Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 2. Novem­ber 2022

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Sanie­rungs­ar­bei­ten am Berg­ge­län­de gehen weiter

Bis zur Berg­kirch­weih 2023 sol­len im Rah­men des Sicher­heits­kon­zepts Berg­kirch­weih­ge­län­de wei­te­re Gelän­der den aktu­el­len Anfor­de­run­gen an die Ver­kehrs­si­cher­heit ertüch­tigt wer­den. Im Novem­ber begin­nen des­halb Umbau­ar­bei­ten im Bereich süd­lich des Erich-Kel­lers. Die Arbei­ten dau­ern vor­aus­sicht­lich bis Ende April an.

Wie die vor­he­ri­gen Maß­nah­men ver­fol­gen auch die nun anste­hen­den Umbau­ten pri­mär das Ziel, die Sicher­heit am Fest­ge­län­de zu erhö­hen und den aktu­ell gül­ti­gen Auf­la­gen anzu­pas­sen. An drei Stand­or­ten wer­den dazu die vor­han­de­nen und teil­wei­se aus Holz bestehen­den Brü­stungs­ge­län­der abge­bro­chen und durch neue, höhe­re Gelän­der ersetzt, die eine Min­dest­hö­he von 1,10 Meter besit­zen und einer Hori­zon­tal­last von 2,0 Kilo­new­ton je Meter stand­hal­ten. Dazu müs­sen auch Stütz­mau­ern erneu­ert und zusätz­li­che Fun­da­men­te her­ge­stellt werden.

Die Gestal­tung der geplan­ten Gelän­der wur­de mit der Denk­mal­schutz­be­hör­de abge­stimmt und ent­spricht der Aus­ge­stal­tung der bis­he­ri­gen Abschnit­te. In enger Abstim­mung mit dem Eigen­be­trieb Stadt­grün wird dem Schutz der bestehen­den Bäu­me höch­ste Prio­ri­tät ein­ge­räumt, so dass alle vier Bäu­me erhal­ten wer­den kön­nen. Die Gesamt­ko­sten für die­ses Bau­maß­nah­men­pa­ket belau­fen sich gemäß der aktu­el­len Kosten­schät­zung auf ca. 380.000 Euro.

vhs-Vor­trag zu Kli­ma­schutz und Migrationspolitik

Zuneh­mend wer­den in Wis­sen­schaft und Poli­tik die Ver­bin­dun­gen zwi­schen dem Kli­ma und der Migra­ti­on unter­sucht. Dabei flie­ßen Bil­der von Men­schen auf der Flucht in eine Poli­tik der Migra­ti­ons­ab­wehr ein und befeu­ern Äng­ste. Wie kann man das Blatt wen­den und den Kli­ma­schutz und die Migra­ti­on sinn­voll in einer Poli­tik des Frie­dens inte­grie­ren? Wel­che Rol­le spielt die Kli­ma­ge­rech­tig­keit dabei? Die Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rin Sarah Loui­se Nash von der Uni­ver­si­tät für Wei­ter­bil­dung Krems/​Österreich setzt sich in ihrem Vor­trag mit die­sen Mecha­nis­men aus­ein­an­der und fragt, wie eine mensch­li­che­re Poli­tik ermög­licht wer­den kann. Die Mode­ra­ti­on über­nimmt Jan Wink­ler vom Insti­tut für Geo­gra­fie an der Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg. Eine Anmel­dung zu der Ver­an­stal­tung am Don­ners­tag, 10. Novem­ber, um 19:00 Uhr, Fried­rich­stra­ße 19 (Histo­ri­scher Saal), ist unter www​.vhs​-erlan​gen​.de/​k​u​r​s​/​2​2​W​1​5​6​002 mög­lich. Der Ein­tritt ist frei.

