Sel­ber Wöl­fe ver­kau­fen sich teuer

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Kre­feld Pin­gui­ne vs. Sel­ber Wöl­fe 6:2 (0:1; 3:1; 3:0)

Nach lan­ger Bus­fahrt kamen die Sel­ber Wöl­fe zwar erst spät am Nie­der­rhein an, fan­den aber schnell ins Spiel und gin­gen nach den ersten 20 Minu­ten mit einer Füh­rung in die Kabi­ne. Miglio erhöh­te direkt nach der Pau­se gar auf 0:2, doch nach dem zwi­schen­zeit­li­chen Anschluss­tref­fer der Pin­gui­ne dreh­ten die Gast­ge­ber mit einem Dop­pel­schlag in der 40. Minu­te das Spiel. Selb blieb trotz eines wei­te­ren Tref­fers der Gast­ge­ber bis kurz vor Spie­len­de in Schlag­di­stanz. Kre­feld bewahr­te aber die Ner­ven und ent­schied mit einem wei­te­ren Dop­pel­schlag in der letz­ten Minu­te end­gül­tig die Partie.

Wöl­fe hal­ten Kre­fel­der Druck stand und gehen selbst in Führung

Die Sel­ber Wöl­fe kamen nach lan­ger Bus­fahrt erst sehr spät in Kre­feld an, was man in den Anfangs­mi­nu­ten merk­te. Die Pin­gui­ne mit viel Schei­ben­be­sitz, doch das Wolfs­ru­del stand defen­siv kom­pakt und gab den Gast­ge­bern kei­ne kla­re Tor­chan­ce. So waren es die Wöl­fe, die zwei­mal durch Thomp­son und ein­mal durch Fern die ersten kla­ren Chan­cen im Spiel, aber noch kei­nen Erfolg hat­ten. Dies änder­te sich in der 10. Minu­te: Fern schick­te mit einem genia­len Pass Hlo­zek auf die Rei­se, der allei­ne auf Belov zulief und die Schei­be halb­hoch über die Stock­hand des Kre­fel­der Goa­lies zum 0:1 ver­senk­te. Im wei­te­ren Ver­lauf hat­te Kre­feld wie­der mehr Spiel­an­tei­le. Die Por­zel­lan­städ­ter konn­ten sich aber auf Wei­de­kamp im Tor ver­las­sen. Allein zwi­schen der 11. und 17. Spiel­mi­nu­te ent­schärf­te der Wöl­fe-Goa­lie 4 Groß­chan­cen der Gast­ge­ber sou­ve­rän. Und ret­te­te die Füh­rung in die erste Pause.

Kre­feld schlägt kurz vor der Pau­se dop­pelt zu

Der mitt­le­re Spiel­ab­schnitt begann ganz nach dem Geschmack der Sel­ber Wöl­fe: Gera­de ein­mal 34 Sekun­den waren gespielt, da konn­te Belov einen Thomp­son-Schuss nur abpral­len las­sen, Miglio nahm die Schei­be auf und schob die­se mit der Rück­hand zum 0:2 in die Maschen. In der 27. Minu­te gelang den Gast­ge­bern dann in der von bei­den Sei­ten kör­per­be­tont geführ­ten Par­tie der Anschluss­tref­fer durch Müller.

Die Wöl­fe rekla­mier­ten zwar eine Abseits­stel­lung, doch der Tref­fer zähl­te. Im wei­te­ren Ver­lauf ver­tei­dig­ten die Wöl­fe eine Unter­zahl­si­tua­ti­on sehr gut und auch Wei­de­kamp bedank­te sich mit aus­ge­zeich­ne­ten Saves für das ihm ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en. In der 39. Minu­te hat­te Hlo­zek eine wei­te­re gute Abschluss­chan­ce auf Sei­ten der Sel­ber, fand aber in Belov sei­nen Mei­ster. Bes­ser mach­te es Kre­feld, die in der 40. Minu­te mit einem Dop­pel­schlag durch Bap­pert und Mouil­leri­at inner­halb von 43 Sekun­den das Spiel drehten.

Wöl­fe blei­ben bis kurz vor Ende in Schlagdistanz

Der letz­te Spiel­ab­schnitt war lan­ge Zeit ein offe­ner Schlag­ab­tausch. Die Por­zel­lan­städ­ter zeig­ten erneut auch in Unter­zahl ihre Klas­se und lie­ßen zunächst kei­nen wei­te­ren Tref­fer der Gast­ge­ber zu. In der 54. Minu­te gelang den Pin­gui­nen nach einer län­ge­ren Drang­pha­se das 4:2 durch Mül­ler. Selb kam nach die­sem Nacken­schlag stark zurück und erar­bei­te­te sich gleich 4–5 Chan­cen direkt hin­ter­ein­an­der, die aber alle­samt Belov zunich­te­mach­te. Eine wei­te­re Über­zahl­si­tua­ti­on für die Wöl­fe ver­strich unge­nutzt. Zwei Minu­ten vor dem Ende setz­ten die Sel­ber noch­mal alles auf eine Kar­te und zogen Wei­de­kamp zugun­sten eines zusätz­li­chen Feld­spie­lers. Doch statt des Anschluss­tref­fers für die Gäste fiel die Ent­schei­dung für Kre­feld durch Lewan­dow­ski zum 5:2. Das 6:2 47 Sekun­den vor Spie­len­de durch den 3. Tref­fer von Mül­ler war der Schluss­punkt des Abends.

Mann­schafts­auf­stel­lun­gen und Statistik

  • Kre­feld Pin­gui­ne: Belov (Bitt­ner) – Tif­fels, Zerres­sen, Trink­ber­ger, Söll, Dobrys­kin, Bap­pert – Mül­ler, Mouil­leri­at, Mag­wood, Shats­ky, Mil­ler, Koch, Nie­der­ber­ger, Kryms­kiy, Fischer, Lewan­dow­ski, Mayr, van der Ven
  • Sel­ber Wöl­fe: Wei­de­kamp (Bit­zer) – Trska, Laval­lée, Kania, Deeg, Schaaf, Fern, Sil­ber­mann – Miglio, Thomp­son, Nau­mann, Gel­ke, McN­eill, Schwam­ber­ger, Ham­mer­bau­er, Kruminsch, Hlo­zek, Wolt­man­nö, Noack, Klughardt
  • Tore: 10. Min. 0:1 Hlo­zek; 21. Min. 0:2 Miglio (Thomp­son, Nau­mann); 37. Min. 1:2 Mül­ler (Mouil­lie­rat, Mag­wood); 40. Min. 2:2 Bap­pert (Trink­ber­ger, Dobrys­kin); 40. Min. 3:2 Mül­ler (Mouil­leri­at, Mag­wood); 54. Min. 4:2 Mil­ler (Koch); 59. Min. 5:2 Lewan­dow­ski (emp­ty net); 60. Minu­te 6:2 Mül­ler (Mouil­lie­rat)
  • Straf­zei­ten: Kre­feld 4; Selb 4
  • Schieds­rich­ter: West­rich, Sin­g­ai­tis (Pfei­fer, van Himbeek)
  • Zuschau­er: 3.168

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