Zum Ende des Berichts­jah­res der Berufs­be­ra­tung kom­men auf 48 unver­sorg­te Bewer­ber (5 weni­ger als im Vor­jahr) noch 1 103 freie Aus­bil­dungs­stel­len (179 bzw. 19,4 Pro­zent mehr als in 2021).

„Erst­mals seit Beginn der Coro­na Kri­se ver­zeich­ne­ten wir in die­sem Jahr wie­der einen Anstieg der gemel­de­ten Aus­bil­dungs­stel­len. Die Zahl der Bewer­ber nahm bei wei­tem nicht mehr so stark ab, wie in den bei­den Jah­ren zuvor. Der Aus­bil­dungs­markt erhol­te sich leicht. Die seit einem Jahr­zehnt andau­ern­de Ent­wick­lung zum Bewer­ber­markt setz­te sich in allen Regio­nen des Agen­tur­be­zirks fort. Auf 100 Jugend­li­che kamen rein sta­ti­stisch 212 gemel­de­te Lehr­stel­len. Trotz der seit dem Früh­jahr ein­ge­führ­ten Locke­run­gen der pan­de­mie­be­ding­ten Ein­schrän­kun­gen, setzt sich der Trend, eine wei­ter­füh­ren­de Schu­le zu besu­chen, unge­bremst fort. Es ist klar erkenn­bar, dass die Lock­downs und wei­te­ren Maß­nah­men seit 2020 an den Schul­ab­gän­gern in die­sem Jahr nicht spur­los vor­über­gin­gen. Sie sind ein­deu­tig die Leid­tra­gen­den. Nor­ma­ler­wei­se wer­den die letz­ten zwei Schul­jah­re von Jugend­li­chen inten­siv für beruf­li­che Ori­en­tie­rung, Prak­ti­ka, Mes­sen und das Knüp­fen sozia­ler Kon­tak­te in die Berufs­welt genutzt. Die­se Erleb­nis­se und Chan­cen hat­ten sie nur bedingt. Jedoch blie­ben die Aus­bil­dungs­ab­brü­che seit Sep­tem­ber im übli­chen Rah­men. Auf­fäl­lig ist, dass gut jeder zehn­te Bewer­ber eine Berufs­vor­be­rei­tungs­klas­se an der Berufs­schu­le besucht, da er ent­we­der noch nicht aus­bil­dungs­reif ist oder weiß, was er wer­den will. Die seit eini­gen Mona­ten wie­der statt­fin­den­den Aus­bil­dungs­mes­sen fin­den bei Jugend­li­chen wie Eltern gro­ßen Anklang. Das Inter­es­se an einer dua­len Aus­bil­dung wird hier­durch spür­bar geför­dert. Als für unse­re Berufs­be­ra­ter wich­ti­ger Part­ner unter­stüt­zen Eltern ihre Kin­der wie­der akti­ver bei der Berufs­wahl. Fach­kräf­te sind heiß begehrt und oft­mals schwer zu bekom­men. Die Betrie­be sind sich bewusst, wie wich­tig es ist, selbst aus­zu­bil­den. Es gibt daher noch einen bunt­ge­misch­ten Strauß an Aus­bil­dungs­plät­zen. Trotz des bereits begon­ne­nen Aus­bil­dungs­jah­res ist ein Start bis Dezem­ber wei­ter­hin pro­blem­los mög­lich. Im Schul­ter­schluss mit den Kam­mern sind wir im Rah­men der Nach­ver­mitt­lungs­ak­ti­on wei­ter aktiv, um mög­lichst vie­le Jugend­li­che und Aus­bil­dungs­be­trie­be zusam­men­zu­brin­gen.“ Mit die­sem Resü­mee zieht Ste­fan Tre­bes, der Vor­sit­zen­de der Agen­tur für Arbeit Bam­berg-Coburg, die Bilanz zum Ausbildungsmarkt.

Ter­min bei der Berufs- oder Stu­di­en­be­ra­tung vereinbaren

Tele­fon: 09561 93 100 für Bam­berg, Forch­heim, Lich­ten­fels, Kro­nach und Coburg
Bamberg.​Berufsberatung@​arbeitsagentur.​de für Bam­berg und Forchheim

Coburg.​Berufsberatung@​arbeitsagentur.​de für Coburg, Lich­ten­fels und Kronach

Die genau­en Zah­len der Jah­res­bi­lanz zum Aus­bil­dungs­markt 2022 gibt es als pdf zum Down­load hier.

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