Kor­rek­te Müll­tren­nung beim Bio­ab­fall beson­ders wichtig

Auch in die­sem Jahr betei­ligt sich Erlan­gen an der Akti­on „Bio­ton­nen Deutsch­land“. Vie­le Städ­te und Land­krei­se in Deutsch­land wer­den wäh­rend einer 28-Tage-Chall­enge ihre Bür­ger auf die Bedeu­tung der rich­ti­gen Bio­müll­tren­nung hin­wei­sen. So auch Erlan­gen über die städ­ti­sche Abfall­be­ra­tung ab Mon­tag, 7.November, unter https://​www​.face​book​.com/​a​b​f​a​l​l​b​e​r​a​t​u​n​g​.​e​r​l​a​n​g​en/.

Vie­le Stof­fe, die nicht in die Bio­müll­ton­nen gehö­ren, stö­ren die Ver­wer­tung. Soge­nann­te Fehl­wür­fe sind zum Bei­spiel Ziga­ret­ten­stum­mel, Kaf­fee­pads mit Kunst­stoff­ein­satz oder auch die angeb­lich ver­rott­ba­ren Pla­stik­müll­beu­tel, da sie im übli­chen Ver­rot­tungs­pro­zess nicht bio­lo­gisch abbau­bar sind und des­halb die Qua­li­tät des Bio­mülls und des dar­aus ent­ste­hen­den Kom­posts ver­schlech­tern. Aber auch die bio­lo­gisch abbau­ba­ren Stof­fe im Rest­müll, die eigent­lich in die Bio­müll­ton­ne gehö­ren, erhö­hen unnö­ti­ger­wei­se die Kosten für den ein­zel­nen Gebührenzahler.

Die Bun­des­re­gie­rung hat mit der Novel­le der Bio­ab­fall­ver­ord­nung die Vor­ga­ben erneut ver­schärft und fest­ge­legt, dass künf­tig so gut wie gar kei­ne Kunst­stof­fe mehr im Bio­ab­fall ent­hal­ten sein dür­fen. Eine rich­tig befüll­te Bio­müll­ton­ne ist aber auch für die wei­te­re Ver­ar­bei­tung beson­ders wich­tig: Denn das in der städ­ti­schen Kom­po­stie­rungs­an­la­ge ange­lie­fer­te Grün­gut wird zu dem gern genutz­ten Kom­post ver­ar­bei­tet, der Inhalt der Bio­ton­ne wird zu Bio­gas­pro­duk­ti­on und Kom­po­stie­rung in Bam­berg genutzt. In bei­den Anla­gen ist die Anlie­fe­rung mit stör­stoff­frei­em Bio­ab­fall – sowohl für den stö­rungs­frei­en Ablauf der Betriebs­pro­zes­se – als auch für eine hohe Gas­aus­beu­te und einen hoch­wer­ti­gen Kom­post – von größ­ter Bedeutung.

Bür­ger­mei­ster spricht bei All­er­gie- und Endoskopietagung

Sams­tag, 5. Novem­ber 2022, 11:40 Uhr, Mal­te­ser Wald­kran­ken­haus, Raths­ber­ger Straße

Am Mal­te­ser Wald­kran­ken­haus fin­det in Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­ein für All­er­gie- und Endo­sko­pie­for­schung e.V. am Wochen­en­de, 5. und 6. Novem­ber, eine inter­na­tio­na­le Fach­ta­gung statt. Vor Beginn der inter­na­tio­na­len Vor­trä­ge am Sams­tag, 5. Novem­ber, gegen 11:40 Uhr begrüßt auch Bür­ger­mei­ster Jörg Vol­leth die Teil­neh­men­den der 6. All­er­gie- und Endoskopietagung.

Stadt gedenkt 84. Wie­der­kehr der Reichspogromnacht

Sonn­tag, 6. Novem­ber 2022, 11:00 Uhr, Jüdi­scher Fried­hof, Rudels­wei­her­stra­ße 85

Zum 84. Mal jährt sich heu­er die Reichs­po­grom­nacht (9./10. Novem­ber 1938). Mit einer Gedenk­ver­an­stal­tung erin­nert die Stadt Erlan­gen am Sonn­tag, 6. Novem­ber, auf dem Jüdi­schen Fried­hof an die­ses Ereig­nis. Nach der Begrü­ßung durch Bür­ger­mei­ster Jörg Vol­leth wer­den die Namen der Opfer des Pogroms durch Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 9. Klas­se der Her­mann-Hede­nus-Mit­tel­schu­le ver­le­sen. Für die christ­li­chen Kir­chen spricht Pater Richard Win­ter Kar­me­lit (Katho­li­sches Deka­nat), Wor­te des Erin­nerns spricht die Vor­sit­zen­de der Jüdi­schen Kul­tus­ge­mein­de Ester Lim­burg-Klaus. Das Schluss­wort spricht wie­der­um Bür­ger­mei­ster Jörg Volleth.

