Spiel­be­richt FSV Erlan­gen Bruck – SG Burk/​Schlaifhausen/​Leutenbach II 5:4 (3:1)

Symbolbild Fussball

Lehr­rei­ches Auswärtsspiel

Dass man einen Geg­ner nie­mals unter­schät­zen soll­te, gera­de wenn er zunächst nur zu zehnt antritt, lehr­ten die Mädels vom FSV Erlan­gen Bruck unse­rer zwei­ten Mann­schaft am ver­gan­ge­nen Mitt­woch. Bereits nach sie­ben Spiel­mi­nu­ten mar­kier­te Lina Knau­er ihren ersten Tref­fer für den FSV, wäh­rend die SG gedank­lich wohl noch in der Kabi­ne ver­weil­te. Danach fand man etwas bes­ser ins Spiel und ver­such­te sich vor das Tor von Sarah Yal­cin zu kom­bi­nie­ren. Lei­der gelang das nur sehr sel­ten, ein­zig nach den gefähr­lich getre­te­nen Ecken von Esra Tok­tas lag ein Hauch von Tor­ge­fahr in der Luft. Nach einem Kon­ter erziel­te Eli­sa Eger dann das 2:0 für ihre Far­ben (26.), ehe der Pfo­sten die Por­zelt-Elf zunächst vor dem 3:0 ret­te­te (30.). Die­ser Tref­fer fiel dann aber trotz­dem kurz dar­auf, als Eli­sa Eger sich auf der lin­ken Abwehr­sei­te durch­setz­te und eis­kalt voll­streck­te (40.). Mit dem Pau­sen­pfiff erziel­te Esra Tok­tas noch den 3:1‑Anschlusstreffer. In der zwei­ten Hälf­te hat­te man sich dann eini­ges vor­ge­nom­men und übte immer mehr Druck auf die Heim­elf aus, doch zunächst erziel­te Lina Knau­er einen wei­te­ren Tref­fer für Blau-Weiß (58.).

Davon unbe­ein­druckt ver­such­te die SG wei­ter ein Tor erzie­len. Dies dau­er­te bis zur 71. Minu­te, als Cari­na Nögel sich durch Brucks Hin­ter­mann­schaft drib­bel­te und ins lan­ge Eck ein­schob. Kurz dar­auf erziel­te sie aus dem Gewühl den 4:3‑Anschlusstreffer (76.), was der SG wei­te­ren Auf­wind gab. Brucks Tor­hü­te­rin Yal­cin erwisch­te dabei einen guten Tag und hielt die Füh­rung für ihre Far­ben fest. Bis zur 83. Spiel­mi­nu­te, als sie beim Schuss von Esra Tok­tas aus kur­zer Distanz chan­cen­los war. Bei einem dar­auf­fol­gen­den Kon­ter stell­te sich die SG nicht cle­ver genug und foul­te die FSV-Stür­me­rin ca. 25 Meter vor dem eige­nen Kasten. Die­se Chan­ce ließ sich die gut auf­ge­leg­te Knau­er nicht neh­men und ver­senk­te die Kugel zum umju­bel­ten 5:4‑Endstand. Ein wei­te­rer Tref­fer soll­te nicht mehr fal­len, sodass es beim ver­dien­ten Heim­erfolg für den FSV blieb.

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