Vereinsgründung als „Forchheim For Future“

Drei Jahre nach der Gründung der Nachhaltigkeitsinitiative (damals noch unter dem Namen „Transition Forchheim“) haben sich die Aktiven entschlossen, sich als eingetragener Verein zu gründen. An der Gründungsversammlung nahmen 24 Gründungsmitglieder teil, verabschiedeten Satzung und Beitragsordnung und wählten Klara Günther und Eugen Wette-Köhler zu Vorsitzenden, Karl Weiland zum Kassier und Ulrike Wilke zur Schriftführerin. Als Beisitzer wurden Sabine Hansen, Ludwig Endres und Stefanie Heine-Müller gewählt und die Funktion der Kassenprüfer übernahmen Anke Rüther und Andrea Neite. Alle Anwesenden bekräftigten, dass die bisherigen Aktivitäten wie Reparatur-Café, Clean-Up, Urban Gardening etc. fortgeführt werden sollen. Auch wurden neue Ideen und Ziele wie die eines „guten Lebens für alle“ entwickelt: „Gemeinsam Zukunft bauen – ökologisch, fair und regional“, wie es Wette-Köhler in seiner Darstellung der Vision ausdrückte. Dazu soll auch das „Zukunftshaus“ beitragen, das Menschen die Möglichkeit geben soll, sich auf vielfältige und unterschiedliche Weise zu engagieren. Das Reparatur-Café soll dort einen festen Standort erhalten, so dass es häufiger stattfinden kann, ein Leih-Laden und die Einrichtung einer Tausch-/Verschenke-Börse sind geplant und es soll natürlich auch die Möglichkeit zur Begegnung bieten. Alle Anwesenden begeisterten sich für diese Idee und es liegen sogar schon erste Möbel-Spenden für das Zukunftshaus vor. Fehlen halt nur noch passende Räumlichkeiten. „Wenn die formelle Eintragung im Vereinsregister des Amtsgerichts erfolgt und die Gemeinnützigkeit vom Finanzamt bestätigt ist, werden wir uns zu Beginn des nächsten Jahres um die Finanzierung und die Verwirklichung des Zukunftshauses kümmern“, erklärten die Vorsitzenden. Nähere Informationen gibt es unter https://forchheim-for-future.de und Fragen zum Verein und zum Zukunftshaus werden unter info@forchheim-for-future.de gerne beantwortet.