Land­kreis Coburg: Mit­ar­bei­ter der Kreis­stra­ßen­mei­ste­rei und der Bau­hö­fe infor­mier­ten sich über insek­ten­feund­li­ches Mähen

Landkreis Coburg: Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei informierten sich über insektenfeundliches Mähen Oktober 2022
Wie mähen wir in Zukunft? Mit dieser Frage haben sich die Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei und verschiedener Bauhöfe aus der Region beschäftigt. Foto: Privat

Insek­ten­freund­lich mähen

Wie mähen wir in Zukunft? Mit die­ser Fra­ge haben sich die Mit­ar­bei­ter der Kreis­stra­ßen­mei­ste­rei sowie ver­schie­de­ner Bau­hö­fe aus der Regi­on kürz­lich beschäf­tigt und sich die insek­ten­freund­li­chen Mäh­ge­rä­te des Her­stel­lers Mulag vor­füh­ren lassen.

Bei der neue­sten Mäh­tech­nik geht es um fünf wesent­li­che Punk­te: Im Gras sit­zen­de Lebe­we­sen, wie Libel­len, Bie­nen oder Schmet­ter­lin­ge sol­len beim Mähen durch eine Auf­scheuch­vor­rich­tung auf­ge­scheucht und Blü­ten­sa­men abge­schüt­telt, statt ver­nich­tet wer­den. Um Boden­le­be­we­sen bes­ser zu schüt­zen, beträgt die Schnitt­hö­he statt bis­her vier bis acht Zen­ti­me­ter künf­tig 10 bis 15 Zen­ti­me­ter, die Abroll­wal­ze ist zudem so gestal­tet, dass die Boden­le­be­we­sen nicht erdrückt wer­den. Die Schneidele­men­te sind so an das Mäh­ge­rät ange­bracht, dass der Kon­takt zwi­schen Insek­ten und Schneid­werk­zeug mög­lichst gering ist. Das Ansaug­sy­stem zum Auf­sa­gen des Mäh­gu­tes ist so gestal­tet, dass deut­lich weni­ger Insek­ten und Blü­ten­sa­men auf­ge­saugt wer­den. Bis zu 70 Pro­zent der Insek­ten kön­nen durch die­se neue Mäh­tech­nik geret­tet wer­den, wie Unter­su­chun­gen ver­schie­de­ner Uni­ver­si­tä­ten gezeigt haben.

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