Amt für Bür­ger­be­tei­li­gung Bam­berg auf der Bür­ger­be­tei­li­gungs­kon­fe­renz in Rennes

Im Demokratiedialog: Katharina Zuegel (Moderation, von links), Tilman Hampel (Stadt Würzburg), Michaela Schraetz (Stadt Bamberg), Kévin Bertagnoli (Stadt Besançon), Marie Claire Croci (Stadt Toulouse) und Simon Strohmenger (Moderation). Foto: Rencontres européennes de la participation
Im Demokratiedialog: Katharina Zuegel (Moderation, von links), Tilman Hampel (Stadt Würzburg), Michaela Schraetz (Stadt Bamberg), Kévin Bertagnoli (Stadt Besançon), Marie Claire Croci (Stadt Toulouse) und Simon Strohmenger (Moderation). Foto: Rencontres européennes de la participation

„Mög­lichst vie­le Wege der Betei­li­gung anbie­ten“: Michae­la Schraetz vom Amt für Bür­ger­be­tei­li­gung dis­ku­tier­te auf dem Podi­um bei der Bür­ger­be­tei­li­gungs­kon­fe­renz in Ren­nes mit

Im Rah­men der 6. Ren­con­tres euro­péen­nes de la par­ti­ci­pa­ti­on, einer Bür­ger­be­tei­li­gungs­kon­fe­renz in der fran­zö­si­schen Metro­po­le Ren­nes, fand vom 24. bis 26. Okto­ber 2022 ein Demo­kra­tie­dia­log zwi­schen deut­schen und fran­zö­si­schen Gemein­den und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Akteu­ren statt. Dis­ku­tiert wur­den von Fach­leu­ten aus bei­den Län­dern die The­men Bür­ger­rä­te, digi­ta­le Bür­ger­be­tei­li­gung und direk­te Demokratie.

Für die Stadt Bam­berg war Michae­la Schraetz vom Amt für Bür­ger­be­tei­li­gung, Pres­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit vor Ort und hat sich mit den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus Würz­burg, Tou­lou­se und Besan­çon über digi­ta­le Bür­ger­be­tei­li­gung aus­ge­tauscht. Grenz­über­grei­fen­de Gemein­sam­keit ist die Her­aus­for­de­rung, mög­lichst vie­le Ziel­grup­pen zu erschlie­ßen und ins­be­son­de­re jun­ge Men­schen zu errei­chen. Digi­ta­le Betei­li­gung ist eine Mög­lich­keit dazu, aber wie in der Dis­kus­si­on klar wur­de, nicht die Lösung. „In Bam­berg set­zen wir auf die digi­ta­le Betei­li­gung als Ergän­zung zu Prä­senz­for­ma­ten“, so Schraetz in Ren­nes. „Aber es ist ein Trug­schluss zu glau­ben, dass Jün­ge­re nur digi­tal unter­wegs sind und Älte­re nur auf Ver­an­stal­tun­gen gehen. Wir ver­fol­gen den Weg, der Bevöl­ke­rung vie­le Wege der Betei­li­gung, ana­log wie digi­tal, zu einem The­ma anzubieten.“

Auf­merk­sam­keit erreg­te das Bam­ber­ger Modell im Rah­men der Bür­ger­be­tei­li­gungs-Platt­form bam​berg​-gestal​ten​.de. Digi­tal ein­brin­gen kön­nen sich Bür­ge­rin­nen und Bür­ger erst nach dem Abgleich mit der Ein­woh­ner­da­ten­bank unter Beach­tung stren­ger Daten­schutz­auf­la­gen. So wer­den orga­ni­sier­te Mehr­fach­ab­stim­mun­gen ver­hin­dert und qua­li­ta­tiv bes­se­re Ergeb­nis­se erzielt. Gera­de die fran­zö­si­schen Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­ter waren dar­an sehr inter­es­siert, wie die vie­len Nach­fra­gen zeig­ten. „Wir haben heu­te alle von­ein­an­der gelernt und Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­de her­aus­ge­ar­bei­tet. Allen Akteu­ren ist bewusst, wie wich­tig es ist, Bür­ge­rin­nen und Bür­ger bei stadt­ge­sell­schaft­li­chen Ent­schei­dun­gen ein­zu­be­zie­hen, ihre Mei­nung und Exper­ti­se wert­zu­schät­zen. Betei­li­gung stärkt die Demo­kra­tie in Euro­pa“, so das Resü­mee von Schraetz.

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