Bür­ger­mei­ster beim Tag der Heimat

Sonn­tag, 6. Novem­ber 2022, 15:00 Uhr, Redou­ten­saal, Theaterplatz

Der Bund der Ver­trie­be­nen lädt am Sonn­tag, 6. Novem­ber, zum Tag der Hei­mat in den Redou­ten­saal ein. Zu den Fest­gä­sten zählt auch Bür­ger­mei­ster Jörg Volleth.

Sit­zung des Naturschutzbeirats

Mon­tag, 7. Novem­ber 2022, 17:00 Uhr, Schuh­stra­ße 40, Konferenzraum

Der Natur­schutz­bei­rat der Stadt Erlan­gen kommt am Mon­tag, 7. Novem­ber, um 17:00 Uhr im Kon­fe­renz­saal des Klei­nen Rat­hau­ses (Schuh­stra­ße 40) zu sei­ner näch­sten öffent­li­chen Sit­zung zusam­men. The­men sind unter ande­rem ein Sach­stands­be­richt zum The­ma Kli­ma-Auf­bruch sowie der Hub­schrau­ber­lan­de­platz an der Ebrard­stra­ße, ein Anhö­rungs­ver­fah­ren der Regie­rung von Mit­tel­fran­ken sowie die Auf­wands­ent­schä­di­gung für die Mit­glie­der des Naturschutzbeirats.

Stadt lädt ein zur Bür­ger­ver­samm­lung für Tennenlohe

Don­ners­tag, 10. Novem­ber 2022, 20:00 Uhr, Grund­schu­le Ten­nen­lo­he, Eng­gleis 6

Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger von Ten­nen­lo­he sind am Don­ners­tag, 10. Novem­ber, um 20:00 Uhr ein­ge­la­den, sich mit ihren Anlie­gen direkt an die Stadt­ver­wal­tung zu wen­den. Die Bür­ger­ver­samm­lung unter der Lei­tung von Bür­ger­mei­ster Jörg Vol­leth fin­det in der Turn­hal­le der Grund­schu­le Ten­nen­lo­he (Eng­gleis 6) statt.Fragen und The­men kön­nen schrift­lich vor­ab an die Ver­wal­tung gerich­tet wer­den. Kon­takt: Stadt Erlan­gen, Bür­ger­mei­ster- und Pres­se­amt, 91051 Erlan­gen, oder per E‑Mail: buergerversammlung@​stadt.​erlangen.​de.

Sper­rung Streit­berg­weg verlängert

Wie das städ­ti­sche Refe­rat für Pla­nen und Bau­en mit­teilt, wird die Voll­sper­rung des Streit­berg­we­ges auf Höhe Fran­ken­albstra­ße bis Mon­tag, 14. Novem­ber, ver­län­gert. Im Inter­net gibt es eine Über­sicht über wei­te­re Sper­run­gen im Stadt­ge­biet unter www​.erlan​gen​.de/​v​e​r​k​ehr.

Dechs­endor­fer Wei­her gesperrt

Wie das Amt für Sport und Gesund­heits­för­de­rung mit­teilt, wird der­zeit der Dechs­endor­fer Wei­her abge­las­sen. Dabei wird das gesam­te Was­ser über ein tech­ni­sches Bau­werk abge­zo­gen. Hier­durch ent­steht ein Sog, der Men­schen unter Was­ser zie­hen kann. Da hier­durch Ertrin­kungs­ge­fahr besteht, ist seit 25. Okto­ber jeg­li­che Akti­vi­tät auf und im Was­ser unter­sagt. Ent­spre­chen­de Schil­der machen dar­auf aufmerksam.