Ener­gie erle­ben und ver­ste­hen: Umwelt­bil­dungs­pro­jekt an der Wun­der­burg­schu­le Bamberg

Warum gibt es den Klimawandel und was kann man dagegen tun? Viertklässler:innen der Wunderburgschule haben zu dieser Frage am Umweltprojekt „Energie erleben und verstehen“ teilgenommen und Bürgermeister und Klimareferent, berichtet was sie künftig tun wollen, um den Klimawandel zu verlangsamen. (Foto: Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stephanie Schirken-Gerster)
Warum gibt es den Klimawandel und was kann man dagegen tun? Viertklässler:innen der Wunderburgschule haben zu dieser Frage am Umweltprojekt „Energie erleben und verstehen“ teilgenommen und Bürgermeister und Klimareferent, berichtet was sie künftig tun wollen, um den Klimawandel zu verlangsamen. (Foto: Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stephanie Schirken-Gerster)

In Zusam­men­ar­beit mit der Deut­schen Umwelt-Akti­on e.V., ein gemein­nüt­zi­ger Ver­ein, der seit über 60 Jah­ren in der Kin­der­gar­ten- und Schul­kom­mu­ni­ka­ti­on tätig ist, führt die Kli­ma- und Ener­gie­agen­tur Bam­berg zum wie­der­hol­ten Mal ein Pro­jekt in den Grund­schu­len in der Stadt und im Land­kreis Bam­berg durch, um mit Schüler:innen die umwelt­freund­li­che Strom­erzeu­gung, den Kli­ma­wan­del oder den eige­nen CO2 Fuß­ab­druck zu erar­bei­ten. Kli­ma­re­fe­rent und Bür­ger­mei­ster Joa­ns Glü­sen­kamp war zu Besuch in der Wun­der­burg­schu­le und hat sich dort von den Viertklässler:innen erklä­ren las­sen, wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt, umwelt­freund­lich Strom zu erzeu­gen und was man tun kann, um Ener­gie zu sparen.

„Ener­gie erle­ben und ver­ste­hen“ – das stand in einer Dop­pel­stun­de auf dem Stun­den­plan der Schüler:innen der vier­ten Klas­se in der Wun­der­burg­schu­le. Zunächst gin­ge es um die Fra­ge was Maschi­nen und Gerä­te benö­ti­gen, um über­haupt zu funk­tio­nie­ren. Die Ant­wort fiel den Schüler:innen leicht: Strom! Aber wo wird die­ser her­ge­stellt? Hier wur­de es schon schwie­ri­ger. Also wur­de anhand einer Dampf­ma­schi­ne den Kin­dern die Strom­erzeu­gung in Koh­le, Öl‑, Gas- und Müll­kraft­wer­ken anschau­lich erklärt. Aber, das wis­sen nun auch die Jungs und Mäd­chen der Wun­der­burg­schu­le, bei der Strom­erzeu­gung durch Ver­bren­nung ent­ste­hen Abga­se und die­se sind umwelt­schäd­lich und ver­stär­ken den Kli­ma­wan­del. An klei­nen Arbeits­sta­tio­nen konn­te die Schüler:innen dar­auf­hin aus­pro­bie­ren, wie die umwelt­freund­li­che Strom­erzeu­gung funk­tio­niert. „Ziel des Pro­jek­tes ist es, die Kin­der für mehr Umwelt­schutz zu sen­si­bi­li­sie­ren“, sagt Bür­ger­mei­ster Jonas Glü­sen­kamp, denn der wir­ke sich unmit­tel­bar auf den Kli­ma­wan­del aus. Und wel­che Aus­wir­kun­gen der auf Pflan­zen, Men­schen und Tier hat, konn­ten die Schüler:innen beim The­ma Eis­bä­ren erler­nen. „Die sind vom Aus­ster­ben bedroht“, berich­tet eine Schü­le­rin dem Bür­ger­mei­ster, weil sich auf­grund der Erd­er­wär­mung ihr Lebens­raum verkleinere.

Und weil jeder, egal ob groß oder klein, einen Bei­trag dazu lei­sten kann, dass der Kli­ma­wan­del zumin­dest ver­lang­samt wird, haben sich die Kin­der über­legt was sie selbst tun kön­nen, um die­se Ent­wick­lung zu brem­sen. „Licht aus, wenn wir in die Pau­se gehen oder weni­ger baden“, das waren nur zwei Bei­spie­le. Die Liste, um Ener­gie zu spa­ren war nicht zuletzt dank des Umwelt­pro­jek­tes nach zwei Schul­stun­den rich­tig lang gewor­den. „Ein Ergeb­nis, das sich abso­lut sehen las­sen kann“, fand der Bür­ger­mei­ster und dank­te allen Betei­lig­ten, die „Ener­gie erle­ben und ver­ste­hen“ mög­lich gemacht haben.

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