Markt Göß­wein­stein hält vor­erst am baye­ri­schen För­der­pro­gramm zum Breit­band­aus­bau fest

Aus­schrei­bung erfolgt

Der Markt­ge­mein­de­rat Göß­wein­stein hält aktu­ell am baye­ri­schen För­der­pro­gramm zum Breit­band­aus­bau in der gesam­ten Gemein­de fest. Die Aus­schrei­bung im Rah­men der baye­ri­schen Giga­bi­tricht­li­nie ist für alle Orts­tei­le vor­zu­neh­men, beschlos­sen die Räte ein­stim­mig wäh­rend der jüng­sten Markt­ge­mein­de­rats­sit­zung und deckel­ten die so genann­te Wirt­schaft­lich­keits­lücke auf 6 Mil­lio­nen Euro.

Aller­dings könn­te sich dies zum 1. Janu­ar näch­sten Jah­res schon wie­der ändern. Vom Büro Cor­we­se wur­de mit­ge­teilt, dass im Rah­men des Bun­des­för­der­pro­gramms ab dem 1. Janu­ar in allen Orts­tei­len ein flä­chen­decken­der Glas­fa­ser­aus­bau durch­ge­führt wer­den könn­te. Es wur­de des­halb über­legt, ob ein Umstieg auf das Bun­des­pro­gramm sinn­voll wäre. Denn beim baye­ri­schen För­der­pro­gramm wer­den nicht alle Grund­stücke eines Orts­teils an das Glas­fa­ser­netz ange­schlos­sen. Die­se könn­ten dann aber über das Bun­des­pro­gramm för­der­fä­hig sein. Das bis­he­ri­ge Bun­des­pro­gramm wur­de wegen aus­ge­schöpf­ter Finanz­mit­tel rück­wir­kend zum 17. Okto­ber gestoppt. Das heißt, das es momen­tan vom Bund kei­ne Zuschüs­se zum Breit­band­aus­bau gibt. Der­zeit ist auch noch nicht abzu­se­hen, ob das Bun­des­pro­gramm Anfang näch­sten Jah­res neu auf­ge­legt wird und wie hoch dann die För­der­quo­te ist. Ein War­ten auf die Reak­ti­vie­rung des Bun­des­pro­gramms ist daher nicht nur unge­wiss, son­dern wür­de für den Markt Göß­wein­stein mit einem erheb­li­chen Zeit­ver­zug ein­her­ge­hen. Auch hät­te dies dann even­tu­ell zur Fol­ge, dass in bestimm­ten Stra­ßen­zü­gen inner­halb weni­ger Jah­re zwei­mal Tief­bau­ar­bei­ten wegen des Glas­fa­ser­aus­baus durch­ge­führt wer­den müssten.

Für den Haupt­ort Göß­wein­stein hat die Tele­kom Deutsch­land GmbH inzwi­schen mit­ge­teilt, das sie in den Jah­ren 2024/2025 nun doch einen eigen­wirt­schaft­li­chen Aus­bau plant. Dafür ist dann kein Eigen­an­teil des Mark­tes mehr erfor­der­lich. Die Aus­schrei­bung für den Aus­bau der wei­te­ren Orts­tei­le stün­de daher jetzt an. Im Rah­men der baye­ri­schen Giga­bi­tricht­li­nie wird der Glas­fa­ser­aus­bau aller­dings nicht in allen Orts­tei­len flä­chen­deckend durch­ge­führt. Die Grob­ko­sten für den Aus­bau in der in der baye­ri­schen Giga­bi­tricht­li­nie lie­gen nun bei 6,6 Mil­lio­nen Euro. Der Eigen­an­teil des Mark­tes wird auf 1,06 Mil­lio­nen Euro geschätzt, was einem För­der­satz von zir­ka 83,9 Pro­zent ent­spricht. Gegen­über dem Eigen­teil ohne einen Eigen­aus­bau durch die Tele­kom redu­ziert sich die­ser aller­dings nur um 30.000 Euro. Dies liegt dar­an, dass der Markt auf Grund der gesun­ke­nen Bau­ko­sten von ehe­mals 8,6 Mil­lio­nen Euro wesent­lich weni­ger Här­te­fall­för­de­rung erhält. Zudem wur­de die Anzahl der för­der­fä­hi­gen Anschlüs­se redu­ziert, was eben­falls eine Sen­kung der För­de­rung zur Fol­ge hat. Anson­sten soll die bereits wäh­rend der Novem­ber­sit­zung letz­ten Jah­res beschlos­se­ne Aus­bau­pla­nung voll­um­fäng­lich fort­ge­setzt werden.

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