VHS Bay­reuth: „Green­wa­shing“ in der Ernährungswirtschaft?

Im Rah­men des Seme­ster­schwer­punkts „FAIR­lockend auf­ge­tischt – Wis­sensh­ap­pen rund um unse­re Bil­dung“ bie­tet die Volks­hoch­schu­le Bay­reuth am 26. Okto­ber um 19 Uhr einen kosten­frei­en Online-Vor­trag mit Simon Moritz an. Der Refe­rent aus Kulm­bach ist Diplom-Poli­to­lo­ge und seit über zehn Jah­ren in der poli­ti­schen Erwach­se­nen­bil­dung aktiv. Das ver­än­der­te Bewusst­sein vie­ler Men­schen für Nach­hal­tig­keit und einen öko­lo­gi­sche­ren Lebens­wan­del wirkt sich nicht nur auf gesetz­li­che Vor­ga­ben, son­dern auch auf die Pro­dukt­pa­let­ten der Wirt­schaft aus. „Bio“, „nach­hal­tig“, „grün“ – die selbst ver­ge­be­nen Labels der Unter­neh­men sind so bunt und viel­fäl­tig wie die Wer­be­bot­schaf­ten der Pro­duk­te selbst. Aber steckt hin­ter die­sen Ver­spre­chun­gen auch öko­lo­gi­sche Sub­stanz und „ech­te“ Nach­hal­tig­keit? Oder haben wir es vor allem mit „Green­wa­shing“, also dem geschick­ten Ver­mark­ten von Pro­duk­ten unter irre­füh­ren­den Anga­ben zu deren Nach­hal­tig­keit, zu tun?

Die­sen Fra­gen möch­te der Online-Vor­trag mit Blick auf „Green­wa­shing“ ins­be­son­de­re in der Lebens­mit­tel­wirt­schaft nach­ge­hen, Irr­we­ge auf­zei­gen, Lösun­gen anbie­ten und den Umgang der Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher mit der­lei Pro­duk­ten und Anbie­tern kri­tisch diskutieren.

Eine ver­bind­li­che Anmel­dung bis 26. Okto­ber, 16.30 Uhr, ist erfor­der­lich. Die Ver­an­stal­tung wird geför­dert durch das Baye­ri­sche Staats­mi­ni­ste­ri­um für Unter­richt und Kul­tus. Infos und Anmel­dung unter Tele­fon 0921 50703840 und www​.vhs​-bay​reuth​.de. Auf der Web­site ist auch das kom­plet­te Pro­gramm zum The­men­schwer­punkt der vhs zu finden.

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