Neu­er Chef­arzt der Neu­ro­lo­gie am REGIO­MED-Kli­ni­kum Coburg

Der neue Chefarzt Dr. med. Friedrich Freiherr von Rosen (Mitte) bei seinem ersten Arbeitstag mit (von links) Ärztlichem Direktor PD Dr. med. Georg Breuer, Komm. Krankenhausdirektor Fridolin Rech, Standortverantwortliche Personalreferentin Lilli Herzog, Stellv. Ärztlicher Direktor Dr. med. Klaus Post. ©REGIOMED
Der neue Chefarzt Dr. med. Friedrich Freiherr von Rosen (Mitte) bei seinem ersten Arbeitstag mit (von links) Ärztlichem Direktor PD Dr. med. Georg Breuer, Komm. Krankenhausdirektor Fridolin Rech, Standortverantwortliche Personalreferentin Lilli Herzog, Stellv. Ärztlicher Direktor Dr. med. Klaus Post. ©REGIOMED

Die Neu­ro­lo­gi­sche Abtei­lung am REGIO­MED-Kli­ni­kum Coburg hat einen neu­en Chef­arzt. Dr. med. Fried­rich Frei­herr von Rosen wur­de vom Auf­sichts­rat in der ver­gan­ge­nen Sit­zung beru­fen. Die Nach­be­set­zung der Stel­le ist erfor­der­lich, da der bis­he­ri­ge Chef­arzt, Dr. med. Karl­heinz Lux­ner, sich auf eige­nem Wunsch neu­en Her­aus­for­de­run­gen wid­men möchte.

Der REGIO­MED-Ver­bund ist für den gebür­ti­gen Hes­sen und Wahl-Ober­fran­ken kein Neu­land. Dr. von Rosen hat bereits in den ver­gan­ge­nen Jah­ren die neu­ro­lo­gi­sche Behand­lung der Kli­ni­ken des Ver­bun­des mit­ge­stal­tet. Zuletzt war der lang­jäh­ri­ge Chef­arzt der Schön Kli­nik Bad Staf­fel­stein in Erlan­gen an den Bezirks­kli­ni­ken Mit­tel­fran­ken als Chef­arzt tätig.

Dr. von Rosen, der über eine lang­jäh­ri­ge Erfah­rung als Chef­arzt ver­fügt, ist zudem für den Bereich der neu­ro­lo­gi­schen Inten­siv­me­di­zin und Phy­si­ka­li­sche The­ra­pien qua­li­fi­ziert. Zudem ist er von der Baye­ri­schen Lan­des­ärz­te­kam­mer als Fach­arzt­prü­fer im Fach Neu­ro­lo­gie bestellt. Die Aus­bil­dung von jun­gen Medi­zi­ne­rin­nen und Medi­zi­nern liegt Dr. von Rosen sehr am Her­zen. Dies zeigt auch sein enga­gier­ter Ein­satz als Dozent in ver­schie­de­nen Ausbildungseinrichtungen.

Micha­el Musick, Geschäfts­füh­rer der REGIO­MED-KLI­NI­KEN GmbH freut sich über die Bestel­lung des neu­en Chef­arz­tes. „Herr Dr. med. Fried­rich Frei­herr von Rosen ist ein sehr erfah­re­ner und enga­gier­ter Arzt, der mit dem Ver­bund und unse­rer Struk­tur bestens ver­traut ist. Mit ihm zusam­men wer­den wir die Lei­stungs­fä­hig­keit des Fach­be­reichs Neu­ro­lo­gie im REGIO­MED-Ver­bund wei­ter aus­bau­en. Damit wer­den die Wei­chen für die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung gelegt. Davon wer­den nicht nur wir als Ver­bund, son­dern vor allem auch die Bevöl­ke­rung vor Ort nach­hal­tig profitieren.“

logo regiomed klinikenDr. von Rosen wird nach sei­ner Beru­fung als Chef­arzt in Coburg, im Rah­men einer Span­gen­lö­sung, die neu­ro­lo­gi­sche Ver­sor­gung am REGIO­MED Kli­ni­kum Lich­ten­fels wei­ter­hin sicher­stel­len und einen engen fach­li­chen Aus­tausch mit dem neu­ro­lo­gi­schen Bereich am REGIO­MED Kli­ni­kum Son­ne­berg pfle­gen. Zudem dazu möch­te er die Zusam­men­ar­beit mit dem ambu­lan­ten Bereich, sowie die Ver­zah­nung im REGIO­MED-Ver­bund mit wei­te­ren Abtei­lun­gen für die inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit stär­ken. „Auf die Ver­än­de­rung der demo­gra­phi­schen Ent­wick­lung unse­rer Gesell­schaft wie auch auf die gesund­heits­po­li­ti­schen Her­aus­for­de­run­gen wer­den wir nur durch einen koope­ra­ti­ven Ansatz pass­ge­naue Lösun­gen fin­den“ ist sich der Chef­arzt sicher. „Ich schät­ze die gute Zusam­men­ar­beit im Team, die ich jetzt schon erfah­ren durf­te. Zusam­men mit mei­nem ärzt­li­chen Team sowie den Mit­ar­bei­ten­den aus The­ra­pie und Pfle­ge möch­te ich den Fach­be­reich zukunfts­fä­hig weiterentwickeln.“

Gera­de die Schlag­an­fall­be­hand­lung ist ein beson­de­res Anlie­gen von Dr. von Rosen. Jähr­lich erlei­den etwa 270.000 Men­schen in Deutsch­land einen Schlag­an­fall. Das ist ein ernst­haf­ter Not­fall auf­grund einer Durch­blu­tungs­stö­rung im Gehirn und vie­le Betrof­fe­ne tra­gen von einem Schlag­an­fall Fol­ge­schä­den davon. Denn je Aus­prä­gung der Durch­blu­tungs­stö­rung, kann das betrof­fe­ne Hirn­are­al sei­ne Auf­ga­be ent­we­der vor­läu­fig oder dau­er­haft nicht mehr voll­um­fäng­lich erfül­len. Je schnel­ler die Durch­blu­tungs­stö­rung behan­delt wird, desto bes­ser. Bei einem Schlag­an­fall ster­ben pro Minu­te etwa zwei Mil­lio­nen Ner­ven­zel­len im Gehirn ab. Daher gilt: Es zählt jede Minu­te – je eher der Betrof­fe­ne behan­delt wird, desto eher kann Fol­ge­schä­den ent­ge­gen­ge­wirkt werden.

REGIO­MED unter­hält meh­re­re Stro­ke Units im Ver­bund. Dies sind spe­zia­li­sier­te Ein­hei­ten der Dia­gno­stik und Behand­lung eines aku­ten Schlag­an­falls. Dane­ben gibt es eine über­ört­li­che Zusam­men­ar­beit mit dem STE­NO-Netz (Schlag­an­fall­netz­werk mit Tele­me­di­zin in Nord­bay­ern). Dr. von Rosen selbst möch­te die eta­blier­ten Spe­zi­al­ein­hei­ten vor Ort stär­ken, um dem Anspruch einer lücken­lo­sen Pati­en­ten­ver­sor­gung wei­ter­hin sicherzustellen.

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