Wirt­schafts­ju­nio­ren Bay­reuth orga­ni­sier­ten „F*ckup Night“

„F*ckup Night“ in Bayreuth
„F*ckup Night“ in Bayreuth

„Auf­ge­ben kam für mich nie infra­ge“ – wich­ti­ge Bot­schaf­ten auf der „F*ckup Night“

Schei­tern gehört dazu – die­se Bot­schaft stand im Mit­tel­punkt der 1. „F*ckup Night“. Die Wirt­schafts­för­de­run­gen aus Land­kreis und Stadt Bay­reuth sowie die Wirt­schafts­ju­nio­ren Bay­reuth orga­ni­sier­ten eine Ver­an­stal­tung, in der Grün­de­rin­nen und Grün­der in kon­struk­ti­ver Atmo­sphä­re über ihre Fehl­schlä­ge, Irr­tü­mer und Sack­gas­sen im unter­neh­me­ri­schen All­tag spre­chen konnten.

Zum Ein­stieg berich­te­ten auch Land­rat Flo­ri­an Wie­de­mann und Ober­bür­ger­mei­ster Tho­mas Ebers­ber­ger von per­sön­li­chen Miss­erfol­gen. Wäh­rend es beim Land­rat zu Beginn der Ten­nis-Kar­rie­re alles ande­re als rund lief, hat­te der Ober­bür­ger­mei­ster vor allem wäh­rend sei­nes ersten juri­sti­schen Staats­examens so man­che Probleme.

„Irgend­wie habe ich aber dann doch die Kur­ve gekriegt, weil ich am Ball geblie­ben bin“, sag­te Ober­bür­ger­mei­ster Ebers­ber­ger. Das traf im wahr­sten Sin­ne des Wor­tes auch auf Land­rat Wie­de­mann zu: „Auf­ge­ben kam für mich nie infrage!“

Am Abend in der Bay­reu­ther Schloss­ga­le­rie wur­de deut­lich, dass bei Unter­neh­mens­grün­dun­gen vor allem büro­kra­ti­sche Hür­den den Pro­zess häu­fig aus­brem­sen. Valen­tin Kum­mert, Grün­der des IT-Star­tups dega­so cash, lie­fer­te hier eine Rei­he von Bei­spie­len, die eine Grün­dung zunächst ein­mal erschwe­ren. Den­noch ermu­tig­te er die zir­ka 80 Anwe­sen­den, die eige­ne Idee zu ver­fol­gen, sich Mei­nun­gen ein­zu­ho­len und so an Pro­blem­lö­sun­gen zu arbeiten.

Einen beein­drucken­den Auf­tritt leg­te Paul Redetz­ky, Grün­der des Gaming-Unter­neh­mens Emer­go Enter­tain­ment, hin. Er erzähl­te von vie­len schlaf­lo­sen Näch­ten und Über­for­de­rung wäh­rend der Grün­dungs­pha­se eines frü­he­ren Unternehmens.

„Man muss sich auch ein­mal ein­ge­ste­hen, dass man etwas ein­fach nicht kann“, lau­te­te sei­ne Bot­schaft. Auch gegen­über Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen sei solch ein Zuge­ständ­nis durch­aus wichtig.

Einen Appell, sich von Rück­schlä­gen nicht unter­krie­gen zu las­sen, gab es auch von Deni­se Schurz­mann, der Bun­des­vor­sit­zen­den der Wirt­schafts­ju­nio­ren, und Domi­nik Weiß, dem Vor­sit­zen­den der Wirt­schafts­ju­nio­ren Bay­reuth. Bei­de zeich­ne­ten im Atri­um der Schloss­ga­le­rie ihre lang­jäh­ri­ge Regio­nal­spre­che­rin Jen­ny Soch­mann mit der Gol­de­nen Junio­ren­na­del aus.

Im Anschluss an eine Podi­ums­dis­kus­si­on mit Deni­se Schurz­mann und Fabi­an Lin­hardt, dem Mit­grün­der der App „Bridge“, ermög­lich­te das Ver­an­stal­ter­team um Jana-Lisa Mönch (Wirt­schafts­för­de­rung Land­kreis Bay­reuth), Anja Pas­quet (Wirt­schafts­för­de­rung Stadt Bay­reuth) und Domi­nik Weiß den Anwe­sen­den noch einen locke­ren Gedan­ken­aus­tausch in ent­spann­ter Atmosphäre.

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