Vor­trag in Coburg über „30 Jah­re Grü­nes Band“ von Prof. Dr. Kai Frobel

Vom Todes­strei­fen zur Lebensader

Der ehemalige Grenzstreifen zur Ex-DDR ist jetzt ein Naturschutzgebiet von Weltrang. Wie es entstand, darüber berichtet Prof. Dr. Kai Frobel am 16. November im Coburger St. Augustin. (Foto: Thomas Stephan/ BUND)

Der ehe­ma­li­ge Grenz­strei­fen zur Ex-DDR ist jetzt ein Natur­schutz­ge­biet von Welt­rang. Wie es ent­stand, dar­über berich­tet Prof. Dr. Kai Fro­bel am 16. Novem­ber im Cobur­ger St. Augu­stin. (Foto: Tho­mas Stephan/​BUND)

Schon Mit­te der 1970er Jah­re schau­te der dama­li­ge Has­sen­ber­ger Schü­ler Kai Fro­bel an der Gren­ze zur DDR regel­mä­ßig nach sel­te­nen Vögeln. Hier war die Natur noch in Ord­nung. Bereits vor der Wen­de akti­vier­te er ande­re Natur­schüt­zer, auch aus der DDR, und kämpf­te mit ihnen für den Erhalt des „Grü­nen Ban­des“, wie sie den 1400 Kilo­me­ter lan­gen inner­deut­schen Grenz­strei­fen seit 1989 nen­nen. Eine jahr­zehn­te­lan­ge Gedulds­pro­be begann, die schließ­lich von Erfolg gekrönt ist: Heu­te ist der ehe­ma­li­ge Todes­strei­fen ein Bio­top­ver­bund von Welt­rang, in dem mehr als 1200 Tier- und Pflan­zen­ar­ten der Roten Liste Deutsch­lands leben.

Prof. Dr. Kai Frobel gilt als der „Vater“ des Grünen Bands und berichtet am 16. November über dessen 30-jährigen Entstehungsgeschichte. (Foto: BUND)

Prof. Dr. Kai Fro­bel gilt als der „Vater“ des Grü­nen Bands und berich­tet am 16. Novem­ber über des­sen 30-jäh­ri­gen Ent­ste­hungs­ge­schich­te. (Foto: BUND)

Die bei­den gemein­nüt­zi­gen Natur­schutz­ver­ei­ne LBV und BN Kreis­grup­pe Coburg, sowie das Natur­kun­de-Muse­um Coburg konn­ten nun zusam­men den „Vater“ des Grü­nen Bands für einen gro­ßen Vor­trag nach Coburg holen: Prof. Dr. Kai Fro­bel, Arten­schutz­re­fe­rent des BUND Natur­schutz, berich­tet am Mitt­woch, 16. Novem­ber, im gro­ßen Saal in St. Augu­stin, Festungs­stra­ße 2 in Coburg, über die ehe­ma­li­ge Gren­ze zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik und der DDR sowie die Schwie­rig­kei­ten, sie als Natur­schutz­ge­biet zu etablieren.

Der Vor­trag wur­de in Koope­ra­ti­on von LBV, BUND Natur­schutz und Natur­kun­de-Muse­um orga­ni­siert und beginnt um 19.30 Uhr, die Teil­nah­me ist kosten­los. Wer ver­hin­dert ist, kann sich auch online ein­wäh­len. Der Zugangs­link lau­tet www​.t1p​.de/​n​a​t​u​r​s​c​h​u​t​z​o​n​l​ine.

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